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Zwischen Gattungsdisziplin und Gesamtkunstwerk : Literarische Intermedialität 1815-1848

معرفی کتاب «Zwischen Gattungsdisziplin und Gesamtkunstwerk : Literarische Intermedialität 1815-1848» نوشتهٔ Keppler-Tasaki, Stefan (editor);Schmidt, Wolf Gerhard (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

During the Biedermeier Period, the fine arts continuously expanded their scope, enabling new encounters with their "sister arts." This volume assembles a broad range of studies on the intermediality of art and literature between Beethoven and Heine, Goethe and Richard Wagner - questioning the preconditions for an intermedial discourse and seeking deiatary links between specific forms of semantization in the individual arts -- Provided by publisher Inhalt Vorvwort Zwischen Gattungsdisziplin und Gesamtkunstwerk – Literarische Intermedialität 1815–1848: Eine historisch-methodische Einführung Visualität und Panoramatik Mixed-Media-Ästhetik. Die Bilderromane Rodolphe Töpffers (1799–1846) Visualität in Büchners Danton’s Tod Ästhetik und Germanentum. Der sterbende Gallier als moralisches Vorbild und nationaler Held in Bildgedichten von Friedrich de la Motte Fouqué, Conrad Ferdinand Meyer und Ignaz Heinrich von Wessenberg »Bilder durch Buchstaben«. Glaßbrenners Guckkästen Stadtbild und Stadttext. Zur Wechselwirkung von Intermedialität und Urbanität bei Adalbert Stifter und anderen Subjektives Sehen und Eskalation des Raumes in Stifters Der Pförtner im Herrenhause. Epistemische Grundlagen von Bild-Text-Intermedialität Audiovisionen und Musikalisierung Andauernder Effekt. Medienkonkurrenz und Rhetorik in Heinrich Heines Napoleon-Schriften Erzählte Musik, erzählte Bilder. Zur Reflexion medialer Konjunkturen in Stifters Zwei Schwestern Musikkritik und literarische Schreibwerkstatt bei Robert Schumann Symphonie als Dichtung. Zur Genealogie der »Symphonischen Dichtung« Franz Liszts Der Zauberer hinter dem Zauberer. Zur Dramaturgie des ersten Finales der Oper Faust von Louis Spohr Friedrich Theodor Vischers Vorschlag zu einer Oper als Rettungsversuch des Nibelungen-Stoffes durch einen Medienwechsel Intermediale Konvergenz und (national)kulturelle Identitätsbildung Das Gesamtkunstwerk als zentrale Innovationsleitung der Doppelepoche ›Biedermeier/Vormärz‹. Zur Neubestimmung des Terminus und Beethovens Pionierprojekten Heines Medien Überlegungen zu medialen Konstellationen und den medialen Qualitäten literarischer Darstellung in Eduard Mörikes Maler Nolten ›Correlation‹ als Signum der Moderne. Zu Gutzkows Frühwerk mit besonderer Berücksichtigung der Beiträge zur Geschichte der neuesten Literatur (1836) Das Leipziger Gutenbergfest 1840. Ein multi- und intermediales Kollektiverlebnis im vormärzlichen Deutschland Medien der Nation. Hoffmann von Fallerslebens Das Lied der Deutschen als demokratische Gesangsübung Mythos und Medien. Zum Verhältnis von Mythosverständnis und Darstellungsformen bei Goethe und Richard Wagner Opern-Debatte. Zum Verhältnis von Literatur und Libretto bei Wagner und seinen Zeitgenossen bis 1848 Bildnachweis Personenregister

Die Periode der ›Biedermeierzeit‹ (1815-1848) ist tiefgreifend von Diskontinuität und ›Zerrissenheit‹ geprägt. Zugleich erweitern sich die artes grundsätzlich und etablieren vorher so nicht realisierbare experimentelle Begegnungen mit den ›Schwesterkünsten‹, von denen namentlich die Musik in einer unerhörten Blüte steht, aber auch die Malerei attraktive Koalitionen anbietet. Die neue nachklassische Freiheit ist jedoch von einer Unsicherheit überschattet, die die Akteure entweder zu vorsichtiger Mediendisziplin bewegt oder in die Offensive des Gesamtkunstwerks treibt. Der Band versammelt Studien zu einem breiten Spektrum von Künstlern zwischen Postklassizismus, Spätromantik, Biedermeier, Vormärz und Frührealismus, von Goethe über Beethoven, Heine und Stifter bis zu Richard Wagner - immer auf der Spur intermedialer Affären, die sich zwischen tastenden Bild- bzw. Musikbeschreibungen und rückhaltlosem Aufgehen in der Oper abspielen. Gefragt wird bei all dem nach den Funktionen von Intermedialität im Rahmen gesellschaftlicher Wert- und Identitätsbildungsprozesse sowie nach den historisch-anthropologischen Bedingungen eines intermedialen Diskurses, der die spezifischen Formen der Semantisierung in den Einzelkünsten diätetisch zu verbinden sucht.

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