Zwischen Todesangst und Lebensmut : Eine systematisch-theologische Studie zur protestantischen Thanatologie im Anschluss an Martin Heidegger
معرفی کتاب «Zwischen Todesangst und Lebensmut : Eine systematisch-theologische Studie zur protestantischen Thanatologie im Anschluss an Martin Heidegger» نوشتهٔ Konstantin Sacher، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Konstantin Sacher beschäftigt sich in dieser Studie mit theologischer Thanatologie. Dabei geht es um die Bedeutung des Todes für das religiöse Bewusstsein. Im ersten Teil rekonstruiert er die theologisch-thanatologische Debatte innerhalb des Protestantismus im 20. Jahrhundert. Dabei macht er drei Wellenbewegungen aus. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die theologische Debatte um den Tod in eine Sackgasse geraten ist. Im zweiten Teil fragt er unter Rückgriff auf die Philosophie Martin Heideggers nach dem systematischen Ort des Todes. Seine maßgebliche Erkenntnis lautet: Die Frage des Todes ist auf der anthropologischen Ebene von Stimmungen zu behandeln. Es zeigt sich, dass die herausgearbeiteten Grundstimmungen Angst und Mut zentral für religiöse Todesdeutung sind. Cover Titel Vorwort Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1.1 Der Tod lässt niemanden los – Annäherung an das Thema 1.2 Der Tod bricht sich Bahn – Der Verlauf dieses Werkes 2 Die Frage nach dem Tod in der Theologie im 20. Jahrhundert 2.1 Anna-Maria Herta Klassen: Die theologische Deutung des Todes bei Hirsch 2.2 Die dritte Welle thanatologischer Überlegungen der evangelischen Theologie im 20. Jahrhundert (1962 – 2019) 2.2.1 Sibylle Rolf 2.2.2 Henning, Huxel und Hermanni 2.2.2.1 Rudolf-Christian Henning 2.2.2.2 Kirsten Huxel 2.2.2.3 Friedrich Hermanni 2.2.3 Ulrich H. J. Körtner 2.2.4 Wilfried Härle 2.2.5 Werner Thiede 2.2.6 Gisbert Greshake 2.2.7 Erich Schmalenberg 2.2.8 Oscar Cullmann 2.2.9 Ansgar Ahlbrecht 2.3 Die zweite Welle thanatologischer Überlegungen der evangelischen Theologie im 20. Jahrhundert (1945 – 1971) 2.3.1 Helmut Thielicke: Tod und Leben. Studien zur christlichen Anthropologie 2.3.1.1 Helmut Thielicke als Thanatologe 2.3.1.2 Thielickes Thanatologie in ihrer Zeitbezogenheit 2.3.1.3 Thielickes Thanatologie und ihr Bezug zu Heidegger 2.3.1.4 Die materiale Durchführung der Thanatologie Thielickes 2.3.1.5 Würdigung der Thanatologie Thielickes 2.3.2 Karl Barth: Der Mensch in seiner Zeit 2.3.2.1 Karl Barth als Thanatologe 2.3.2.2 Karl Barths Thanatologie in ihrer Zeitbezogenheit 2.3.2.3 Karl Barths Thanatologie und ihr Bezug zu Heidegger 2.3.2.4 Die materiale Durchführung der Thanatologie Karl Barths 2.3.2.5 Würdigung der Thanatologie Karl Barths 2.3.3 Wolfhart Pannenberg: Was ist der Mensch? 2.3.3.1 Wolfhart Pannenberg als Thanatologe 2.3.3.2 Wolfhart Pannenbergs Thanatologie in ihrer Zeitbezogenheit 2.3.3.3 Wolfhart Pannenbergs Thanatologie und ihr Bezug zu Heidegger 2.3.3.4 Die materiale Durchführung der Thanatologie Wolfhart Pannenbergs 2.3.3.5 Würdigung der Thanatologie Wolfhart Pannenbergs 2.3.4 Eberhard Jüngel: Tod 2.3.4.1 Eberhard Jüngel als Thanatologe 2.3.4.2 Eberhard Jüngels Thanatologie in ihrer Zeitbezogenheit 2.3.4.3 Eberhard Jüngels Thanatologie und ihr Bezug zu Heidegger 2.3.4.4 Die materiale Durchführung der Thanatologie Eberhard Jüngels 2.3.4.5 Würdigung der Thanatologie Eberhard Jüngels 2.4 Die erste Welle thanatologischer Überlegungen der evangelischen Theologie im 20. Jahrhundert (1911 – 1940) 2.4.1 Adolf Schlatters Thanatologie 2.4.1.1 Zur Einordung Adolf Schlatters 2.4.1.2 Adolf Schlatters Biographie und seine Thanatologie 2.4.1.3 Adolf Schlatters Selbstzeugnisse über den Umgang mit dem Tod 2.4.1.4 Adolf Schlatters Thanatologie anhand von ›Das christliche Dogma‹ 2.4.1.5 Die bei Adolf Schlatter grundgelegten thanatologischen Wegmarken 2.4.2 Carl Stanges Thanatologie 2.4.2.1 Zur Einordnung des unbekannten Carl Stange 2.4.2.2 Wille und Irrationalität: Zu Carl Stanges