Zwischen Standarddeutsch Und Dialekt: Untersuchung Zu Sprachgebrauch Und Spracheinstellungen Von Pfarrpersonen in Der Deutschschweiz (Zeitschrift Fur ... Und Linguistik, Beihefte) (German Edition)
معرفی کتاب «Zwischen Standarddeutsch Und Dialekt: Untersuchung Zu Sprachgebrauch Und Spracheinstellungen Von Pfarrpersonen in Der Deutschschweiz (Zeitschrift Fur ... Und Linguistik, Beihefte) (German Edition)» نوشتهٔ Susanne Oberholzer، منتشرشده توسط نشر Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH در سال 2018. این کتاب در 38 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Zwischen Standarddeutsch und Dialekt müssen sich Deutschschweizer Pfarrpersonen entscheiden, wenn sie ihren Beruf ausüben: Ihnen stehen in Mündlichkeit und Schriftlichkeit beide Varietäten des Deutschen zur Verfügung. Susanne Oberholzer zeigt, wie Pfarrerinnen und Pfarrer der evangelisch-reformierten und römisch-katholischen Kirche Wechsel zwischen Dialekt und Standarddeutsch in ihren Gottesdiensten bewusst als sprachliche Ressource einsetzen, und analysiert die verschiedenen Funktionen solcher Code-Switchings. Darüber hinaus stellt sie die Spracheinstellungen der Pfarrerinnen und Pfarrer in ihrer Vielschichtigkeit dar. Neben den Einstellungen zu Dialekt und Standarddeutsch steht auch die Einschätzung des Sprachverhaltens durch die Pfarrpersonen selbst im Fokus. Oberholzer leistet damit einen durch eine breite empirische Datenlage abgesicherten Beitrag zu aktuellen fachlichen und öffentlichen Debatten über Sprachgebrauch und Spracheinstellungen in der Deutschschweiz. VORWORT INHALTSVERZEICHNIS ABBILDUNGSVERZEICHNIS TABELLENVERZEICHNIS ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 1 EINLEITUNG 1.1 Dialekt und Standarddeutsch in der Deutschschweiz die letzten 100 Jahre 1.2 Dialekt und Standarddeutsch bei Deutschschweizer Pfarrpersonen 1.3 Theoretische Einbettung 1.4 Forschungsfragen 1.5 Aufbau der vorliegenden Untersuchung I THEORETISCHER HINTERGRUND 2 DIE DEUTSCHSCHWEIZER SPRACHSITUATION: SPRACHFORMEN UND KONZEPTE 2.1 Schweizerdeutsch 2.1.1 Dialekt als Sprachform der Mündlichkeit 2.1.2 Dialekt als Sprachform der Schriftlichkeit 2.2 Standarddeutsch 2.2.1 Standarddeutsch als Sprachform der Schriftlichkeit 2.2.2 Standarddeutsch als Sprachform der Mündlichkeit 2.3 Mischphänomene zwischen den beiden Varietäten 2.4 Das passende linguistische Beschreibungsmodell: Diglossie oder Bilingualismus? 2.4.1 FERGUSONS Diglossie-Begriff 2.4.2 Ergänzung des Diglossie-Begriffes 2.4.3 Bilingualismus: den Laien ernst nehmen 2.4.4 Primärsprache, Sekundärsprache, Fremdsprache 2.4.5 Diglossie vs. Bilingualismus 2.5 Deutsch als plurizentrische Sprache 2.5.1 Definitionen 2.5.2 „Plurizentrisch“, „plurinational“, „pluriareal“ – terminologische (und politische) Grabenkämpfe 2.5.3 Schweizer Standarddeutsch – eine gleichberechtigte Varietät 2.5.4 Plurizentrizitätsbewusstsein der Deutschschweizer/-innen 2.6 Zusammenfassung 3 DIALEKT UND STANDARDDEUTSCH IN DEN KIRCHEN: UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND UND FORSCHUNGSSTAND 3.1 Die beiden grossen Landeskirchen 3.2 Untersuchungsgebiet 3.2.1 Untersuchungsgebiet: reformierte Kirche 3.2.2 Untersuchungsgebiet: katholische Kirche 3.3 Ablauf reformierter und katholischer Gottesdienste 3.3.1 Ablauf reformierter Gottesdienste 3.3.2 Ablauf katholischer Gottesdienste 3.3.3 Einteilung der Gottesdienste in der vorliegenden Studie 3.4 Varietätengebrauch in der Kirche: Forschungsstand und Tendenzen 3.4.1 Linguistische Übersichtsdarstellungen: