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Zugeschriebene Geschlechterrollenbilder und Krise der männlichen Herrschaft im Feld des Hooliganismus

معرفی کتاب «Zugeschriebene Geschlechterrollenbilder und Krise der männlichen Herrschaft im Feld des Hooliganismus» نوشتهٔ Annemarie Schmoll، منتشرشده توسط نشر Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Whether hooliganism, a field of "serious games of competition" in which masculine domination prevails, is in crisis against the background of far-reaching processes of social change, since emancipatory progress has occurred and a certain number of women are violently involved in hooliganism, and which gender role images are ascribed there, is the subject of the present work. These and other research questions are answered from the internal perspective of those in the field of hooliganism with the help of the research strategy of sociological ethnography. Cover A. Einleitung B. Theoretische Grundlegungen I. Unterscheidung zwischen sex und gender II. Gewalt und die Lebensphase Jugend 1. Gewalt 2. Die Lebensphase Jugend 3. Fazit und Stellungnahme III. Einführung in weitere relevante theoretische Konzepte und Begriffe 1. Geschlechterstereotype und Geschlechterrollenbilder a) Grundzüge b) Wandeln sich Geschlechterrollenbilder und -verhältnisse? 2. Männerbund und Machismo 3. Gruppensoziologische Konzepte und Szene 4. Fazit und Stellungnahme IV. Gibt es eine Krise der männlichen Herrschaft? 1. Das Konzept des sozialen Raumes, des Feldes und die Theorie der Praxis a) Kapitalarten b) Sozialer Raum c) Lebensbedingungen und Habitus aa) Klassenhabitus und individueller Habitus bb) Wesentliche Dimensionen des Analysewerkzeuges Habitus d) Die Metapher des Spiels e) Fazit und Stellungnahme unter Berücksichtigung der forschungsleitenden Fragen 2. Die Funktionsweise der männlichen Herrschaft a) Vergeschlechtlichter und vergeschlechtlichender Habitus aa) Männlichkeit, Weiblichkeit, homologe Gegensätze bb) Herausbildung und Konstruktion des vergeschlechtlichten und vergeschlechtlichenden Habitus cc) Exkurs: Hegemoniale Männlichkeit nach Connell dd) Meuser: Homosoziale Männergemeinschaften b) Symbolische Herrschaft, symbolische Gewalt, symbolische Macht c) Die männliche Herrschaft aa) Die paradoxe Logik der männlichen Herrschaft und der weiblichen Unterwerfung bb) Das Isotimieprinzip d) Zwischenfazit 3. Gibt es grundsätzlich eine Krise der männlichen Herrschaft? a) Besonderheiten in Feldern, in denen vorwiegend Erwachsene „spielen“ b) Besonderheiten in (Jugend-)Gruppen und Szenen aa) In nicht gewaltaffinen Gruppenkontexten bb) In gewaltaffinen Gruppenkontexten aaa) (Zugeschriebene) Geschlechterrollenbilder in gewaltaffinen Kontexten aaaa) Bedingungen, Motive und Auslöser für das Gewalthandeln weiblicher Mitglieder bbbb) Status weiblicher Mitglieder in gemischtgeschlechtlichen Gruppen cccc) Ausstieg aus oder Auflösen der gewaltaffinen Gruppe dddd) Geschlechter- und Gewaltverhältnisse eeee) Geschlechter- und Gewaltverhältnisse im zeitlichen Verlauf ffff) Parallelisierung von Abwertungserfahrungen bbb) (Zugeschriebene) Geschlechterrollenbilder im Rechtsextremismus aaaa) Anteil weiblicher Personen, Wahrnehmung und Bedeutung bbbb) Zugeschriebene Geschlechterrollenbilder cccc) Kategorisierungsversuche innerhalb der Skinhead-Szene dddd) Eigene Bilder von Weiblichkeit weiblicher Gewaltausübender eeee) Mögliche Gründe für den Einstieg, Verweilen und Ausstieg ccc) Exkurs: Häusliche Gewalt – „Gewalt im Geschlechterverhältnis“ cc) Zwischenfazit unter Berücksichtigung der Forschungsfragen c) Mögliche Diagnosen aa) „Es besteht in gewisser Weise eine Krise.