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#x98;Die#x9C; Schmeisser-Affäre Herbert Blankenhorn, der "Spiegel" und die Umtriebe des französischen Geheimdienstes im Nachkriegsdeutschland (1946 - 1958)

معرفی کتاب «#x98;Die#x9C; Schmeisser-Affäre Herbert Blankenhorn, der "Spiegel" und die Umtriebe des französischen Geheimdienstes im Nachkriegsdeutschland (1946 - 1958)» نوشتهٔ Herbert Elzer، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Am 9. Juli 1952 erschien im "Spiegel" ein Beitrag, in dem Konrad Adenauers engstem außenpolitischen Mitarbeiter Herbert Blankenhorn Verbindungen zum französischen Geheimdienst im Jahre 1948 unterstellt wurden. Herbert Elzer hat die Entstehungsgeschichte und die Hintergründe dieses Artikels sowie der ihm zugrunde liegenden Vorkommnisse auf der Basis bislang gesperrter Geheimakten exakt rekonstruiert. Demnach steuerte der Doppelagent Ziebell ein französisches Nachrichtennetz zwischen Saarbrücken und Wiesbaden. Die von ihm in den "Spiegel" lancierten, weitgehend zutreffenden Anschuldigungen gegen Blankenhorn dienten einem wohlkalkulierten politischen Zweck. Blankenhorn vereitelte die Aufklärung der Enthüllungen, von der auch die SPD Unannehmlichkeiten zu befürchten gehabt hätte. Die Studie schildert auch die abenteuerlichen Karrieren der beteiligten Agenten. INHALTSVERZEICHNIS VORWORT EINLEITUNG I. GEHEIMDIENSTE IN FRANKREICH UND IN DEUTSCHLAND 1) DIE FRANZÖSISCHEN GEHEIMDIENSTE a) Geschichte und Organisation b) Die „Affaire des Généraux“ 2) NACHRICHTENDIENSTE IM SAARLAND UND IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND II. BAYERN 1) DIE REGIERUNGSBILDUNG IM DEZEMBER 1946 a) Hinter den Kulissen von München b) Christian Jürgen Ziebell 2) AKTENDIEBSTAHL IN DER STAATSKANZLEI IM NOVEMBER 1947 a) Der Einbruch und seine Hintergründe b) Hans-Konrad Schmeisser III.PFALZ 1) SCHMEISSER IN LANDAU, BOPPARD, LUDWIGSHAFEN UND SAARBRÜCKEN (1947-1951) 2) DAS AGENTENEHEPAAR ZIEBELL UND DIE NACHRICHTENFALLE DER BST 3) OPERATIONSGEBIET PFALZ a) Der pfälzische Separatismus b) Die versuchte Unterwanderung der Schnellpressenfabrik Albert in Frankenthal c) Komplexe Motive: Nachrichtenbeschaffung, Kontrolle, Gewinnsucht IV. SAAR 1) SCHMEISSER, SCHRETZMAIR UND DIE BONNERMINISTERIEN IM KONFLIKT UM DIE SAAR 2) DAS „REMER-TELEGRAMM“ a) Die Vorgänge vom Mai 1951 b) Aufklärungsbemühungen 3) OTTO STRASSER UND DER FRANZÖSISCHE GEHEIMDIENST a) Heimkehr via Saar? b) Der „Bund für Deutschlands Erneuerung“ und seine Bonner Kontakte 4) ALOYSMASLOH: IM DIENSTE STRASSERS, STALINS, DER SÛRETÉ UND DER SAARREGIERUNG a) Ein Agentenleben b) Das „Zentral-Institut für Landesforschung“ in Saarbrücken 5) DER BETRÜGERISCHE BANKROTT DES SAARBRÜCKER KAUFHAUSES WALTER V. RHEINLAND 1) HERBERT BLANKENHORN a) Karriere b) Im Dritten Reich 2) DER ANGRIFF DES „SPIEGEL“ AUF BLANKENHORN VOM 9. JULI 1952 a) „Am Telefon vorsichtig“ b) Die Grundtendenz des „Spiegel“-Artikels und die Verteidigungslinie Blankenhorns 3) DICHTUNG UND WAHRHEIT: STRITTIGE EINZELHEITEN DES „SPIEGEL“-ARTIKELS a) Der „Speidel-Plan“ – Verrat militärischer Geheimnisse? b) Protokolle des Parlamentarischen Rates – unzulässige Weitergabe vertraulicher Dokumente? c) Kooperation gegen den Kommunismus und ihre Bezahlung – Agententätigkeit für Geld und Geschenke? d) Evakuierung – Privileg oder Notwendigkeit? e) Wahlkampfspende an die CDU/CSU? f) Beeinflussung des Hauptstadtstreits zwischen Bonn und Frankfurt a.M.? g) Rätsel um Reifferscheidt: Separatist oder Wirtschaftsmann? 