Versuch einer diachronen Beschreibung 3.4.2 Linguistische Darstellungen 3.4.3 Theologische Darstellungen 3.4.4 Zwischenfazit 3.5 Dialektvorlagen für Deutschschweizer Pfarrpersonen 3.5.1 Dialektbibelübersetzungen 3.5.2 Kirchenlieder im Dialekt 3.5.3 Dialektvorlagen für die Liturgie 3.6 Zusammenfassung 4 CODE-SWITCHING 4.1 Definition des Terminus Code-Switching 4.2 Code-Switching aus soziopragmatischer Sicht 4.3 Code-Switching als stilistisches Mittel in der Deutschschweiz 4.3.1 Code-Switching mit pragmatischer Bedeutung 4.3.2 Code-Switching ohne pragmatische Bedeutung 4.3.3 Code-Switching als erweiterte stilistische Ressource 4.4 Bedeutung von Code-Switching für die vorliegende Studie 5 SPRACHEINSTELLUNGEN 5.1 Theoretische Grundlagen 5.1.1 Definition des Terminus Einstellung (engl. attitude) 5.1.2 Zum Wesen von Einstellungen 5.1.3 Stereotyp 5.2 Spracheinstellungsforschung in der Deutschschweiz 5.2.1 Bisherige Spracheinstellungsforschung 5.2.2 Grundsatzproblem: kein einheitliches „Hochdeutsch“-Konzept 5.3 Bedeutung von Spracheinstellungen für die vorliegende Studie 6 KORPUS UND METHODE 6.1 Authentische Sprachgebrauchsdaten: die Gottesdienstaufnahmen 6.1.1 Das Sample reformierter Pfarrpersonen 6.1.2 Das Sample katholischer Pfarrpersonen 6.1.3 Weiterverarbeitung der Rohaufnahmen 6.2 Tiefeninterviews 6.3 Fragebogenerhebung 6.3.1 Vorgehen bei der Datengewinnung 6.3.2 Verschiedene Fragebogenversionen in Abhängigkeit von der Erstsprache 6.3.3 Sample der Fragebogenerhebung 6.3.4 Sample der Fragebogenerhebung – Version 1 6.3.5 Sample der Fragebogenerhebung – Version 2 6.3.6 Sample der Fragebogenerhebung – Version 3 6.3.7 Berücksichtigung der Fragebogenversionen in der vorliegenden Studie 6.3.8 Weiterverarbeitung der Daten aus der Fragebogenerhebung 6.4 UMFRAGE BEI DEN REFORMIERTEN UND KATHOLISCHEN LANDESKIRCHEN 6.5 INTERVIEW MIT EINEM PROFESSOR FÜR PRAKTISCHE THEOLOGIE II EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG 7 SPRACHREGELUNGEN IN DEN LANDESKIRCHEN 7.1 Kirchenordnungen der reformierten Kantonalkirchen 7.2 Liturgiam authenticam 7.3 Umfrageresultate für die reformierte Kirche 7.4 Umfrageresultate für die katholische Kirche 7.5 Diskussion der Umfrageresultate 7.6 Ergebnisse aus Interviews und Fragebögen 7.6.1 Reformierte Pfarrpersonen 7.6.2 Katholische Pfarrpersonen 7.7 Diskussion der Resultate aus Interviews und Fragebogenerhebung 7.8 Fazit 8 SPRACHGEBRAUCH DER DEUTSCHSCHWEIZER PFARRPERSONEN IM GOTTESDIENST 8.1 Sprachgebrauch im reformierten Gottesdienst 8.1.1 Sechs Varietätenmuster 8.1.2 Unterschiede nach Art des Gottesdienstes 8.1.3 Unterschiede nach Kantonen 8.1.4 Intraindividuelle Variation bzw. Konstanz 8.1.5 Varietät nach Gottesdienstteil 8.1.6 Code-Switchings vom Dialekt zum Standarddeutschen 8.1.7 Code-Switchings vom Standarddeutschen zum Dialekt 8.1.8 Funktionen von Code-Switching 8.2 Sprachgebrauch im katholischen Gottesdienst 8.2.1 Unterschiede nach Gottesdienstteil 8.2.2 Unterschiede nach Priester 8.2.3 Code-Switchings in katholischen Gottesdiensten 8.2.4 Funktionen von Code-Switching 8.3 Diskussion der Resultate 9 VARIETÄTENWAHL UND EINFLUSSFAKTOREN AUS SICHT VON DEUTSCHSCHWEIZER PFARRPERSONEN 9.1 Intendierter Varietätengebrauch im reformierten Sonntagsgottesdienst 9.2 Intendierter Varietätengebrauch im katholischen Sonntagsgottesdienst 9.3 Intendierter Varietätengebrauch in Kasualgottesdiensten 9.3.1 Abdankungen 9.3.2 Taufen 9.3.3 Fazit 9.4 Intendierter Varietätengebrauch in weiteren kirchlichen Kontexten 9.4.1 