“ bb) „Es besteht keine Krise, sondern die Geschlechterverhältnisse wandeln sich.“ cc) „Es besteht eine Gleichzeitigkeit von Wandel und Persistenz.“ V. Stellungnahme und Fazit unter Berücksichtigung der Forschungsfragen C. Das Phänomen des Hooliganismus unter besonderer Berücksichtigung (zugeschriebener) Geschlechterrollenbilder I. Historischer Abriss zum Fußballsport und Hooliganismus II. Ausdifferenzierung und Abgrenzung der Fans und Zuschauer 1. Polizeiliche Kategorisierung 2. Soziologische Kategorisierungen 3. Das Phänomen der Ultras 4. Fazit III. Wesentliche Charakteristika der Hooligan-Szene 1. Hierarchische Struktur in Hooligan-Gruppen 2. Szeneinterner Ehrenkodex 3. Die Bedeutung der Medien für den Hooliganismus 4. Spiegelbild oder Zerrspiegel der Gesellschaft? a) Alter, Geschlecht(-erverhältnis), Herkunftsfamilie, Erziehungsstile b) Schul- und Berufsausbildungen und beruflichen Tätigkeiten c) Äußeres Erscheinungsbild d) Nutzung von Rauschmitteln e) Nutzung von Waffen f) Politische Einstellungen und Verbindung zu anderen Gruppen g) Fazit 5. Anlassbezogene Delikte a) Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze und Datei „Gewalttäter Sport“ b) Paradigmatische Darstellung eines Spieltags aa) An- und Abreise, im Stadion, Opfer bb) Die „Dritte Halbzeit“ aaa) Bisherige Rechtsprechung und Kritik bbb) Vorzugswürdige Lösung 6. Repression, Prävention, Ursachen und Erklärungsansätze 7. Fazit IV. Motivation und Verlauf einer Hooligan-Karriere unter besonderer Berücksichtigung (zugeschriebener) Geschlechterrollenbilder 1. Einstieg, Zugang und Motivation 2. Phase der Teilnahme und Motivation a) (Zugeschriebene) Rollen und Geschlechterrollenbilder aus der Perspektive weiblicher Personen aa) Aktiv gewalthemmende Rolle bb) Passiv gewaltverstärkende Rolle cc) Selbst aktiv gewalttätige Rolle aaa) Weibliche Personen mit zugewiesenem Sonderstatus aaaa) Zugang bbbb) Motive, Anlässe und Geschlechterrollenbild cccc) Voraussetzungen für die Zuweisung eines Sonderstatus und Selbstpositionierung Bbb) Weibliche Personen ohne zugewiesenen Sonderstatus b) (Zugeschriebene) Geschlechterrollenbilder aus der Perspektive männlicher Personen aa) Zwei Kategorien weiblicher Personen bb) (Zugeschriebene) Geschlechterrollenbilder c) Stellungnahme 3. Motivationen und Beweggründe für einen Ausstieg 4. Stellungnahme und Bezug zu den eigenen Forschungsfragen V. Der Hooliganismus als Feld der „ernsten Spiele des Wettbewerbs“ 1. Prinzip gleicher Ehre 2. Gewalt und Riskieren des eigenen Körpers 3. Anerkennung a) Anerkennung bei Auseinandersetzungen innerhalb der Hooligan-Szene b) Anerkennung bei Auseinandersetzungen mit der Polizei c) Unterschiedliche Anerkennung nach Geschlecht der polizeilichen Einsatzkräfte 4. Zweifache Distinktion 5. Exkurs: Strukturelle Ähnlichkeit