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Yin und Yang : Die Suche nach Ganzheit im chinesischen Denken

معرفی کتاب «Yin und Yang : Die Suche nach Ganzheit im chinesischen Denken» نوشتهٔ Gudula Linck، منتشرشده توسط نشر Verlag Karl Alber GmbH در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Hinter yin und yang steht das qi, genauer gesagt das yin-qi und yang-qi, das vielen hierzulande als Inbegriff gespürter Lebenskraft oder fließender Lebensenergie vertraut sein dürfte. Die Idee selbst stammt aus dem ersten Jahrtausend v. Chr.: yin steht im damaligen Denken für Schatten, Dunkelheit, Regenwolken, die Nordseite des Berges und yang für das Gegenteil: Licht, Helligkeit, Sonnenstrahl, die Südseite des Berges. Den Menschen der frühen Dynastien war bereits bewusst, dass yin und yang aufeinander angewiesen sind, eines das andere bedingt und hervorbringt. In der Folgezeit lagerten sich weitere Polaritäten an das Begriffspaar an, wie Ruhe (yin) und Bewegung (yang), das Weiche (yin) und das Harte (yang), das Feuchte (yin) und das Trockene (yang), das Schwere (yin) und das Leichte (yang), die Dichte und Fülle (yin), das Zerstreute und die Leere (yang) usw. – bis schließlich die ganze Welt, einschließlich des Menschen, zweiwertig nach yin und yang geordnet war. Die polare Zusammengehörigkeit macht das yin und yang-Emblem zum Symbol für die Suche nach Ganzheit, der das chinesische Denken trotz einiger Irrungen treu geblieben ist – bis heute, zumindest in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), in der Kampfkunst, im Qigong oder im Schattenboxen. Gudula Linck macht das vielgestaltige Verhältnis von yin und yang in Philosophie, Religion und Sozialgeschichte Chinas an zahlreichen Beispielen deutlich. Cover Inhalt Zur Einführung Die Suche nach Ganzheit Der tast- und sichtbare Körper und der gespürte Leib Yīn 陰 und Yáng 陽 I. Lebenskraft und Atmosphäre: Die Leitmotive 1. Als Himmel und Erde sich trennten a) Pangu, die Flöhe und ein dunkler Ledersack b) Heraus aus dem Chaos und wieder hinein c) Ununterbrochene Kosmogonie 2. Eine Welt in Bewegung a) Die Wandlungen des qi b) Göttliche und andere Atmosphären c) Das Resonanzgeschehen in der Welt: gǎn-yīng 感應 3. Mikrokosmos Mensch a) Die Menschwerdung des qi b) Körper- und Leibbilder c) Leben und Sterben II. Differenz und Antagonismus: Gefahr für die Ganzheit 1. Mensch und Natur a) Wunsch und Klage b) Die Entzauberung der Welt c) Welt und Prinzip lǐ 理 2. Die Selbstermächtigung des Herzens a) Die Suche nach dem leeren Herzen b) Das Herz – Fürst und Herrscher c) Das gespaltene Herz 3. Seele oder Lebenskräfte? a) Die Vielgestaltigkeit von shén 神 b) Vergänglich oder unvergänglich c) hún 魂 und pò 魄 III. Körper und Leib: Der Vorrang des gespürten Leibes 1. Wege zum Schönen a) Augen wie Lacktupfen, Hüften wie ein Bündel Seide b) Qìgōng 氣功 mit dem Pinsel c) Wind und Wasser und die Kunst des Wohnens 2. Trinken, Essen, Mann und Frau a) Vom Kornwein zum flüssigen Nephrit b) Aromatische Wolken kitzeln begehrlichen Gaumen c) Das Spiel von Drache und Phönix 3. Konzert der Gefühle a) Spontane Gefühle b) Moralische Gefühle c) Der Weg der Mitte Schlußwort Anhang Zeittafel Endnoten Literaturhinweise a) Zitierte Literatur b) Weiterführende Literatur Register Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen
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