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Zwischen Haft und Freiheit : Bedarfe und Möglichkeiten einer guten Entlassungsvorbereitung von Drogengebrauchenden

معرفی کتاب «Zwischen Haft und Freiheit : Bedarfe und Möglichkeiten einer guten Entlassungsvorbereitung von Drogengebrauchenden» نوشتهٔ Daniela Jamin (editor), Heino Stöver (editor)، منتشرشده توسط نشر Nomos; 1. Edition در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Zwischen Haft und Freiheit liegen Welten! Hier ein von der "Totalen Institution Gefängnis" (Goffman) vorgegebener Lebensrhythmus, dort ein relativ selbstbestimmtes Leben (sogar, wenn eine Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen vorliegt). Wie lassen sich Übergänge zwischen den Welten so organisieren, dass drogenabhängige Menschen möglichst wenig Schaden nehmen? Dieser Band gibt Anregungen – und Beispiele guter Praxis: Bedürfnisse, Bedarfe und Strategien von Drogengebrauchenden bei Haftentlassung Aktuelle Praxis im Umgang mit Haftentlassungen von Drogengebrauchenden Beispiele guter Praxis des Entlassungsmanagements (Netzwerke, Beratung etc.) Bedarfe, Möglichkeiten sowie Handlungsmöglichkeiten in der Praxis aus multiprofessioneller Sicht. Mit Beiträgen von Esther Bäumler, Farschid Dehnad, Marcel Guéridon, Ulrike Häßler, Jan-Gert Hein, Daniela Jamin, Karlheinz Keppler, Thimna Klatt, Bärbel Knorr, Gero Moog, Mark Neidert, Bianca Shah, Heino Stöver, Thomas Walker und Jan Weber Cover Vorwort 1 Aktuelle Praxis 1.1 Aktueller Umgang mit Drogengengebrauchenden bei Haftentlassung (Heino Stöver) Einleitung Kriminalisierung der Konsument*innen und Drogenkonsum in Haft Gesundheitliche Chancenungleichheit Drogenbedingte infektiologische Folgeerkrankungen: HIV/AIDS, HCV, Tuberkulose, sexuell übertragbare Erkrankungen (STIs) Überdosierungen: insbesondere an der Schnittstelle Haft – Freiheit Übergangsprobleme und Übergangsübungen Übergangsstrategien Selbsthilfe und Peer Support Zukünftige Perspektiven für den Umgang mit und den Übergang für drogenkonsumierende/n Gefangene Literaturverzeichnis 1.2 Suchtmittelbelastung von Inhaftierten – Ergebnisse aus der „Bundeseinheitlichen Erhebung zur stoffgebunden Suchtmittelproblematik im Justizvollzug“ am Beispiel Niedersachsens (Ulrike Häßler) Suchtmittelbelastung durch eine Abhängigkeitserkrankung oder missbräuchlichen Konsum Favorisierte Substanzklassen Geschlechtsspezifische Unterschiede Substitution Fazit Literaturverzeichnis 2 Überblick über Bedarfe, Bedürfnisse und Konsummuster 2.1 Illegale Substanzen im Jugendstrafvollzug – Prävalenz, Entwicklung und Prädiktoren des Konsums (Esther Bäumler) Einleitung Methodik und Stichprobe Prävalenz des haftinternen Drogenkonsums 1. Prävalenz im ersten Messzeitpunkt 2. Erstkonsum in Haft 3. Entwicklung des Konsums 4. Folgen des haftinternen Konsums Prädiktoren haftinternen Drogenkonsums Diskussion und Fazit Literaturverzeichnis 2.2 Perspektive der Drogengebrauchenden und Fachkräfte – Ergebnisse des EU-Forschungsprojekts „My first 48 hours out“ (Daniela Jamin) Einleitung Drogenkonsum und Risikoverhalten von Drogenkonsumierenden in Haft Gründe für den Konsum während der Haft und nach der Haftentlassung Erfahrungen und Umgang mit Überdosierungen Herausforderungen und Erfahrungen bei der Haftentlassung Individuelle Strategien der Drogenkonsumierenden Barrieren und Möglichkeiten guter Praxis aus Perspektive der Fachkräfte Auf einen Blick Literaturverzeichnis 3 Verbesserte Handlungsmöglichkeiten für die Praxis 3.1 Medizin – Praxis der Substitutionsbehandlung in Haft (Karlheinz Keppler) Einleitung Problemfelder – bei Inhaftierung: „von-draußen-nach-drinnen-Probleme“ Problemfelder – während Substitution in Haft Problemfelder – bei Hafturlaub/Entlassung: „von-drinnen-nach-draußen-Probleme“ Zusammenfassung Literaturverzeichnis 3.2 Soziale Arbeit; Drogenberatung, AIDS‐Hilfe 3.2.1 Begleitung von drogengebrauchenden Frauen während und nach der Haft (Bianca Shah) Die Tätigkeiten der Anlaufstelle Das Spezifische substanzabhängiger straffällig gewordener