معرفی کتاب «#x98;Die#x9C; griechische Denkform von der Entstehung der Philosophie aus dem Geiste der Geometrie» نوشتهٔ Mittelstraß, Jürgen، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Greek thought represents the very beginnings of European philosophy and has determined the theoretical structures of our philosophical and scientific thinking to this day. The focus of this study is on the complementary conceptual systems of Plato and Aristotle. The author examines the evolution of philosophical and scientific ways of thinking from both historical and systemic perspectives. Vorwort 0. Statt einer Einleitung: Philosophie und Wissenschaft – Philosophie als Wissenschaft? 0.1 Der Geist der Gründlichkeit 0.2 Rationale Rekonstruktion 0.3 Philosophische Probleme I. Konstruktionen 1. Griechische Anfänge des wissenschaftlichen Denkens 1.1 Anfänge 1.2 Der griechische Kosmos der Wissenschaft 1.3 Thaletische Rationalität 1.4 Wissenschaftliche Rationalität als Konstruktion oder: Platonische Theoria 1.5 Wissenschaftliche Rationalität als Rekonstruktion oder: Aristotelische Empeiria 1.6 Die Einheit von Theorie und Erfahrung 2. Die Kosmologie der Griechen 2.1 Mythische Eier 2.2 Thales-Welten 2.3 Alles ist voller Götter 2.4 Griechische Astronomie 2.5 Rettung der Phänomene 2.6 Aristotelische Kosmologie 2.7 Aristoteles-Welt und Platon-Welt 2.8 Noch einmal: die Göttlichkeit der Welt 2.9 Griechischer Idealismus 3. Die geometrischen Wurzeln der Platonischen Ideenlehre 3.1 Die Ideen, die der Geometrie zugrundeliegen 3.2 Ursprünge der Ideenlehre 3.3 Die Philosophie der Ideenlehre II. Vernunft und Leben 4. Der Sokratische Dialog 4.1 Philosophische Orientierung 4.2 Dialektik 4.3 Theoria 4.4 Vernunft 4.5 Philosophie 4.6 Dialogisches Wissen 4.7 Dialogische Vernunft 5. Eros – der älteste Gott 5.1 Das Schöne 5.2 Diotima III. Metaphysik 6. Platons Dialektik und ihre wissenschaftlichen Vorübungen 6.1 Die Mathemata 6.2 Mathematikkritik 6.3 Dialektik 7. Ontologia more geometrico demonstrata 7.1 Ideenzahlenlehre 7.2 Mathematik und Ontologie 7.3 Geschichte und Ontologie 7.4 Begründung der Mathematik? 8. Aristotelische Physik und Metaphysik 8.1 Der Stagirite 8.2 Die Aristotelische Physik 8.3 Die Aristotelische Metaphysik 9. Der Begriff der Kausalität 9.1 Werden und Vergehen 9.2 Platonische Ursachen 9.3 Aristotelische Ursachen IV. Logik 10. Theaitetos fliegt – Zur Theorie wahrer und falscher Sätze in Platons Sophistes (mit Kuno Lorenz) 10.1 Ansätze 10.2 Rekonstruktion 11. On Rational Philosophy of Language – The Programme in Plato’s Cratylus Reconsidered (mit Kuno Lorenz) 11.1 How to Do Things with Words 11.2 Nature-Theory vs. Convention-Theory 11.3 Rational Reconstruction 12. Nicholas Rescher on Greek Philosophy and the Syllogism (mit Peter Schroeder-Heister) 12.1 The Discovery of Rationality 12.2 Cosmos and Logos 12.3 From Evolutionary Thought to Logical Analysis 12.4 Galen and the Fourth Figure 12.5 Rescher and the Fourth Figure 12.6 Ecthesis, Modal Syllogistics, and the Metaphysical Basis of Logic V. Griechische Gegenwart 13. Griechische Bausteine der neuzeitlichen Rationalität 13.1 Die Idee der wissenschaftlichen Rationalität 13.2 Erfahrungsform und Theorieform 13.3 Das griechische Wesen neuzeitlicher Rationalität 14. Die Gegenwart der Antike in Schule und Universität 14.1 Bildung 14.2 Schule 14.3 Klassische Bildung und Expertenwelt 14.4 Das humanistische Gymnasium 14.5 Die griechische Form des Wissens und der Vernunft Nachweise Personenregister Sachregister
Das griechische Denken stellt nicht nur den Anfang der Philosophie im europäischen Sinne dar, es bestimmt auch bis heute hinsichtlich der Theorieform des Denkens die philosophische und wissenschaftliche Denkform. Schwerpunkte bilden (1) die konstruktiven Elemente in Wissenschaft (Beispiel: Kosmologie) und Philosophie (Beispiel: die geometrischen Wurzeln der platonischen Ideenlehre), (2) die Verbindung von Vernunft und Leben (z.B. im sokratischen Dialog), (3) die Metaphysik (platonische Ideenlehre, aristotelische Substanztheorie), (4) die Logik (im propädeutischen wie im technischen Sinne) und (5) die griechische Gegenwart (im Hinblick auf den griechischen Rationalitätsbegriff und auf institutionelle Verhältnisse in Schule und Universität). Mit der Rekonstruktion der komplementären Konzeptionen von Platon und Aristoteles soll noch einmal die Idee der Einheit philosophischer und wissenschaftlicher Rationalität dargestellt werden. In diesem Sinne ist Thema des Buches die Herausarbeitung der philosophischen und wissenschaftlichen Denkform unter historischen, systematischen und institutionellen Gesichtspunkten.
Das griechische Denken stellt den Anfang der Philosophie im europäischen Sinne dar und bestimmt hinsichtlich der Theorieform des Denkens bis heute die philosophische und wissenschaftliche Form des Denkens. Im Mittelpunkt stehen die komplementären Konzeptionen von Platon und Aristoteles. Es geht um die Herausarbeitung der philosophischen und wissenschaftlichen Denkform unter historischen wie systematischen Gesichtspunkten Biographical note: Jürgen Mittelstraß, University of Konstanz, Germany Biographical note: Jürgen Mittelstraß, Universität Konstanz