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Zeitgeistjournalismus : zur Vorgeschichte deutschsprachiger Popliteratur : das Magazin "Tempo"

معرفی کتاب «Zeitgeistjournalismus : zur Vorgeschichte deutschsprachiger Popliteratur : das Magazin "Tempo"» نوشتهٔ Kristin Steenbock; Rosa-Luxemburg-Stiftung، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Zeitgeistjournalismus, wie er sich in Deutschland besonders in der »Tempo« zeigte, stellte in den 1980er Jahren einen wichtigen Kontext von Popliteratur dar. Er verstärkte und prägte die Lifestyle-Richtungen der Zeit, ihre Wertmaßstäbe sowie Darstellungsweisen und lieferte die ästhetischen Grundlagen für das Entstehen einer Oberflächenästhetik in der Literatur. Der bunte, leicht zu konsumierende, modische Prätext rückt die Unliebsamkeit der Popliteratur innerhalb der deutschsprachigen Literaturgeschichte erstmals in den Vordergrund. Kristin Steenbock schlägt einen neuen, kritischen und informierten Perspektivwechsel auf deutschsprachige Popliteratur vor und beleuchtet Themen wie Gender Bias, Postheroismus und den westdeutschen Blick über die wiedervereinigte Nation hinweg. Pop,Literatur,Zeitgeist,Deutschland,Tempo,Zeitgeistjournalismus,Popkultur,Medien,Germanistik,Cultural Studies,Gender Studies,Literaturwissenschaft,Literature,Germany,Tempo«,Zeitgeist Journalism,Popular Culture,Media,German Literature,Literary Studies Cover Inhalt 1. Einleitung 1.1. Zum Forschungsstand 1.2. Begrifflicher Rahmen 1.3. Theoretische Bezugspunkte 1.4. Textauswahl 1.5. Aufbau 2. Magazingeschichte: Kontexte der Popliteratur 2.1. Zeitgeist und Kulturkritik 2.2. Journalistische Bezüge 2.2.1. Journalismus und Literatur 2.2.2. New Journalism 2.2.3. Pop(musik)journalismus 2.2.4. Boulevardjournalismus 2.3. Einige deutschsprachige Zeitschriftentitel der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts 2.4. Beat und Underground: Popliteratur unter heroischem Vorzeichen 3. Das Zeitgeistmagazin Tempo 3.1. Inszenierung postheroischer Generationalität 3.1.1. Der Yuppie als Generationsvertreter 3.1.2. Überschreibung von Gegenkultur 3.1.3. Generation X 3.1.4. Habitualisierte Ironie 3.2. Genderrepräsentationen zwischen Antifeminismus und Liberalisierung 3.2.1. Unkompliziert weiblich: das Girlie 3.2.2. Lizensierte Mimikry: die phallische Frau 3.3. Narration und Nation 3.3.1. Von der Konsumnostalgie zur Nach-Nachkriegsliteratur 3.3.2. Christian Kracht liest Ausdeutschen von Andreas Neumeister 3.4. (Re-)Produktion von Konsumzeichen 3.4.1. Das Klischee und die Konsumaffirmation 3.4.2. Stereotype Kreativität: der Werber 3.4.3. Die (Un-)Lesbarkeit von Mode 3.4.4. Christian Kracht liest Uwe Timm 4. Zeitgeistjournalismus als Katalysator und Knotenpunkt Anhang Literaturverzeichnis Verzeichnis der Tempo-Zeitschriftenartikel Internetquellen Abbildung Dank

Zeitgeistjournalismus, wie er sich in Deutschland besonders in der »Tempo« zeigte, stellte in den 1980er Jahren einen wichtigen Kontext von Popliteratur dar. Er verstärkte und prägte die Lifestyle-Richtungen der Zeit, ihre Wertmaßstäbe sowie Darstellungsweisen und lieferte die ästhetischen Grundlagen für das Entstehen einer Oberflächenästhetik in der Literatur. Der bunte, leicht zu konsumierende, modische Prätext rückt die Unliebsamkeit der Popliteratur innerhalb der deutschsprachigen Literaturgeschichte erstmals in den Vordergrund.Kristin Steenbock schlägt einen neuen, kritischen und informierten Perspektivwechsel auf deutschsprachige Popliteratur vor und beleuchtet Themen wie Gender Bias, Postheroismus und den westdeutschen Blick über die wiedervereinigte Nation hinweg.

Zeitgeistjournalismus, wie er sich in Deutschland besonders in der "Tempo" zeigte, stellte in den 1980er Jahren einen wichtigen Kontext von Popliteraturen dar. Er verstärkte und prägte die Lifestyle-Richtungen der Zeit, ihre Wertmaßstäbe sowie Darstellungsweisen und lieferte die ästhetischen Grundlagen für das Entstehen einer Oberflächenästhetik in der Literatur. Der bunte, leicht zu konsumierende, modische Prätext rückt die Unliebsamkeit der Popliteratur innerhalb der deutschsprachigen Literaturgeschichte erstmals in den Vordergrund.Kristin Steenbock schlägt einen neuen, kritischen und informierten Perspektivwechsel auf deutschsprachige Popliteraturen vor und beleuchtet Themen wie Gender Bias, Postheroismus und den westdeutschen Blick über die wiedervereinigte Nation hinweg Discusses the German popular magazine Tempo, which was published monthly from 1986-1992 and helped shape the aesthetics and values of the time with its signature brand of lifestyle journalism Lifestyle, zeitgeist, "Tempo" - a media history from magazine to bookshelf.
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