وبلاگ بلیان

#x98;Der#x9C; Kern des Holocaust Bełżec, Sobibór, Treblinka und die Aktion Reinhardt

معرفی کتاب «#x98;Der#x9C; Kern des Holocaust Bełżec, Sobibór, Treblinka und die Aktion Reinhardt» نوشتهٔ Stephan Lehnstaedt; Verlag C.H. Beck، منتشرشده توسط نشر C. H. Beck در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Am 15. März 1942 begann die'Aktion Reinhardt'. Die deutschen Besatzer deportierten die Juden aus den Ghettos im besetzten Polen und vergasten sie in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibór und Treblinka. Bis November 1943 ermordeten sie dabei annähernd zwei Millionen Menschen, verbrannten die Leichen und vergruben die Asche. Weniger als 150 Menschen überlebten. Was bleibt von diesem zentralen Kapitel des Holocaust? In Deutschland und weltweit steht Auschwitz symbolisch für die Ermordung der Juden. Belzec, Sobibór und Treblinka treten demgegenüber deutlich zurück. Dabei stehen sie wie kaum etwas anderes für den Kern des Holocaust: die industrielle Tötung von Menschen. Stephan Lehnstaedt legt die erste Gesamtdarstellung der'Aktion Reinhardt'in deutscher Sprache vor und erinnert eindrücklich an die Ermordung der polnischen Juden. Am 15. März 1942 begann die "Aktion Reinhardt". Die deutschen Besatzer deportierten die Juden aus den Ghettos im besetzten Polen und vergasten sie in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibór und Treblinka. Bis November 1943 ermordeten sie dabei annähernd zwei Millionen Menschen, verbrannten die Leichen und vergruben die Asche. Weniger als 150 Menschen überlebten. Was bleibt von diesem zentralen Kapitel des Holocaust? In Deutschland und weltweit steht Auschwitz symbolisch für die Ermordung der Juden. Belzec, Sobibór und Treblinka treten demgegenüber deutlich zurück. Dabei stehen sie wie kaum etwas anderes für den Kern des Holocaust: die industrielle Tötung von Menschen. Stephan Lehnstaedt legt die erste Gesamtdarstellung der "Aktion Reinhardt" in deutscher Sprache vor und erinnert eindrücklich an die Ermordung der polnischen Juden. „Eine Überblicksdarstellung, die sich an ein breites Publikum richtet, muss notwendigerweise aussparen und zuspitzen. Lehnstaedts Werk hätte aber davon profitieren können, Leerstellen aufzuzeigen, die sich aus der Problematik und dem Mangel an Quellen ergeben. Das Buch vergibt zudem die Chance, den Topos vom "industriellen Massenmord" zu brechen. Das Töten war viel stärker von Gewalthandeln geprägt, als dies die Täter später glaubend machen wollten. Der Titel des Buches, der im Text wieder aufgegriffen wird, macht eine seltsame Hierarchisierung der Opfer und ihres Leids auf. Die Ermordung der europäischen Juden hatte keinen Kern. Sie war ein vielschichtiges Verbrechen mit Millionen Taten und Einzelschicksalen. Diese Punkte schmälern Lehnstaedts Verdienst kaum. Das sprachlich gelungene Buch leistet einen wichtigen Beitrag dazu, das Bild des Holocaust in der Öffentlichkeit zu erweitern. Vielleicht vermag es sogar den Stein zu einem angemesseneren Gedenken an die Opfer der "Aktion Reinhardt" ins Rollen zu bringen. Nichts Geringeres ist dem Buch zu wünschen“ (sehepunkte.de) Am 15. März 1942 begann die "Aktion Reinhardt". Die deutschen Besatzer deportierten die Juden aus den Ghettos im besetzten Polen und vergasten sie in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibór und Treblinka. Bis November 1943 ermordeten sie dabei annähernd zwei Millionen Menschen, verbrannten die Leichen und vergruben die Asche. Weniger als 150 Menschen überlebten. Stephan Lehnstaedt legt die erste Gesamtdarstellung der «Aktion Reinhardt» in deutscher Sprache vor und erinnert eindrücklich an die Ermordung der polnischen Juden. In Deutschland und weltweit steht Auschwitz symbolisch für die Ermordung der Juden durch das nationalsozialistische Deutschland. Die Aktion Reinhardt mit ihren Vernichtungslagern Belzec, Sobibór und Treblinka, denen vor allem, aber nicht nur, die polnischen Juden zum Opfer fielen, führt demgegenüber ein Schattendasein. Dabei steht sie wie kaum etwas anderes für den Kern des Holocaust: die industrielle Tötung von Menschen. Indem die Täter die Mordstätten abbauten und alle Zeugnisse verbrannten, wollten sie nicht nur die physische Existenz ihrer Opfer vernichten, sondern auch die Erinnerung an sie. In gewisser Weise waren sie damit erfolgreich. In der ersten Gesamtdarstellung der Aktion Reinhardt in deutscher Sprache rückt Stephan Lehnstaedt die Toten von Belzec, Sobibór und Treblinka wieder ins Bewusstsein, damit wenigstens die Zeugnisse ihrer Existenz und ihres Leids überdauern. Cover Titel Zum Buch Über den Autor Impressum Inhalt Besuch in Treblinka 2016. Ein Ort zum Beten und zum Weinen 1. Die polnischen Juden im Holocaust, 1939 – 1942 2. Von der «Euthanasie» zur Aktion Reinhardt. Die Genesis des Genozids, 1940–1942 3. Massenmörder. Deutsche Täter und ihre Hilfskräfte 4. Form follows function. Der Bau von Belzec, Sobibór und Treblinka 5. «Aktionen». Die Auflösung der Ghettos in Polen und die Deportationen in die Vernichtungslager 6. Vernichtung. Der Massenmord durch Gas und die Beseitigung der Leichen 7. In der Hölle. Leben und Überleben im Vernichtungslager 8. Rettung!? Aufstände und Flucht aus den Vernichtungslagern 9. Ein öffentliches Geheimnis. Das Wissen über die Aktion Reinhardt 10. Das Ende. Die «Aktion Erntefest» und der Abbau der Vernichtungslager 11. Gute Geschäfte. Die Bilanz der SS und die «goldene Ernte» der Polen nach 1944 12. Gerechtigkeit? Die Verurteilung der Täter nach 1945 13. Hier ist nicht Auschwitz. Gedenken und Gedenkstätten Aus den Augen, aus dem Sinn. Das erfolgreiche Vergessen eines Genozids Dank Anmerkungen Literaturverzeichnis Bildnachweis Personenregister
دانلود کتاب #x98;Der#x9C; Kern des Holocaust Bełżec, Sobibór, Treblinka und die Aktion Reinhardt