Zwischen Orient und Okzident: Frühmittelalter (6.-11. Jh.): Herausgegeben:Valerio, Adriana; De Groot, Christiana; Herrin, Judith; Fischer, Irmtraud; Consolino, Franca Ela; Navarro Puerto, Mercedes;Mitarbeit:Himmelfarb, Martha; Cunningham, Mary B.; Constan
معرفی کتاب «Zwischen Orient und Okzident: Frühmittelalter (6.-11. Jh.): Herausgegeben:Valerio, Adriana; De Groot, Christiana; Herrin, Judith; Fischer, Irmtraud; Consolino, Franca Ela; Navarro Puerto, Mercedes;Mitarbeit:Himmelfarb, Martha; Cunningham, Mary B.; Constan» نوشتهٔ Mercedes Navarro Puerto، Giuseppa Zanichelli، Ines Weber، Christiane Veyrard-Cosme، Anna M Silvas، Rosa Maria Parrinello، Maria Lidova، Giuseppe Cremascoli، Stavroula Constantinou، Judith Herrin، Christiana de Groot، Ulrike Bechmann، W. Kohlhammer GmbH، Irmtraud Fischer، Franca Ela Consolino، Francesco Stella، Martha Himmelfarb و Adriana Valerio، منتشرشده توسط نشر Kohlhammer در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das frühe Mittelalter kannte neben der römisch-katholischen Kirche des Westens eine Vielzahl anderer christlicher Bekenntnisse - Griechische Orthodoxie, Arianismus, Monophysitismus, Donatismus, Nestorianismus. Dazu kommen Jüdinnen oder Musliminnen, die ebenfalls mit Heiligen Schriften zu tun hatten. Biblische Texte waren weithin und auch unter Ungebildeten bekannt. Im vorliegenden Band spiegeln sich vielfältige Kontexte und die Beziehungen von geographisch, sozial und kulturell je unterschiedlich verorteten Frauen zur Bibel. In einigen Fällen hatten sie direkten Kontakt zu biblischen Texten; häufiger ist dieser Kontakt von Männern vermittelt, die aus biblischen Vorbildern schöpfen, um die Frauen zu inspirieren und anzuleiten. Deckblatt Titelseite Impressum Vorwort zur deutschen Ausgabe Inhaltsverzeichnis Einführung „Das Haupt der Frau ist der Mann“ Kyriarchat und die Rhetorik weiblicher Unterordnung in der byzantinischen Literatur 1. Gute Frauen 1.1 Die Vita der Theodora von Thessaloniki:Alles entscheidet der Ehemann 1.2 Die zu allem bereite namenlose Ehefrau aus der Geistlichen Wiese des Johannes Moschos 1.3 Die Grabrede des Michael Psellos für seine untertänige Mutter Theodota 1.4 Die Vita der Thomais: Die misshandelte Ehefrau erlangt Heiligkeit 1.5 Das Leben der Maria der Jüngeren: Kyriarchale Ideologie der Sklaverei 1.6 Das Leben der Matrona: Die kyriachale Metaphorikvom Haupt und Leib in monastischem Kontext 2. Böse Frauen 2.1 Antonina, die notorische Ehebrecherin und Unterdrückerin ihres Mannes 2.2 Kaiserin Theodora – eine Hexe von seltener Unmoral 3. Theodora und Theodora – zwei Pole eines kyriarchalen Frauenbildes Frauen und Bibel in Byzanz (7.–10. Jh.) 1. Briefe der geistlichen Begleitung von Theodoros Studites (759‒826) an Frauen Der Schriftgebrauch bei Kassia 1. Der historische Kontext 2. Zwei Kassias, eine Identität 3. Kassia und die patristische Schriftauslegung 4. Kassia als Schriftinterpretin in liturgischen Versen 5. Kassias Schriftgebrauch in der nicht-liturgischen Dichtung 6. Resumee Zur byzantinischen Rezeption biblischer Offenbarungen über die Jungfrau Maria 1. Die homiletische Tradition 2. Hymnographie 3. Hagiographie 4. Schluss Die Jungfrau Maria und die antike jüdische Literatur 1. Die Mutter des verschwundenen Messiaskindes 2. Die Mutter der sieben Söhne 3. Hefzi-Bah und die schöne Statue im Sefer Zerubavel 4. Zusammenfassung Die himmlische Garde der Gottesmutter Maria zwischen den Engeln in der frühbyzantinischen Kunst* 1. „Maria zwischen den Engeln“: die Entwicklung der Ikonographie 2. „Maria zwischen den Engeln“: die Konzepte hinter dem Bild Mittelalterliche