Verständnis von Religion 2.4.2.3 Ewigkeit als Qualität des Lebens: Die Kerngedanken der Thanatologie Carl Stanges 2.4.2.4 Carl Stanges Thanatologie: Offenbarungspositivismus und Bewusstseinstheologie 2.4.3 Paul Althausens Thanatologie 2.4.3.1 Paul Althaus als Thanatologe 2.4.3.2 Thanatologie als maßgeblicher Teil einer axiologischen Eschatologie des Glaubens 2.4.3.3 Paul Althausens Konzept einer Theologie des Glaubens 2.4.3.4 Axiologische und teleologische Eschatologie 2.4.3.5 Thanatologie als Frage nach dem Sinn des Todes 2.4.3.6 Thanatologie als befindlich-verstehend vorgeprägte Sinnfrage 2.4.4 Werner Elerts Thanatologie 2.4.4.1 Werner Elert als Thanatologe 2.4.4.2 Werner Elerts Deutung von Spenglers ›Untergang des Abendlandes‹ 2.4.4.3 Werner Elert in der Tradition der Erlanger Erfahrungstheologie 2.4.4.4 Der Tod in Werner Elerts ›Morphologie des Luthertums‹ 2.4.4.5 Der Tod in Werner Elerts ›Der christliche Glaube‹ 2.4.4.6 Zusammenfassung Werner Elert 2.5 Die thanatologische Diskussion in der protestantischen Theologie 3 Martin Heideggers Thanatologie und ihr Beitrag für eine gegenwärtige theologische Auslegung des Todes 3.1 Die Thanatologie des Thanatologen – Martin Heidegger und der Tod 3.1.1 Der Tod des 20-Jährigen – Allerseelenstimmung 3.1.2 Heideggers Herzschmerzen und die dunklen Gedichte 3.1.3 Der Tod ist etwas anderes als das Reden über den Tod 3.1.4 Der Tod als Thema der Zeit 3.1.4.1 Die Sonne geht auf, ob lebst oder nicht – Hemingway und der Tod 3.1.4.2 Tödlicher Tanz – der Stierkampf als praktische Thanatologie 3.2 Martin Heidegger und die Theologie 3.2.1 Heidegger und die protestantische Theologie 3.2.2 Heideggers »theologische Jugendschrift« – der Natorp-Bericht 3.2.2.1 Das Vortheoretische als Ausgangspunkt der Philosophie 3.2.2.2 Die Frage nach der Religion 3.2.3 ›Das Problem der Sünde bei Luther‹ – Heideggers Referat in Bultmanns Seminar 3.2.4 Der ›Begriff der Zeit‹ – Vortrag vor der Marburger Theologenschaft 3.2.5 Heideggers Dilthey-Vorträge aus dem Jahr 1925 3.3 ›Sein und Zeit‹ als Wegweiser für die Thanatologie 3.3.1 Einleitung – Die Grundideen von Heideggers Hauptwerk 3.3.1.1 Zu den §§ 1 – 13 3.3.1.2 Zu den §§ 14 – 24 3.3.1.3 Zu den §§ 25 – 27 3.3.1.4 Zu den §§ 28 – 38 3.3.1.5 Zu den §§ 39 – 44 3.3.1.6 Zu dem § 45 3.3.1.7 Zu den §§ 46 – 53 3.3.1.8 Zu den §§ 54 – 60 3.3.1.9 Zu den §§ 61 – 66 3.3.1.10 Zu den §§ 67 – 71 3.3.1.11 Zu den §§ 72 – 77 3.3.1.12 Zu den §§ 78 – 83 3.3.1.13 Zu Thomas Rentschs theologischer Lesart von Sein und Zeit 3.3.2 Der Mensch als »Sein zum Ende« – die Hermeneutik von ›Sein und Zeit‹ 3.3.2.1 Deutung als Auslegung des befindlichen-Verstehens 3.3.2.2 Befindlichkeit und Tod 3.3.2.3 Verstehen und Tod 3.3.2.4 Daseinshermeneutik als Beitrag zur Thanatologie 3.3.2.5 Daseinshermeneutik und Literatur 3.3.3 Und mitten im Leben der Tod – die Todesanalyse aus ›Sein und Zeit‹ 3.3.3.1 Der Tod und seine Bestimmungen 3.3.3.2 Der Tod und die Angst 3.3.3.3 Der Tod und der Mut 3.3.3.4 Der Tod und das Gewissen 3.3.3.5 Der Tod und die Geschichtlichkeit 3.3.4 Sinn, Befindlichkeit, Geschichte und Tod 3.4 Von der Entschlossenheit zum Mut zum Sein 3.4.1 Einführung zu ›Der Mut zum Sein‹ 3.4.2 Die Form von ›Der Mut zum Sein‹ 3.4.3 ›Der Mut zum Sein‹ als Buch über den Tod 3.4.4 Thanatologische Problemkreise zwischen ›Mut zum Sein‹ und ›Sein und Zeit‹ 3.4.4.1 Mut und Angst als Alltagsphänomen und Grundstimmung 3.4.4.2 Die religiöse Seite des Muts 3.5 Die Lösungsversuche der Todesfrage in ›Der Mut zum Sein‹ und ›Sein und Zeit‹ 4 Schlussgedanken: Das Trotzdem des Lebens 4.1 Thanatologie und Selbstverhältnis 4.2 Der innere Aufbau des Selbstverhältnisses 4.3 Thanatologische Gegenstandswelten im Lichte des religiösen Selbstverhältnisses 4.3.1 Die Regulierungsfähigkeit der Stimmungswelten 4.3.2 Alte Symbole 4.3.3 Neue Geschichten 4.4 Tod und Sinn Literaturverzeichnis Namensregister Sachregister
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