Jugendgottesdienst 9.4.2 Religionsunterricht 9.4.3 Konfirmationsunterricht 9.4.4 Andacht im Altersheim 9.4.5 Beichte 9.4.6 Fazit 9.5 Gottesdienstvorbereitung: Verschriftung und Vorbereitungszeit 9.5.1 Ausformulierungsgrad 9.5.2 Verschriftung der Predigt nach Varietät 9.5.3 Vorbereitungszeit 9.5.4 Fazit 9.6 Dialektvorlagen 9.6.1 Dialektbibeln 9.6.2 Dialektlieder 9.6.3 Fazit 9.7 Mögliche Einflussfaktoren für die Varietätenwahl im Gottesdienst 9.7.1 Komplexität der Inhalte 9.7.2 Der Dialekt als Varietät des „Plauderns“ 9.7.3 Verschiedene Rollen der Pfarrperson im Gottesdienst 9.7.4 Vorlieben der Gemeinde 9.7.5 Fazit 9.8 Varietätenwahl als Thema in der Ausbildung 9.8.1 Ausbildung zur Pfarrperson 9.8.2 Interview mit Prof. DAVID PLÜSS, Universität Bern 9.8.3 Bedeutung der Sprachformenfrage während der Ausbildung 9.8.4 Sprachliche Vorbildfunktion 9.8.5 Fazit 9.9 Individuelle und institutionelle Entwicklungstendenzen 9.9.1 Individuelle Entwicklung der Pfarrpersonen 9.9.2 Entwicklung des Sprachgebrauchs in den Kirchen 9.9.3 Fazit 9.10 Exkurs: Die allochthonen Pfarrpersonen 9.10.1 Die Alltagssprache der allochthonen Pfarrpersonen 9.10.2 Sprachwahl der Gemeindeglieder gegenüber allochthonen Pfarrpersonen 9.10.3 Varietät in Sonntagsgottesdiensten 9.10.4 Veränderungen im Sprachverhalten seit Beginn der Tätigkeit in der Schweiz 9.10.5 Fazit der Fragebogenerhebung unter allochthonen Pfarrpersonen 9.11 Diskussion der Resultate 10 SPRACHEINSTELLUNGEN ZU DIALEKT UND HOCHDEUTSCH 10.1 Stereotype zu Dialekt und Hochdeutsch 10.2 Nuancierte Einstellungen zu Dialekt und Hochdeutsch 10.2.1 Pfarrperson r12: stabil kritische Einstellungen zum Hochdeutschen – stabil positive zum Dialekt 10.2.2 Pfarrperson r15: Fremdsprachenstereotyp, tendenziell positive Bewertungen zu Hochdeutsch und ein gewisses Defizitempfinden 10.2.3 Pfarrperson k05: Fremdsprachenstereotyp, differenzierte Einstellungen zu beiden Varietäten, Plurizentrizitätsbewusstsein 10.2.4 Pfarrperson r17: Fremdsprachenstereotyp, positive Einschätzungen von Hochdeutsch, insbesondere als Varietät der Schriftlichkeit 10.2.5 Pfarrperson r05: Fremdsprachenstereotyp, dezidiert positive Einstellungen zu Hochdeutsch, gleichzeitig ausgeprägtes Defizitempfinden 10.2.6 Pfarrperson k01: differenzierte Einstellungen zu beiden Varietäten und ausgeprägtes Plurizentrizitätsbewusstsein 10.2.7 Pfarrperson r19: ausgesprochen positive Einstellungen zu Hochdeutsch, kritische Einstellungen zum Dialekt im Gottesdienst 10.2.8 Pfarrperson r01: tendenziell kritische Einstellungen zum Dialekt, sehr positive Bewertungen von Hochdeutsch 10.2.9 Pfarrperson r14: ausgesprochen positive Einstellungen zu beiden Varietäten 10.2.10 Zwischenfazit 11 SYNOPSE – VERGLEICH VON OBJEKTIVEN UND SUBJEKTIVEN DATEN 11.1 Tatsächlicher vs. intendierter Sprachgebrauch im reformierten Sonntagsgottesdienst 11.2 Tatsächlicher vs. intendierter Sprachgebrauch im katholischen Gottesdienst 11.3 Zusammenhang zwischen Sprachverhalten und Spracheinstellungsäusserungen 11.4 Fazit III SCHLUSSWORT 12 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 12.1 Zusammenschau der Resultate 12.2 Dialekt und Standarddeutsch als wichtige Varietäten im Gottesdienst 12.3 Zwei gegenläufige Bewegungen 12.4 Differenzierte Spracheinstellungen zu beiden Varietäten 12.5 Ansätze für künftige Einstellungsforschung in der Deutschschweiz 12.6 Diglossie als passendes linguistisches Beschreibungsmodell für die Deutschschweiz LITERATURVERZEICHNIS ANHANG
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