Marienikonographie zwischen Orient und Okzident Wein, Weib und der Abfall des Weisen vom Glauben: Sir 19,2 im lateinischen Mittelalter Judit und andere alttestamentliche Frauen in der lateinischen Poesie der Spätantike und des Mittelalters 1. Biblische Frauengestalten: ein ganzer Kanon in einem einzigen Vers 2. Das Modell des Avitus 3. Vorweggenommene Interkulturalität: biblische und heidnische Heldinnen bei Dracontius 4. Andere Juditgestaltungen von Aldhelm bis Milo 5. Die karolingischen Zeugnisse 6. Der exegetische Erfolg und spätere Entwicklungen 7. Weitere biblische Heldinnen Frauen und die Bibel in der lateinischen Korrespondenz des Frühmittelalters (6.–9. Jh.) 1. Die Bibel, Reservoir an Verhaltensmodellen für Frauen 1.1 Die Bibel und die Metamorphose der virago 1.2 Männliche Modelle für Frauen 1.3 Weibliche Modelle für Männer 2. Frauen und die Bibel – eine Erklärung für den Briefstil: Das Beispiel der Korrespondenz Alkuins 2.1 Die Vorstellung des Textkorpus 2.2 Das Paradigma des Magisters/Lehrers in der exegetischen Korrespondenz Schreiberinnen und Hl. Schrift im lateinischen Frühmittelalter: Die Bibel bei Dhuoda und Hrotsvit 1. Dhuoda 1.1 Biblische Verweise 2. Hrotsvit Die Rezeption biblischer Texte und ihre normierende Wirkung auf Ehe, Ehebruch und Ehescheidung vom 7. bis 11. Jahrhundert 1. Die Sündhaftigkeit des Menschen 2. Das Ehebruchverständnis der normativenTexte des 7. bis 12. Jahrhunderts 2.1 Normen der Eheschließung 2.2 Der Ehebruch 2.3 In der Konsequenz: Verlust des Reiches Gottes 3. Ehe, Ehebruch und Ehescheidung zwischen weltlichem Recht und biblischer Grundlegung –ein Fazit Biblische Frauenfiguren im Koran 1. Das Verhältnis von Bibel und Koran 1.1 Die religionswissenschaftliche Perspektive auf die Bibelrezeption im Koran 1.2 Biblische Frauenfiguren in der koranischen Rezeption 2. Die Rezeption von Frauenfiguren der Hebräischen Bibel 2.1 Die Erstgeschaffene – die Frau ādams 2.1.1 Mann und Frau – eine Schöpfung 2.1.2 Die Rolle der ersten Frau 2.2 Die Mutter Isḥāqs (Isaaks) – Ibrāhīms Frau 2.3 Hājar (Hagar), die Mutter Ismā‘īls (Ismaels) 2.4 Die Frauen um Mūsā 2.5 Die Verführerin von Yūsuf und die List der Frauen 2.6 Die Königin von Saba 2.7 Lūṭs Frau und seine Töchter 2.8 Frauen als Beispiele des Glaubens undUnglaubens (Sure 66,10–12) 3. Rezeption neutestamentlicher undapokrypher Frauentraditionen 3.1 Das Protevangelium des Jakobus und die christlichen Marientraditionen 3.2 Szenenabfolge in den Maryam-Suren im Vergleich mit Lk 1–2 und ProtevJak 3.3 Die Frau ‘Imrāns, die Mutter Maryams in Sure 3,33–37 3.4 Die Frau des Zakarīyā 3.5 Maryam 3.5.1 Maryam in Sure 19,16–36 3.5.2 Maryam in Sure 3,42–51 3.5.3 Maryam als Prophetin im Koran? 3.5.4 Maryam als siddiqa (Wahrhaftige) 4. Ausblick Bibliographie Stellenregister AutorInnen "Das frühe Mittelalter kannte neben der römisch-katholischen Kirche des Westens eine Vielzahl anderer christlicher Bekenntnisse - Griechische Orthodoxie, Arianismus, Monophysitismus, Donatismus, Nestorianismus. Dazu kommen Jüdinnen oder Musliminnen, die ebenfalls mit Heiligen Schriften zu tun hatten. Biblische Texte waren weithin und auch unter Ungebildeten bekannt. Im vorliegenden Band spiegeln sich vielfältige Kontexte und die Beziehungen von geographisch, sozial und kulturell je unterschiedlich verorteten Frauen zur Bibel. In einigen Fällen hatten sie direkten Kontakt zu biblischen Texten; häufiger ist dieser Kontakt von Männern vermittelt, die aus biblischen Vorbildern schöpfen, um die Frauen zu inspirieren und anzuleiten"--Back cover
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