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Zwischen Bitten und Bestechen : "Ambitus" in der politischen Kultur der römischen Republik : Der Fall des Cn. Plancius

معرفی کتاب «Zwischen Bitten und Bestechen : "Ambitus" in der politischen Kultur der römischen Republik : Der Fall des Cn. Plancius» نوشتهٔ Sema Karataş، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Wählermanipulation, unerlaubte Wahlwerbung, gewalttätige Auseinandersetzungen und übersteigerte individuelle Selbstdarstellung waren Begleiterscheinungen der jährlichen Wahlen der römischen Republik. Die Zahl der Magistraturen war begrenzt – zugleich aber statuskonstituierend: Die Wahlen wurden deshalb zu einem Feld erbittert geführter Auseinandersetzungen. Kandidaten, die sich gegen ihre Konkurrenten durchzusetzen versuchten, entwickelten immer neue Strategien im Wettkampf um politische Führungspositionen. Aus dieser Konkurrenzsituation resultierte im Laufe der römischen Republik ein ganzes Spektrum (un)erlaubter Wahl(be)werbungsmethoden ( ambitus ), das den Wettkampf um die politischen Führungspositionen weiter verschärfte. Wie reagierten aber der Senat und das Volk von Rom auf diese Entwicklung? Die Verabschiedung von Gesetzen war das naheliegende Mittel im Kampf gegen den ambitus . Waren die diversen leges aber auf Dauer erfolgreich? Und welchen längerfristigen Einfluss besaß ambitus auf eine face-to-face Gesellschaft wie der Roms? Vorwort Inhaltsverzeichnis I. Einleitung 1. Fragestellung und Forschungsstand 2. Vorgehen und Aufbau der Arbeit Erster Teil – Was ist ambitus? II. Ambitus – Ein Tatbestand ohne klare Grenze? 1. Zeitgenössische Ansätze einer Definition 2. Leges de ambitu 432–67 v. Chr. – Tatbestände und Verfahrensweisen 3. Sulpicius Rufus und die lex Tullia de ambitu 63 v. Chr. III. Alte Gesetze in neuen Händen? – Die lex Licinia de sodaliciis 1. Sodalicia als hybride Vereinsform 2. Der Tatbestand de sodaliciis – oder: der ambitus infinitus 3. Ein Gerichtshof ohne Senatoren? i. Die quaestio de sodaliciis ii. Ex omni populo – eine quaestio extraordinaria iii. Zwei Kategorien: Die iudices editicii und selecti iv. Die Analyse der editio tribuum IV. Ein langer Weg – Die Rekonstruktion der lex Licinia 1. Leges Calpurnia und Acilia de repetundis 2. Eine kurze Tradition? – Die editio iudicum 3. Die sullanischen Verfahrensregeln 4. Die Leitung der quaestiones perpetuae 5. Jurys und Juroren i. Der Fall Oppianicus ii. Der Fall Verres 6. Regeln der Urteilsfindung 7. Alte Gerichte mit neuen Richtern? – Lex Aurelia iudiciaria 8. Der ambivalente Charakter der lex Licinia: Eine lex iudiciaria? V. Organisierte Gewaltanwendung als Wahltaktik 1. Zum Verhältnis von ambitus und vis 2. Collegia: Nährboden gewalttätiger Aktionen für ambitus 3. Sodalitates und ihre Korrumpierung zum Zwecke des ambitus Zweiter Teil – Der Fall Cn. Plancius VI. Einleitung – Der formale Rahmen des Prozesses VII. Historischer Kommentar zu Oratio pro Plancio 1. Exordium – Motive für die Übernahme des Falls 2. Argumentative Strategie I – Die Folgen einer mangelhaften petitio i. Reprehensio vitae – Die Kritik an der Lebensführung ii. Crimina sodaliciorum – Die Auseinandersetzung mit dem Vorwurf de sodaliciis 3. Argumentative Strategie II – Die Widerlegung des subscriptor i. Contentio dignitatis – Der Vergleich der Würdigkeit ii. Oratio pro se – Ciceros Selbstdarstellung 4. Peroratio: Bedeutung des Urteils für Cicero VIII. Schlussbetrachtung IX. Appendices 1. Anwesende beim Prozess 54 v. Chr. 2. Gesetze und Jurorenbänke 3. Tribus-Karte 4. Cicero als Verteidiger in den Prozessen zwischen 56–54 v. Chr. 5. Die Prozesse de ambitu und de sodaliciis Ciceros X. Quellen- und Literaturverzeichnis Quellenverzeichnis Literaturverzeichnis XI. Register Stellenregister Personenregister Sachregister "Wählermanipulation, unerlaubte Wahlwerbung, gewalttätige Auseinandersetzungen und übersteigerte individuelle Selbstdarstellung waren Begleiterscheinungen der jährlichen Wahlen der römischen Republik. Die Zahl der Magistraturen war begrenzt -- zugleich aber statuskonstituierend: Die Wahlen wurden deshalb zu einem Feld erbittert geführter Auseinandersetzungen. Kandidaten, die sich gegen ihre Konkurrenten durchzusetzen versuchten, entwickelten immer neue Strategien im Wettkampf um politische Führungspositionen. Aus dieser Konkurrenzsituation resultierte im Laufe der römischen Republik ein ganzes Spektrum (un)erlaubter Wahl(be)werbungsmethoden (ambitus), das den Wettkampf um die politischen Führungspositionen weiter verschärfte. Wie reagierten aber der Senat und das Volk von Rom auf diese Entwicklung? Die Verabschiedung von Gesetzen war das naheliegende Mittel im Kampf gegen den ambitus. Waren die diversen leges aber auf Dauer erfolgreich? Und welchen längerfristigen Einfluss besaß ambitus auf eine face-to-face Gesellschaft wie der Roms?"--Page [4] of cover
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