Frauen Eine Kette von aufeinanderfolgenden Traumatisierungen Ein Fall-Beispiel Mehrfache Substanzabhängigkeit Andere Abhängigkeiten und Zwangsstörungen Entlassungsvorbereitung aus der Sicht der substanzabhängigen Frauen Fazit Literaturverzeichnis 3.2.2 Vorbereitung der Haftentlassung bei Menschen mit chronischen Infektionserkrankungen (Bärbel Knorr) Hintergrund Übergänge entpuppen sich häufig als Risikosituationen Aidshilfen Entlassungsvorbereitung bei einer bestehenden chronischen Erkrankung und Drogenabhängigkeit Literaturverzeichnis 3.2.3 Das „Therapie statt Strafe“-Prinzip (§ 35 BtMG) im niedersächsischen Justizvollzug- Entwicklungen, Stand und Chancen für die Resozialisierung (Jan Weber & Thimna Klatt) Abstract Einleitung Riskanter und süchtiger Konsum in niedersächsischen Justizvollzugsanstalten Suchtdruck als Risiko für Gesundheit und Resozialisierung Suchtprävention und -beratung im Niedersächsischen Justizvollzug Entwicklung der Anzahl von Zurückstellungen der Strafvollstreckung nach § 35 BtMG in Niedersachsen Mögliche Ursachen für den Rückgang der Strafrückstellung gemäß § 35 BtMG Entwicklung der Verurteiltenzahlen Qualität und Akzeptanz intramuraler Suchtberatungsangebote Gesetzliche und leistungsrechtliche Rahmenbedingungen Weitere Forschung zu suchtmittelkonsumierenden Gefangenen Fazit und Ausblick Literaturverzeichnis 3.2.4 Drogenhilfe nach Entlassung – Praxisbeispiel Bielefeld (Jan-Gert Hein) Die Landschaft der Straffälligenhilfe in Bielefeld Angebote der Drogenberatung Angebote in Haft Substitution nach Haftentlassung Überlebenshilfe nach Haftentlassung Ausblick und Bewertung Literaturverzeichnis 3.3 Übergangsmanagement, Kooperation und Netzwerk 3.3.1 Übergangsmanagement. Erfolgserwartungen und Behandlungsabbruch einer stationären Suchtmitteltherapie (Ulrike Häßler & Marcel Guéridon) 1. Erfolgserwartungen und Behandlungsabbruch: Theorie 2. Erfolgserwartung und Behandlungsabbruch: Forschungsstand 3. Eigene Untersuchung 3.1 Ergebnisse 3.1.1 Erfolgserwartung und Behandlungsabbruch 3.1.2 Prädiktoren hoher Erfolgserwartung vor Beginn der Behandlung 3.1.3 Analysen zu den Prädiktoren für Erfolgserwartung 4. Diskussion Zusammenfassung Literaturverzeichnis 3.3.2 Übergangsmanagement als Netzwerkaufgabe im Fokus von Gesundheit und Substitution (Farschid Dehnad) Vorwort Übergangsmanagement Ressourcen Gesundheit und Justizvollzug Substitution und Justizvollzug Netzwerkarbeit in der JVA Hannover Kooperationsvereinbarung Fazit Nachwort Literaturverzeichnis 3.3.3 Das PLUS für die Haftentlassung – Versorgungsverbesserung durch sektorübergreifende Netzwerke (Georg Moog & Thomas Walker) Ganzheitliche Versorgung mit partizipativem Ansatz Regionale Anpassung und überregionale Vernetzung Die Bedeutung des Haftsettings für PLUS Für gesundheitliche Chancengleichheit in Haft und in Freiheit: Plus in Kassel: PLUS in Hamburg: Mehr Chancen für das Übergangsmanagement Literaturverzeichnis Autor*innenverzeichnis There are huge differences between custody and freedom. In the former, life is dominated by the rhythm of the'total institution of prison'(Goffman), whereas, in the latter, it remains relatively self-determined—even in the case of drug dependency. How can the transition from one to the other be organised in such a way that people who are dependent on drugs suffer the least damage? This volume provides both answers to that question and examples of good practice in this respect: the requirements and strategies of drug users when they are released from prison current practice in treating prisoners who use drugs examples of good practice when it comes to release management (networks, counselling, etc.) needs, alternatives and management from a multi-professional perspective. With contributions by Esther Bäumler, Farschid Dehnad, Marcel Guéridon, Ulrike Häßler, Jan-Gert Hein, Daniela Jamin, Karlheinz Keppler, Thimna Klatt, Bärbel Knorr, Gero Moog, Mark Neidert, Bianca Shah, Heino Stöver, Thomas Walker und Jan Weber.
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