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Zwischen Salon und musikalischer Geselligkeit: Henriette Voigt, Livia Frege und Leipzigs bürgerliches Musikleben

معرفی کتاب «Zwischen Salon und musikalischer Geselligkeit: Henriette Voigt, Livia Frege und Leipzigs bürgerliches Musikleben» نوشتهٔ Mirjam Gerber; Universität Leipzig; Georg-Olms-Verlag (Hildesheim u.a.)، منتشرشده توسط نشر Georg Olms Verlag. in der Nomos Verlagsgesellschaft mbH در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das Phänomen des musikalischen Salons im 19. Jahrhundert wurde bislang oft idealisiert dargestellt. Die Analyse zeitgenössischer Quellen eröffnet einen neuen Blick auf die faszinierende private Musikpraxis der Musikmetropole Leipzig und ihrer Akteure. Am Beispiel der musikalisch professionell ausgebildeten Frauen Henriette Voigt und Livia Frege lernt der Leser die bedeutenden Netzwerke und anspruchsvollen Aufführungsmöglichkeiten kennen, die Bürgerhäuser für Komponisten und Interpreten boten. Mendelssohns Opernfragment „Loreley“, Schumanns „Faust-Szenen“ und Brahms’ Lieder kamen hier ebenso zur Aufführung wie Bachs h-moll-Messe oder Beethovens Kammermusik. Die musikalischen Geselligkeitsformen des 19. Jahrhunderts bilden einen spannenden Kristallisationspunkt des Bürgertums und seiner Musikästhetik. Die Entstehung eines Werkkanons, die Idee einer bildungsorientierten Bürgerlichkeit und die Entwicklung eines öffentlichen Konzertlebens stehen in enger Wechselbeziehung damit. Eine Materialsammlung zu privaten Musikaufführungen in Leipzig mit Repertoireaufstellungen sowie eine lexikalische Untersuchung weiterer Veranstalter vervollständigen die Studie. ---STIMMEN ZUM BUCH--- "Farbig und aus ganz verschiedenen Perspektiven zeichnet Mirjam Gerber das Bild zweier Frauen [...] [Eine] ausgesprochen interessante Studie..." (Gewandhaus-Magazin Nr. 94, 2017) "Mirjam Gerber hat mit ihrem Buch eine tiefgründige, wissenschaftlich reich fundierte, mit eingehenden Quellenstudien untermauerte Studie über ein bisher stiefmütterlich behandeltes Thema vorgelegt, an der kein am Musikleben des 19. Jahrhunderts Interessierter vorbeigehen sollte, zumal Leipzig ein eminent wichtiger Ort dieses kulturellen Geschehens war. Das Buch entspricht auch in Druck und Ausstattung dem hohen Standard, den der Verlag Olms stets repräsentiert." (Gerd Nauhaus, Correspondenz - Mitteilungen der Robert-Schumann-Gesellschaft, Nr. 39, Jan. 2017) Mirjam Gerber: Zwischen Salon und musikalischer Geselligkeit Inhalt Vorwort Vorbemerkungen Einführung 1 Bürgerliche Musikkultur als Teil der Musikgeschichte –Monument versus Lebenswelt 2 Der Salon als Forschungsdesiderat 3 Quellen – „Ego und Egodokument“ 4 Ausgangspunkt Leipzig 5 Zur Methodik – Überblick versus Einzelstudie Akteure 1 Henriette Voigt 1.1 Tradierung eines Frauenlebens 1.2 Henriette Voigt geb. Kuntze – Umfeld und Ausbildung 1.3 Klavierpädagogin 1.4 Wege zur musikalischen Gesellschafterin 1.5 Musikalische Praxis im Hause Voigt 2 Livia Frege 2.1 Quellen – Briefe – Erinnern 2.2 Fidelio unter Liebhabern – ihre „Hauptleistung“ 2.3 Vom Profi zur Dilettantin 2.4 Musikalische Praxis im Hause Frege 2.5 Mendelssohn contra Wagner – Musikgeschmack und Einfluss 3 Weitere Veranstalter von Musikgeselligkeiten in Leipzig (A–Z) 3.1 Luise Brockhaus geb. Wagner (1805–1872) 3.2 Ernst August (1797–1854) und Agnes Carus geb. Küster (1802–1839) 3.3 Wilhelm (1780–1858) und Caroline Gerhard geb. Richter (1796–1879) 3.4 Raimund (1810–1888) und Hermann Härtel (1803–1875) 3.5 Auguste Harkort geb. Anders (1794–1857) 3.6 Susette Hauptmann geb. Hummel (1811–1890) 3.7 Elisabeth von Herzogenberg geb. von Stockhausen (1847–1892) 3.8 Hedwig von Holstein geb. Salomon (1822–1897) 3.9 Jacob Bernhard Limburger (1770–1847) 3.10 Elisabeth Seeburg geb. Salomon (1817–1888) 3.11 Lidy Steche geb. Angermann (1805–1878) 3.12 Carl Voigt (1805–1881) 3.13 Carl Friedrich (1781–1836) und Henriette Weiße geb. Schicht (1793–1831) Wirken und Handeln 4 Aufführungsformen 4.1 Privatkonzerte 4.2 Gesellschaften – Kränzchen – Soireen 4.3 Privates Musizieren 4.4 Anspruch 5 Kulturelles Handeln 5.1 Werkverbreitung 5.2 Interpretation 5.3 Dialogpartner und Berater 5.4 Musikalische Gesellschaften 5.5 Lehrerin – Mentorin 5.6 Geschlechterzuschreibung – „Für die Nachwelt wurde sie ‚Beethovens Haushälterin‘“ 6 Zeitgeschichtliche Einordnung 6.1 Entwicklung musikalischer Öffentlichkeit und Anonymität 6.2 Kunstreligion 6.3 Bürgertum und Bürgerlichkeit 6.4 Zusammenfassende Interpretation Schlussbemerkung Bildteil Anhang 1 Henriette Voigt 1. Unveröffentlichte Quellen 2. Repertoire 3. Musizierpartner von Henriette Voigt 4. Gäste von Musikveranstaltungen bei Henriette Voigt 5. Sonstiges 2 Livia Frege 1. Unveröffentlichte Quellen 2. Repertoire 3. Musizierpartner von Livia Frege 4. Gäste von Musikveranstaltungen bei Livia Frege 5. Sonstiges 3 Weitere Personen Ernst August und Agnes Carus 2. Repertoire Elisabeth Dreyschock 1. Unveröffentlichte Quellen Wilhelm und Caroline Gerhard 1. Quellen Hermann Härtel 2. Repertoire Raimund Härtel 2. Repertoire Auguste Harkort 1. Quellen Susette Hauptmann 1. Quellen Elisabeth von Herzogenberg 2. Repertoire Hedwig von Holstein 1. Quellen 2. Repertoire 4. Gäste 5. Sonstiges Marie Pohlenz 2. Quellen Elisabeth Seeburg 1. Unveröffentlichte Quellen 2. Repertoire Lidy Steche 1. Quellen Carl Voigt 1. Unveröffentlichte Quellen 2. Repertoire Carl und Henriette Weiße 2. Repertoire Literaturverzeichnis Personenregister Inhalt der Daten-CD Vorwort Inhaltsverzeichnis Konzertprogramme Personenregister Werkregister
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