#x98;Die#x9C; Entscheidungsfalle wie genetische Aufklärung die Gesellschaft entmündigt
معرفی کتاب «#x98;Die#x9C; Entscheidungsfalle wie genetische Aufklärung die Gesellschaft entmündigt» نوشتهٔ Silja Samerski، منتشرشده توسط نشر WBG Academic در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Wer hat es nicht schon einmal gelesen: Wir glauben selbstbestimmt zu leben, doch in Wahrheit sind es die Gene, die darüber bestimmen ob wir dick sind oder dünn, ob wir zu Depressionen neigen oder nicht. Sogar unsere Suchtneigungen liegen angeblich tief in unserem Erbgut verborgen. Stimmt das wirklich? Sind wir unseren Genen schicksalhaft ausgeliefert oder haben wir auch eine Wahlmöglichkeit? Die Hirnforschung hat den "freien Willen" abgeschafft und behauptet, dass die Selbstbestimmung des Geistes eine Illusion sei. Zunehmend jedoch regt sich Widerstand gegen diese Auffassung. Silja Samerski legt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Schrift vor, die die Debatte von sozialwissenschaftlich-psychologischer Seite aus betrachtet. Die Autorin scheut sich nicht prekäre Themen kritisch zu hinterfragen, wie z. B. Sinn oder Unsinn von pränatalen Fruchtwasseruntersuchungen oder die Frage, ob die abstrakte Größe "Gen" durch neue Forschungen überholt ist. Cover Inhalt 0 Vorwort 1 Einleitung: Gene als Entscheidungsgrundlage? 2 Genetische Aufklärung 2.1 Das Gen 2.2 Die Aufklärungs-Kampagnen 2.2.1 Unmündige Bürger? Ein Bremer Kongress 2.2.2 Die genetische Alphabetisierungskampagne 2.2.3 Die genetische Beratung 2.3 Zur Vorgeschichte: Genetik als Grundlage von Sozialpolitik 2.3.1 Die wissenschaftliche Verwaltung von Erbanlagen 2.3.2 Wirksamer als Zwang: Aufklärung und Verantwortung 2.3.3 Ein neues Ziel: die informierte Entscheidung 3 Die informierte Entscheidung. Wie genetische Berater ihre Klienten zur Selbstbestimmung befähigen 3.1 Erste Verwandlung der Person: Klienten als Genträger 3.1.1 Der genetische Mensch 3.1.2 Das unbegreifliche Selbst 3.1.3 Dinge im Leib 3.1.4 Versteckte Ursachen 3.1.5 Bedeutungsträchtige Information 3.1.6 Akteure im Inneren 3.1.7 Gene als Blendwerk 3.2 Zweite Verwandlung der Person: Klienten als Risikoträger 3.2.1 Ein folgenreiches Missverständnis: Risiko als Diagnose 3.2.2 Die Klientin als statistisches Konstrukt 3.2.3 Die pathogenen Auswirkungen ärztlich attestierter Risiken 3.2.4 Leben im Modus irrealis 3.2.5 Das genetische Risiko 3.2.6 Das genetische Selbst 3.3 Der Zwang zum Risikomanagement: die Entscheidung 3.3.1 Der Imperativ der selbstbestimmten Entscheidung 3.3.2 Die entscheidungsbedürftige Option: der Test 3.3.3 Selbstbestimmte Ohnmacht 3.3.4 Die Entscheidungsfindung: das Paradox der persönlichen Risikoabwägung 3.4 Die Entscheidungsfalle 4 Schluss: Entmündigende Selbstbestimmung 4.1 Die Tyrannei der Entscheidung 4.2 Selbstbestimmte Entscheidung als Sozialtechnologie 4.3 Schlusswort: Was nun? Glossar Transkriptionskonventionen Anmerkungen Literaturverzeichnis Sachregister
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