معرفی کتاب «Zerstörte Sprache - gebrochenes Schweigen : über die (Un-) Möglichkeit, von Folter zu erzählen» نوشتهٔ Tanja Pröbstl، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Can torture be narrated? It leads the victims of torture to the edge of the abyss, and literally breaks them. Can it be possible to report on this breaking of the self? The numerous and unending debates around torture suggest that it is possible. We are constantly »talking« about torture: in the media, politics, courtrooms - and in literature. Tanja Pröbstl focuses primarily on fictional representations of experiences of torture after 1945: by which means can torture be narrated, or rather, what does the silence of torture tell us? This question is not answered purely using Literary Studies perspectives and methodologies, but rather takes into consideration numerous disciplines, such as Jurisprudence, Psychology, Sociology and Political Science. Inhalt I. FOLTER – DEBATTEN UND HINTERGRÜNDE EINE EINFÜHRUNG 1. Einleitung 2. Die Texte 3. Folter im Staat und Folter im Text – zu den juristischen Grundlagen 2.1 Staatliche Folter und ihre Definitionen 2.2 Die Folterdebatte in der BRD und das deutsche Strafrecht II. MACHT UND GEWALT 1. Vor dem Schmerz: Das Verhör als Raum der Machtentfaltung 1.1 Im Verhör: Befragungssituationen 1.2 Zum Verhältnis von Macht und Gewalt im Folterverhör: Ariel Dorfmans Death and the Maiden 1.3 Wahrheit I: Die Wahrheit des Verhörs 1.4 Der „schwarze Bruder“ Geständnis 2. Der Dritte: Öffentlichkeit, Schaulust, Scham 2.1 Öffentlichkeit 2.2 Schaulust 2.3 Scham 3. Resümee III. SPRECHEN – SCHWEIGEN – ERZÄHLEN DER FOLTERTEXT ENTZIEHT SICH 1. Die Sprache der Folter 2. Unsagbare Schmerzen: Zu den Möglichkeiten der Repräsentation von Schmerz 2.1 Vom Mensch zum Tier: Der Schrei 2.2 Die Zersetzung der Welt 2.3 Versuche zu einer Hermeneutik des Schmerzes 3. Foltertexte 3.1 Der Foltertext als Obsession: Penetrationsversuche am Textkörper in J. M. Coetzees Waiting for the Barbarians 3.2 Impotenter Leser oder blinder Mann? Scheiterndes Schreiben und unsichere Lektüren in Waiting for the Barbarians 3.3 Unlesbare Zeichen – Zeichen der Unlesbarkeit: Folterallegorien? 3.4 Nacherleben und Nacherzählen: Schmerzimitatio 4. Leibeszeugenschaft 4.1 Der blinde Zeuge 4.2 Der Traumazeuge 5. Resümee IV. DIMENSIONEN: WER SPRICHT VON FOLTER? 1. Nach der Folter – Opfer, Täter und der neue Staat 2. Wahrheit II: Die Wahrheit des Verhörten 3. Leibeszeuge oder Erzähler – wer hat das letzte Wort? 4. Resümee V. LEBEN MIT DEN MADEN Anhang Literatur Ist Folter erzählbar? Sie führt den Gefolterten an den Rand des Abgrunds, bricht ihn buchstäblich. Kann es möglich sein, von diesem eigenen Bruch zu berichten? Die zahlreichen und nicht enden wollenden Debatten über Folter legen ein Gelingen nahe. Von Folter »ist die Rede«: in Medien, Politik, Gerichtssälen - und in der Literatur. Tanja Pröbstl widmet sich in erster Linie fiktionalen Darstellungen erlebter Folter nach 1945: Mit welchen Mitteln kann von Folter erzählt werden bzw. was erzählt das Verschweigen von Folter? Die Beantwortung dieser Frage erfolgt dabei nicht allein mit den Mitteln der Literaturwissenschaft, sondern unter Berücksichtigung zahlreicher Disziplinen wie Rechtswissenschaft, Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaft. Folter,Gewalt,Literatur,Roman,Südafrika,Chile,Sprache,Allgemeine Literaturwissenschaft,Germanistik,Anglistik,Literaturwissenschaft,Torture,Violence,Literature,Novel,South Africa,Language,General Literature Studies,German Literature,British Studies,Literary Studies
Ist Folter erzählbar? Sie führt den Gefolterten an den Rand des Abgrunds, bricht ihn buchstäblich. Kann es möglich sein, von diesem eigenen Bruch zu berichten? Die zahlreichen und nicht enden wollenden Debatten über Folter legen ein Gelingen nahe. Von Folter »ist die Rede«: in Medien, Politik, Gerichtssälen - und in der Literatur.Tanja Pröbstl widmet sich in erster Linie fiktionalen Darstellungen erlebter Folter nach 1945: Mit welchen Mitteln kann von Folter erzählt werden bzw. was erzählt das Verschweigen von Folter? Die Beantwortung dieser Frage erfolgt dabei nicht allein mit den Mitteln der Literaturwissenschaft, sondern unter Berücksichtigung zahlreicher Disziplinen wie Rechtswissenschaft, Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaft.