#x98;Die#x9C; Wirtschaft der Techno-Szene Arbeiten in einer subkulturellen Ökonomie
معرفی کتاب «#x98;Die#x9C; Wirtschaft der Techno-Szene Arbeiten in einer subkulturellen Ökonomie» نوشتهٔ Jan-Michael Kühn (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In dieser Studie rückt eine bis dato in journalistischen, politischen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen kaum beachteter Gegenstand in den Fokus: Die Besonderheiten von Wirtschaften und Arbeiten in Musikszenen. Der Autor erweitert die post-traditionale Szenetheorie und zeigt mit der Theorie der Szenewirtschaft und ästhetischen Subkultur am Beispiel von Techno und House in Berlin, dass Musikszenen einer eigenen wirtschaftlichen Logik folgen. "Jan-Michael Kühn's ethnographische Studie über die Berliner Techno-Szene blickt hinter ihre ekstatischen Seiten und zeigt anschaulich, in methodisch genauer und detaillierter Weise, wie sich in der subkulturellen Szene eigene Arbeitsformen, eine eigene Ökonomie und neue Institutionen ausbilden, die nicht nur den Untergrund, sondern auch die Oberfläche der Gesellschaft verändern." Prof. Dr. Hubert Knoblauch, Professor für Allgemeine Soziologie an der Technischen Universität Berlin Danksagung 6 Inhaltsverzeichnis 7 1. Prolog 11 2. Einleitung 13 3. Forschungsstand und Grundlagen 23 3.1. Soziologische Modernisierungstheorie 23 3.1.1. Szenen als individualisierte Gesellungsgebilde 23 3.1.2. Subkulturen als gesellschaftliche Teileinheiten mit integrativem Charakter 28 3.1.3. Cultural Studies 30 3.1.4. Ästhetische Stilisierung als subkulturelle Praxis 33 3.1.5. Distinktion und subkulturelle Hierarchie 36 3.1.6. Bourdieusche Kulturfeldtheorie 38 3.2. Suprakultur der Musikindustrie 46 3.2.1. „Mythos“ Musikindustrie 46 3.2.2. Theodor W. Adorno und die Kritik der Kulturindustrie 48 3.2.3. Das bürgerliche Musikwesen 52 3.2.4. E- und U-Musik 55 3.2.5. Strukturen der Musikindustrie 58 3.2.6. Majors und Indies 61 3.2.7. Digitalisierung der Musikindustrie 69 3.3. Kreativwirtschaftsforschung 73 3.3.1. Kreativität und Kreativwirtschaft 73 3.3.2. Kreativitätsdispositiv und ästhetischer Kapitalismus 74 3.3.3. Kreativ- und Kulturwirtschaft in Deutschland 79 3.3.4. Kreativszenen und elektronische Clubtanzmusik 83 3.3.5. Der Kreativismus als unzureichendes Verständnis von Kulturproduktion 88 3.3.5.1 Politische Konsequenzen des Kreativismus 94 3.3.5.2 Wege aus dem Kreativismus 96 3.3.5.3 Neuheit versus Neusein 97 3.3.5.4 Kreativität aus handlungstheretischer Perspektive 98 3.3.5.5 Verführung statt Kreativität: Die Erlebnisorientierung 102 4. Szenewirtschaft und ästhetische Subkulturalität der (Berliner) Techno-zene 109 4.1. Techno, House und Clubkultur als (sub-)kulturelle Institutionen 109 4.1.1. Geschichte von House & Techno 109 4.1.1.1 Mixing durch Disco 112 4.1.1.2 Virtuoses Mixing: Hiphop 117 4.1.1.3 Der Onbeat und die Funkiness des House 120 4.1.1.4 Der (Afro-)Futurismus des Techno 123 4.1.2. Geschichte der Berliner (Techno-)Clubdisco-Kultur 125 4.1.2.1 Exkurs: Tanzen zwischen den Weltkriegen 126 4.1.2.2 Entstehung subkultureller Milieus in Ost- und Westberlin 129 4.1.2.3 Berlin, Techno und die Wende 134 4.1.2.4 Tekknozid 138 4.1.2.5 Tresor 140 4.1.2.6 Exkurs: Loveparade 143 4.1.2.7 Politische Rahmenbedingungen der Nachwendezeit bis heute 145 4.1.2.8 Berliner Clubkultur von der Nachwendezeit bis heute 152 4.1.3. Populäre Definitionen von „Techno“ und „House“ 157 4.1.4. Soziologisches Verständnis kultureller Praxis 160 4.1.5. Kulturelle Institutionen von House und Techno 161 4.1.6. Die Genese des kulturellen Prinzips von House und Techno 165 4.1.7. Das Berliner Modell der Clubdisco-Kultur 168 4.1.8. Ästhetische Verführungskraft der kulturellen Institutionen 173 4.1.9. Die Techno-Märkte 176 4.1.9.1 Der Veranstaltungsmarkt 176 4.1.9.2 Der Trackmarkt 179 4.1.9.3 Der Bookingmarkt 181 4.2. Szenewirtschaft: Die Eigenschaften szenebasierter Produktionsweise 183 4.2.1. Warum Szenewirtschaft? 183 4.2.2. Zwei Ordnungsprinzipien subkultureller Szenewirtschaften 187 4.2.3. Die Verführung zur Kulturproduktion 189 4.2.4. Der Modus Operandi szenewirtschaftlicher Kulturproduktion 192 4.2.4.1 Alltagsästhetische Schemata und soziale Segmentierung 192 4.2.4.2 Ästhetische Orientierung und soziale Segmentierung szenebasierter Kulturproduktion 197 4.2.4.3 Szenewirtschaftsnetzwerke 201 4.2.5. Grenzen der Freiheit: Ökonomische und kulturelle Abhängigkeit 204 4.2.6. Die Askese kultureller Orientierung 209 4.2.7. „Underground“: Die produktive Konsequenz kultureller Askese 211 4.2.7.1 Dichotomisierung der Szenekultur 211 4.2.7.2 Symptomatische Abgrenzungen 213 4.2.7.3 Die Produktivität von Distinktionen 217 4.2.7.4 Die Kultur subkultureller Distinktionen 220 4.2.7.5 Die Ablehnung des „Kommerz“ 222 4.2.7.6 Die Angst vor dem „Ausverkauf“ 222 4.2.7.7 Die Ablehnung „der Masse“ 223 4.2.7.8 Soziale Segmentierung der Reproduktion von Subkulturalität 225 4.2.8. Ästhetische Meritokratie: Good Music I Dance – No Good Music I Not Dance 227 4.2.9. Szenearbeit und Arbeitsmärkte 230 4.2.9.1 Multiunternehmertum 236 4.2.9.2 Primär-ästhetische Szenearbeit 238 4.2.9.3 Angedockte Dienstleistungen 239 4.2.9.4 Reproduktiv-einfache Arbeit 241 4.2.9.5 Szenebasierte Prekarität 242 4.3. Ästhetische Subkultur: Die Widerständigkeit von Verführungskraft 247 4.3.1. Auf dem Weg zur Theorie ästhetischer Subkulturalität 247 4.3.2. Subkulturelles Popularitätskapital 259 4.3.3. Subkulturelle Exklusivierung 263 4.3.4. Die ästhetische Subkultur auf dem kulturellen Feld elektronischer Tanzmusik 265 4.3.5. Eine Kulturfeldtheorie der Unterhaltungsmusik 269 4.3.6. Aktualisierung und Schematisierung: Verführungskraft und Subkultur 271 4.3.6.1 Exkurs: Subkultur und Instrumentenindustrie 276 5. Conclusio 279 6. Anhang 283 6.1. Methode und Methodologie 283 6.1.1. Soziologische Ethnografie 283 6.1.2. Meine Position im Feld 288 6.1.3. Forschungsfrage 296 6.1.4. Vorgehen 298 6.2. Glossar 303 6.3. Literaturverzeichnis 304 In dieser Studie rückt eine bis dato in journalistischen, politischen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen kaum beachteter Gegenstand in den Fokus: Die Besonderheiten von Wirtschaften und Arbeiten in Musikszenen. Der Autor erweitert die post-traditionale Szenetheorie und zeigt mit der Theorie der Szenewirtschaft und ästhetischen Subkultur am Beispiel von Techno und House in Berlin, dass Musikszenen einer eigenen wirtschaftlichen Logik folgen. "Jan-Michael Kühn's