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Zeitstücke zur deutschen Wiedervereinigung : Form - Inhalt - Wirkung

معرفی کتاب «Zeitstücke zur deutschen Wiedervereinigung : Form - Inhalt - Wirkung» نوشتهٔ Kemser, Dag، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2006. این کتاب در 9 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Main description: The study investigates the response to reunification in the German theatre, concentrating on 1) the prominence of this topic in plays, 2) formal approaches, and 3) the aspects of reunification that are emphasized. After an initial empirical survey, various formal approaches and thematic aspects are discussed in a range of case studies. All in all, it transpires that reunification was considerably more prominent as a dramatic subject than has frequently been conceded. It is perceived almost exclusively as a problematic case, and both dramatic and post-dramatic approaches are employed in equal measure to address the problems involved on the stage 1. Einleitung: Zur Erwartung von Theater als politischem Forum in Deutschland 2. Unterschiedliche Voraussetzungen 2.1 Politik im DDR-Theater der 8oer Jahre 2.2 Politik im BRD-Theater der 8oer Jahre 3. Vergleichende Statistik und quantitativer Überblick: Stücke zur Wiedervereinigung in den Spielplänen 1990/91 bis 1998/99 3.1 Vorbemerkung zum Wert der empirischen Untersuchung 3.2 Interpretation der empirischen Ergebnisse 4. Fallstudien zu formaler Gestaltung und inhaltlichen Schwerpunkten 4.1 Formale Gestaltungsweisen 4.2 Inhaltliche Schwerpunkte 5. Inszenierungsbeispiele: Zur Spannweite unterschiedlicher Dramaturgien 5.1 Geschlossene Dramaturgie: »Karate-Billi kehrt zurück« (Klaus Pohl) im Vergleich Bayerisches Staatsschauspiel München (Regie: Roland Schäfer) Deutsches Theater Berlin (Regie: Alexander Lang) 5.2 Nicht-dramatische Form: »Iphigenie in Freiheit« (Volker Braun) im Vergleich Schauspiel Frankfurt/Main (Regie: Michael Pehlke) Staatstheater Cottbus (Regie: Karlheinz Liefers) 6. Schlussbetrachtung: Möglichkeiten politischen Theaters in den 90er Jahren 7. Anhang 7.1 Alle statistisch erfassten Stücke zur Wiedervereinigung im Zeitraum 1990/91-1998/99 7.2 Die erfolgreichsten Stücke zur WV in ihrer jeweils besten Spielzeit und Vergleichsgrößen 7.3 Die erfolgreichsten Stücke zur WV im Zeitraum 1990/91-1998/99 . 7.4 Bühnenpräsenz aller erfassten Stücke zur WV 7.5 Bühnenpräsenz aller erfassten Stücke zur WV in Berliner Theatern 7.6 Bühnenpräsenz aller erfassten Stücke zur WV ohne »Herr Paul« 7.7 Bühnenpräsenz der erfassten Stücke als Gruppe im Zeitraum 1990/91-1998/99 (Zahlenwerte zu 7.4-7.6) 7.8 Die Präsenz des Themas Wiedervereinigung in den Leistungsschauen 7.9 Die Verteilung der Theater auf Neue und Alte Bundesländer 8. Literaturverzeichnis 8.1 Primärtexte 8.2 Sekundärliteratur

Die Arbeit untersucht theatrale Reaktionen auf die Wiedervereinigung vor allem unter drei Gesichtspunkten: 1. In welchem Maße war die Wiedervereinigung ein Thema für das Theater? 2. Welche Wege der Auseinandersetzung - vom klassischen Repräsentationsmodell 'Drama' bis zu 'postdramatischen' Ansätzen - sucht das Theater? 3. Welche inhaltlichen Aspekte des gesellschaftlichen Prozesses stehen in den Zeitstücken zur Wiedervereinigung im Vordergrund?

Das Gewicht des Themas im Theater der 90er Jahre wird zunächst anhand einer empirischen Untersuchung ausgelotet. Im Hauptteil werden verschiedene formale Ansätze und inhaltliche Gesichtspunkte in Fallstudien dargestellt, ergänzt durch eine Auswertung der Rezeption. Anschließend wird die konkrete Kommunikationsstruktur in zwei Inszenierungsvergleichen einerseits eines dramatischen, andererseits eines postdramatischen Textes untersucht. Die Wiedervereinigung erweist sich insgesamt als ein Thema, das im Theater wesentlich präsenter war als von der Theaterpublizistik in aller Regel behauptet. Daneben zeigt sich, dass die Wiedervereinigung fast ausschließlich als Problemfall wahrgenommen wird, zu dessen Formulierung dramatische wie postdramatische Ansätze gleichermaßen genutzt werden. Die divergenten Ansätze fassen unterschiedliche Ebenen ins Auge, zielen aber gleichermaßen auf eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Prozess.

Die Arbeit untersucht theatrale Reaktionen auf die Wiedervereinigung vor allem unter drei Gesichtspunkten: 1. In welchem Maße war die Wiedervereinigung ein Thema für das Theater? 2. Welche Wege der Auseinandersetzung - vom klassischen Repräsentationsmodell 'Drama' bis zu 'postdramatischen' Ansätzen - sucht das Theater? 3. Welche inhaltlichen Aspekte des gesellschaftlichen Prozesses stehen in den Zeitstücken zur Wiedervereinigung im Vordergrund? Das Gewicht des Themas im Theater der 90er Jahre wird zunächst anhand einer empirischen Untersuchung ausgelotet. Im Hauptteil werden verschiedene formale Ansätze und inhaltliche Gesichtspunkte in Fallstudien dargestellt, ergänzt durch eine Auswertung der Rezeption. Anschließend wird die konkrete Kommunikationsstruktur in zwei Inszenierungsvergleichen einerseits eines dramatischen, andererseits eines postdramatischen Textes untersucht. Die Wiedervereinigung erweist sich insgesamt als ein Thema, das im Theater wesentlich präsenter war als von der Theaterpublizistik in aller Regel behauptet. Daneben zeigt sich, dass die Wiedervereinigung fast ausschließlich als Problemfall wahrgenommen wird, zu dessen Formulierung dramatische wie postdramatische Ansätze gleichermaßen genutzt werden. Die divergenten Ansätze fassen unterschiedliche Ebenen ins Auge, zielen aber gleichermaßen auf eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Prozess
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