und Parallelen zu weiteren Phänomenen 6. Fazit und Stellungnahme mit Bezug zu den forschungsleitenden Fragen D. Konzeption der soziologischen Ethnographie I. Forschungsfragen: Konkretisierung und Überblick II. Methodisches Vorgehen 1. Grundzüge der Forschungsstrategie der soziologischen Ethnographie a) Einsetzbare Methoden b) Beschreiben von Fremdheit c) Ziele und Ablauf soziologischer Ethnographien 2. Erhebungsmethoden und Datenauswertung a) Erhebungsmethode: teilnehmende Beobachtung aa) Formen der teilnehmenden Beobachtung bb) Eigenes Vorgehen und Problemreflexion b) Erhebungsmethode: problemzentrierte Interviews aa) Grundzüge der Erhebungsmethode der problemzentrierten Interviews bb) Konkrete Ausgestaltung der Leitfäden und Problemreflexion c) Transkription, Feldprotokolle und Datenauswertung 3. Zur Form der Darstellung der Erkenntnisse III. Zugang zum Forschungsfeld 1. Feldexplorative Phase 2. Felderschließendes Verfahren zu (möglichen) Interviewpartnern a) Gelungene Zugänge und Beschreibung des Samples b) Misslungene Zugänge, Mitteilungen anderer mit dem Phänomen befasster Personen c) Überblick über Codenamen, Erhebungszeitpunkt und Zugehörigkeit 3. Selbstreflexion und Probleme während des Forschungsprozesses E. Ergebnisse der soziologischen Ethnographie und Rückbindung an die theoretischen Vorannahmen I. Teilnehmende Beobachtungen in der feldexplorativen Phase II. Teilnehmende Beobachtung im Rahmen einer szeneinternen Feier 1. Mit wem bist du hier? 2. Kannst du Bratwurst verkaufen, wenn deine Begleitung ständig unterwegs ist? 3. Ich stell dir jemanden vor. 4. Komm in den ersten Stock, da ist es besser. und Wenn man randaliert, dann nicht in der eigenen Stadt. 5. Ich pass auf dich auf. 6. Wir müssen aufräumen. und Wann fährt dein Zug? 7. Schlussfolgerungen a) Geänderter Zugehörigkeitsmodus und methodische Schlussfolgerungen b) Gruppendynamische Effekte c) Ende der Kooperationsbereitschaft, Geschlechterrollenbilder und -verhältnis III. Auswertung der Interviews 1. Kurzbiographien der in die vertiefte Analyse eingegangenen Interviewten a) Frank b) Tina c) Lisa d) Ronja c) Zwischenfazit 2. Verlauf einer Hooligan-Karriere a) Erstes Inberührungkommen und Einstieg b) Teilnahme und Miterleben aa) Die Jungs bb) Szeneinterne körperliche Auseinandersetzungen cc) Selbstberichtete Häufigkeitsangaben der Beteiligung an szeneinternen körperlichen Auseinandersetzungen dd) Positionen innerhalb der Gruppe ee) Kontakt mit Polizei, Verfassungsschutz und Justiz ff) Die Wahrnehmung von Polizistinnen und Polizisten gg) Szeneinterne Einstellungen und Besonderheiten aaa) Hierarchische Struktur bbb) Grundeinstellungen ccc) Einsatz von finanziellen Ressourcen ddd) Machismo, Männlichkeitsnormen eee) Ansichten zu (weiteren) Minderheiten und politische Einstellungen fff) Zwischenfazit hh) Weibliche Personen und (zugeschriebene) Geschlechterrollenbilder aaa) Bezeichnungen für weibliche Personen bbb) Die Perspektive männlicher Interviewter aaaa) (Keine) räumliche Kopräsenz weiblicher Personen bbbb) Gewalt von und gegen weibliche Personen im szeneexternen und -internen Kontext cccc) Paarbeziehungen der Hooligans und ggf. stattfindende Gewalt ccc) Die Perspektive weiblicher Interviewter aaaa) (Keine) räumliche Kopräsenz weiblicher Personen bbbb) Verhältnis zwischen Freundinnen der Hooligans und Ronja cccc) Charakterisierung der selbst aktiv gewalttätigen Rolle durch Ronja dddd) Lisas und Tinas Perspektive auf Paarbeziehungen der Hooligans und ggf. stattfindende Gewalt eeee) Ronjas Perspektive auf Paarbeziehungen der Hooligans und ggf. stattfindende Gewalt ffff) Kontrastierung der Perspektiven auf Paarbeziehungen der Hooligans und ggf. stattfindende Gewalt gggg) Wahrnehmung des szeneinternen Verhaltens durch die weiblichen Interviewten c) Ausstieg und Miterleben aa) Erwachsen werden bb) Differenzen mit der Gruppe und sich verändernde Szene cc) Strafverfahren und Sanktionen dd) Drohung mit Wiedereinstieg IV. Zusammenführung der Ergebnisse 1. Zugeschriebene Geschlechterrollenbilder in szeneinternen Kontexten a) Heterogene, zugeschriebene Geschlechterrollenbilder b) Wesentliche Charakteristika der zugeschriebenen Geschlechterrollenbilder aa) Schwach, beschützenswert, unverständige Störende bb) Ablehnendes, aggressives, gewaltförmiges Verhalten cc) Unterordnung dd) Gegenpol ee) Objektiviert werden und Objektives herstellen ff) Zugeschriebene Geschlechterrollenbilder für Hooligans 2. Induktiv gewonnenes ideales Bild der Personen mit partnervermitteltem Kontakt a) Gleichgültigkeit und Akzeptanz b) Vertrauen c) Verschwiegenheit d) Räumliche Kopräsenz nur bei vorab erteilter, ausdrücklicher Zustimmung e) Sonderfall: Äquilibrium der partnerschaftlich Verbundenen 3. Zwischenfazit V. Rückbindung der gewonnenen Ergebnisse an die theoretischen Grundlegungen 1. Ist der Hooliganismus eine homosoziale Männergemeinschaft? 2. Sind Hooligans verletzungsmächtig und verletzungsoffen? 3. Wie zeigen sich die symbolische Gewalt, Macht und Machtasymmetrien? 4. Wie zeigen sich die homologen Gegensätze? 5. Wie zeigt sich das Isotimieprinzip im Feld des Hooliganismus? 6. Wird das Riskieren des eigenen Körpers und der Grenzen der Rechtsordnung bewusst gesucht und in Kauf genommen? 7. Wie zeigt sich die männliche Herrschaft in den (ggf. gewaltbelasteten) Paarbeziehungen mit und zwischen Hooligans? 8. Wie wird die Anerkennung bei körperlichen Auseinandersetzungen sichtbar? a) Zwischen Hooligans b) Mit Polizisten c) Mit uniformierten Personen unterschiedlichen Geschlechts 9. Welche Hinweise auf Distinktion werden sichtbar? 10. Kurzer Vergleich zu anderen Feldern und Phänomenen 11. Fazit: Keine Krise der männlichen Herrschaft im Feld des Hooliganismus F. Schluss G. Literaturverzeichnis Ob sich der Hooliganismus, einem Feld der "ernsten Spiele des Wettbewerbs", in welchem die männliche Herrschaft herrscht, vor dem Hintergrund von weitreichenden sozialen Wandlungsprozessen in einer Krise befindet, da emanzipatorische Fortschritte eingetreten sind und eine gewisse Anzahl von Frauen am Hooliganismus gewaltförmig beteiligt ist und welche Geschlechterrollenbilder dort zugeschrieben werden, ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Diese und weitere Forschungsfragen werden aus der Innenperspektive der im Feld des Hooliganismus Befindlichen mit Hilfe der Forschungsstrategie der soziologischen Ethnographie beantwortet.
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