معرفی کتاب «#x98;Eine#x9C; Disziplin und ihre Verleger Disziplinenkultur und Publikationswesen der Mathematik in Deutschland, 1871 - 1949» نوشتهٔ Volker R. Remmert; Ute Schneider، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Am Beispiel der Mathematik werden in diesem Buch die Wechselwirkungen zwischen wissenschaftlichem Verlagswesen und der Entwicklung einer wissenschaftlichen Disziplin in Deutschland zwischen 1871 und 1949 analysiert. Die Studie untersucht die Funktion unterschiedlicher Publikationsformen für die Scientific Community, die Profilierungsstrategien der Verlage angesichts steigender Konkurrenz in ihrem Marktsegment sowie wissenschafts- und branchenexterne Rahmenbedingungen des mathematischen Publizierens. Wissenschaftsgeschichte,Mathematik,Disziplinenkultur,Verlagswesen,Wissenschaft,Wissenschaftssoziologie,Geschichtswissenschaft,History of Science,Science,Sociology of Science,History Inhalt 1 Einleitung: Die Geschichte des mathematischen Publizierens zwischen den Disziplinen 2 Die Disziplin und ihre Publikationsorte von der Reichsgründung bis in die 1890er Jahre 2.1 Zeitschriften und die Kontrolle wissenschaftlicher Kommunikation 2.2 Die Verlagsbranche 2.2.1 Der Verlag Friedr. Vieweg & Sohn ( Braunschweig ) – Publikationsort ohne Schulenbindung 2.2.2 Der Verlag der Berliner – Georg Reimer Verlag ( Berlin ) 2.2.3 Der zweite Verlag der Berliner – Mayer & Müller ( Berlin ) 2.2.4 Der Verlag der Göttinger – B. G. Teubner ( Leipzig ) 2.2.5 Der Julius Springer Verlag ( Berlin ) 2.3 Verlag und Mathematik 2.4 Die Lage der Mathematik in Deutschland in den 1890er Jahren 3 Positionsbestimmungen der Mathematik um 1900 3.1 Reden über Mathematik 3.1.1 Mathematik im Kontext von Kultur und Bildung 3.1.2 Reden mit dem Ziel der inneruniversitären Integration 3.2 Gesammelte Werke 3.3 Lehrbücher 3.3.1 Französische Vorbilder und ihre Übersetzungen zwischen Akzeptanz und Ablehnung 3.3.2 Die Funktion von Lehrbüchern für die Disziplin 3.4 Die Teubner-Projekte »Encyklopädie der mathematischen Wissenschaften« und die »Kultur der Gegenwart« 3.5 Publikationsformen zur Positionsbestimmung 4 Verlage von den 1890er Jahren bis 1919 4.1 Marktbeherrschend bis zum Ersten Weltkrieg – B. G. Teubner in Leipzig 4.2 Wettbewerb um Autoren – Veit & Comp. in Leipzig 4.3 Erfolg mit neuer Publikationsform – Die G. J. Göschen’sche Verlagshandlung 4.4 Ablösung und Neuordnung – der Übergang von B. G. Teubner zu Julius Springer in Berlin 5 Topographie der Autoren 6 Das mathematische Publikationswesen nach dem Ersten Weltkrieg – Finanzierungsprobleme und neue Unternehmungen / Unternehmen 6.1 Die Vereinigung mathematischer Programme – Reimer, Göschen und Veit unter dem Dach Walter de Gruyters 6.2 Führend im mathematischen Markt: Springer in Berlin 6.3 Die Förderpolitik der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft im mathematischen Publikationswesen 6.4 Die Situation im mathematischen Zeitschriftenwesen 6.4.1 Kontroversen über Finanzierungsfragen 6.4.2 Die Abhandlungen aus dem Mathematischen Seminar der Hamburgischen Universität 6.4.3 Springers Kritik an der Förderpolitik der Notgemeinschaft 6.5 Neue Konkurrenz – die Akademische Verlagsgesellschaft in Leipzig 6.6 Konkurrierende Buchreihen 6.6.1 Die »Grundlehren« des