ethnographische Studie über die Berliner Techno-Szene blickt hinter ihre ekstatischen Seiten und zeigt anschaulich, in methodisch genauer und detaillierter Weise, wie sich in der subkulturellen Szene eigene Arbeitsformen, eine eigene Ökonomie und neue Institutionen ausbilden, die nicht nur den Untergrund, sondern auch die Oberfläche der Gesellschaft verändern." Prof. Dr. Hubert Knoblauch, Professor für Allgemeine Soziologie an der Technischen Universität Berlin Der Inhalt Soziologische Modernisierungstheorie " Suprakultur der Musikindustrie " Kritik der Kreativwirtschaftsforschung " Techno, House und Clubkultur als (sub- )kulturelle Institutionen " Szenewirtschaft und szenebasierte Kulturproduktion " Ästhetische Subkulturalität und die Widerständigkeit von Verführungskraft Die Zielgruppen Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften " Akteure der Techno- und House Szene " Journalismus, Medien, Verwaltung und Politik Der Autor Dr. phil. Jan-Michael Kühn studierte Soziologie in Berlin und promovierte über Wirtschaft und Arbeit in der Techno-Clubkultur. Als "DJ Fresh Meat" legt er elektronische Tanzmusik auf und betreibt das Blog "Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik".> In dieser Studie rückt eine bis dato in journalistischen, politischen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen kaum beachteter Gegenstand in den Fokus: Die Besonderheiten von Wirtschaften und Arbeiten in Musikszenen. Der Autor erweitert die post-traditionale Szenetheorie und zeigt mit der Theorie der Szenewirtschaft und ästhetischen Subkultur am Beispiel von Techno und House in Berlin, dass Musikszenen einer eigenen wirtschaftlichen Logik folgen. "Jan-Michael Kühn's ethnographische Studie über die Berliner Techno-Szene blickt hinter ihre ekstatischen Seiten und zeigt anschaulich, in methodisch genauer und detaillierter Weise, wie sich in der subkulturellen Szene eigene Arbeitsformen, eine eigene Ökonomie und neue Institutionen ausbilden, die nicht nur den Untergrund, sondern auch die Oberfläche der Gesellschaft verändern." Prof. Dr. Hubert Knoblauch, Professor für Allgemeine Soziologie an der Technischen Universität Berlin Der Inhalt Soziologische Modernisierungstheorie • Suprakultur der Musikindustrie • Kritik der Kreativwirtschaftsforschung • Techno, House und Clubkultur als (sub-)kulturelle Institutionen • Szenewirtschaft und szenebasierte Kulturproduktion • Ästhetische Subkulturalität und die Widerständigkeit von Verführungskraft Die Zielgruppen Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften • Akteure der Techno- und House Szene • Journalismus, Medien, Verwaltung und Politik Der Autor Dr. phil. Jan-Michael Kühn studierte Soziologie in Berlin und promovierte über Wirtschaft und Arbeit in der Techno-Clubkultur. Als "DJ Fresh Meat" legt er elektronische Tanzmusik auf und betreibt das Blog "Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik". < Front Matter....Pages I-XII Einleitung....Pages 13-22 Forschungsstand und Grundlagen....Pages 23-108 Szenewirtschaft und ästhetische Subkulturalität der (Berliner) Techno-Szene....Pages 109-278 Conclusio....Pages 279-282 Anhang....Pages 283-318
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