4) DAS ZEITUNGSPROJEKT DES CDU-ZONENSEKRETARIATS VI.HESSEN 1) DAS LFV WIESBADEN 1951/52 a) Paul Schmidt und Ziebells Rolle im LfV b) Schmeissers Existenzangst (1951) c) Die Vernehmungen Schmeissers und Schretzmairs im November 1951 2) SCHMEISSER IN PARIS (WINTER 1951/52) 3) SPANNUNGEN AUF DIPLOMATISCHER EBENE 4) SCHMEISSERS TÄTIGKEIT FÜR SCHWEBBACH IN FRANKFURT A.M. UND SEINE EIGENMÄCHTIGKEITEN (FRÜHLING/SOMMER 1952) 5) ZIEBELLS INSTRUMENTALISIERUNG DES LFV WIESBADEN 6) DIE EINSCHALTUNG DES „SPIEGEL“ a) „Falsch wie die Taube“ – der Schlag gegen Hella Hubaleck im „Spiegel“ am 2. Juli 1952 b) Schmeissers „Zweckberichte“ c) Die Recherchen des Wiesbadener „Spiegel“-Redakteurs Hans-Hermann Mans d) „Kriegsrat“ in Hannover am 5. Juli 1952 7) DIE HESSISCHE LANDESREGIERUNG IN DER DEFENSIVE a) Das LfV Wiesbaden im Fokus der Öffentlichkeit b) Die Entlassung von Paul Schmidt 8) IM DICKICHT DER AFFÄREN a) Eklat um den BDJ b) Die Krüger-Affäre 9) ZIEBELLS GEGENSPIELER: FRIEDRICH VICTOR RISSE VII. BONN 1) RATLOSES SCHWEIGEN – DIE CDU/CSU UND DER FALL SCHMEISSER a) Der Mitwisser: Franz Josef Strauß b) Die Zügelung der hessischen CDU 2) DIE ROLLE DES SPD-PARTEIVORSTANDS a) Behutsames Auftreten im Juli/August 1952 b) Schumacher, Heine und das Schmeisser-Material c) Ziebell, Heinrich Ritzel und die Saarpolitik der SPD d) Die Version Ziebells über seine Beziehungen zum SPD-Parteivorstand e) Schmidt und Schuster als „Aufpasser“ des Parteivorstands in Hessen? 3) ZIEBELL IM VISIER DER BUNDESBEHÖRDEN a) Informationsaustausch zwischen den Bundesministerien b) Ziebells Verhaftung in Berlin im Herbst 1952 und die Einbehaltung seines Reisepasses 4) DER BOTTLERPLATZ UNTER VERDACHT: INSPIRIERTE DAS BMG DEN „SPIEGEL“-ARTIKEL? a) Bodens, Mans und das Treffen von Saar-Oppositionellen in Deidesheim am 21. Juni 1952 b) Schuldzuweisung an Bodens durch Ziebell und Zweig c) Die Vernehmung Konrad Adenauers d) Angriffe auf Bodens aus dem LfV Wiesbaden e) Die Intervention des Überläufers Georg Schneider f) Ermittlungen der Organisation Gehlen g) Oberst Reile 5) BLANKENHORN UND DIE SAAR 1952 VIII. KÖLN 1) OTTO JOHN, DIE WESTALLIIERTEN UND DIE SAAR a) Der Vertrauensmann von London und Paris b) Verweigerte Hilfe: John und die prodeutsche Opposition an der Saar 2) DAS BFV UND DIE SCHMEISSER-AFFÄRE 3) DIE SPEZIALMISSIONEN VON FRIEDRICH RIEDEL a) Frankfurt a.M. – gute Ratschläge für Schmeisser b) München – verbrämte Verhandlungen c) Starnberg – Einbruch bei Schmeisser? d) Kein Angebot, kein Einbruch – die Perspektive Riedels 4) BEMÜHUNGEN WEITERER NACHRICHTENHÄNDLER IM FALL SCHMEISSER a) Oberst a.D. Wolfgang Müller b) Hanswalter Zech-Nenntwich alias Dr. Nansen 5) SCHMEISSERS LAGE SEIT AUGUST 1952 UND DIE INTERVENTION RISSES a) Umworben und „beschützt“ – Schmeisser im Herbst 1952 b) Ein neues Aufgabenfeld: Schmeisser in der Schweiz c) „Der Fall Schmeisser ohne Schminke“ – Risses Botschaft von 1956 d) Der Widar-Verlag und die Rezeption der Broschüre IX. IM ZANGENGRIFF ZIEBELLS: WAS STECKT HINTER DEM ARTIKEL „AM TELEFON VORSICHTIG“? X. DER SCHMEISSER-PROZESS 1) EIN GEFLECHT VON STRAFANZEIGEN – DIE ERSTE PHASE DER PROZESSGESCHICHTE (1952-1954) 2) IM ERMESSEN DER POLITIK: AUSSAGEGENEHMIGUNGEN FÜR JOHN UND RIEDEL? 3) DER KURZE PROZESS AM 26./27. SEPTEMBER 1955 4) DER FALL SCHMEISSER IM BUNDESTAG (7. DEZEMBER 1955) 5) JURISTISCHES NACHSPIEL (1955-1958) XI.DAS SCHICKSAL DER BETEILIGTEN NACH ENDE DER SCHMEISSER-AFFÄRE 1) DIE AGENTEN 2) HERBERT BLANKENHORN a) Das deutsch-israelische Wiedergutmachungsabkommen b) Der Fall Strack SCHLUSSBETRACHTUNG ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS QUELLEN UND LITERATUR ABBILDUNGSVERZEICHNIS
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