Springer Verlags 6.6.2 »Göschens Lehrbücherei« 6.6.3 Die »Sammlung Hilb« der Akademischen Verlagsgesellschaft 6.6.4 Die »Ergebnisse der Mathematik und ihrer Grenzgebiete« im Springer Verlag 7 Der Verlagsberater – Institution zwischen geistigen und ökonomischen Werten 7.1 Erste Schritte zum mathematischen Verlagsberater 7.2 Der institutionalisierte, bezahlte Berater 7.3 Die Tätigkeit des Beraters – Wissen kommunizierbar machen 8 Politische Rahmenbedingungen und staatliche Interessen 8.1 Die »Weltgeltung« der deutschen wissenschaftlichen Literatur 8.1.1 Buch- und Zeitschriftenexport 8.1.2 Buchexport im »Dritten Reich«: das Buchexportausgleichsverfahren 8.1.3 Unberechtigte Übersetzungen und Nachdrucke deutscher mathematischer Titel in den USA während des Zweiten Weltkriegs und danach 8.2 Politische Auswirkungen auf das mathematische Publi kationswesen in der Zeit des Nationalsozialismus 8.2.1 Umgang mit jüdischen Autoren und Herausgebern 8.2.2 Mathematisches Publizieren im Spiegel der Fachpolitik 8.3 Mathematisches Publizieren im Zweiten Weltkrieg 8.3.1 Kriegswichtige Literatur 8.3.2 Lehrbuchaktionen 1943 und 1944 9 Zwischen Neuorganisation und alten Eliten – das mathematische Publikationswesen in der Nachkriegszeit 1945–1949 9.1 Mathematische »Altverlage« – Akademische Verlagsgesellschaft, Springer, de Gruyter 9.2 Chance für neue Verlage auf dem mathematischen Markt: Lehrbücher 9.2.1 Die »Studia mathematica« bei Vandenhoeck & Ruprecht 9.2.2 Die »Bücher der Mathematik und Naturwissenschaften« der Wolfenbütteler Verlagsanstalt 9.3 Produktionsvolumen 9.4 Wiederbelebung der mathematischen Zeitschriften und Neugründungen 9.4.1 Die Gründung des »Archivs der Mathematik« als fachpolitischer Schachzug 9.4.2 Die Wiederbegründung der »Mathematisch-physikalischen Semesterberichte« 9.5 Der Akademie Verlag und die Zeitschriftenfrage 9.6 Aspekte der Neupositionierungen 10 Fazit 11 Literaturverzeichnis 11.1 Archive 11.1.1 Verlagsarchive 11.1.2 Akademie-Archive 11.1.3 Universitätsarchive 11.1.4 Weitere Archive 11.2 Gedruckte Quellen 11.3 Verlagskataloge und Bibliographien 11.4 Reden 11.5 Forschungsliteratur Dank Personenregister Am Beispiel der Mathematik werden in diesem Buch die Wechselwirkungen zwischen wissenschaftlichem Verlagswesen und der Entwicklung einer wissenschaftlichen Disziplin in Deutschland zwischen 1871 und 1949 analysiert. Die Studie untersucht die Funktion unterschiedlicher Publikationsformen für die Scientific Community, die Profilierungsstrategien der Verlage angesichts steigender Konkurrenz in ihrem Marktsegment sowie wissenschafts- und branchenexterne Rahmenbedingungen des mathematischen Publizierens. Rezension "Den beiden Autoren ist in zweifacher Hinsicht uneingeschränkt Respekt und Anerkenn
Am Beispiel der Mathematik werden in diesem Buch die Wechselwirkungen zwischen wissenschaftlichem Verlagswesen und der Entwicklung einer wissenschaftlichen Disziplin in Deutschland zwischen 1871 und 1949 analysiert.Die Studie untersucht die Funktion unterschiedlicher Publikationsformen für die Scientific Community, die Profilierungsstrategien der Verlage angesichts steigender Konkurrenz in ihrem Marktsegment sowie wissenschafts- und branchenexterne Rahmenbedingungen des mathematischen Publizierens.