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#x98;Der#x9C; Kaiser und Konstantinopel Kommunikation und Konfliktaustrag in einer spätantiken Metropole

معرفی کتاب «#x98;Der#x9C; Kaiser und Konstantinopel Kommunikation und Konfliktaustrag in einer spätantiken Metropole» نوشتهٔ Pfeilschifter, Rene، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

"How did a Late Roman emperor stay on the throne? His position was always precarious, and in contrast to a modern hereditary monarch he could always lose power or even his life to a usurper. The Eastern emperors resided in Constantinople from 395 to 624 without a break. This book shows how they sought the support of the army, the populace, the clergy and the capital’s elite, how they gained it, and how they sometimes lost it. The result is a new picture of the socio-political system of Constantinople and of the Late Roman Empire in general"-- Publisher's website Abkürzungen Liste der Kaiser in Konstantinopel Einleitung: die spätrömische Monarchie als Akzeptanzsystem Legitimität und Akzeptanz Usurpation und Hauptstadtbindung im Prinzipat Mehrkaisertum und monarchische Solidarität im vierten Jahrhundert Konstantinopel und ein neues Akzeptanzsystem Die Einheit des Untersuchungszeitraums Die Akzeptanzgruppen Der Aufbau der Untersuchung Technica Der Kaiser in Konstantinopel: eine (fast) unauflösliche Verbindung Gottesgnadentum, Hofzeremoniell – und Zugänglichkeit War der gottbegnadete Kaiser ein unantastbarer Kaiser? Die Entrückung des Kaisers und die Legende vom zeremoniellen Korsett Der civilis princeps in der Spätantike Justinian und die Notwendigkeit der civilitas Die Herrschaft über das Zeremoniell Demut und Nähe Die Vererbung des Throns und der Einfluß der Akzeptanzgruppen Kindkaiser Der kontrollierte Herrschaftsübergang oder: die Macht des Kaisers Justin II. im Jahr 574: Tod eines Kaisers Der ungeregelte Herrschaftsübergang oder: die Macht der Akzeptanzgruppen Kaiserproklamationen Der Herrschaftsantritt Justins I. (518) Der Nika-Aufstand (532) Januar 532: die Ereignisse Januar 532: Analyse Der Kaiser und die Soldaten Die Festung Konstantinopel Warum kämpften die Soldaten in den Provinzen für den Kaiser? Soldaten in Konstantinopel: eine Annäherung Bukkellarier Der Stadtpräfekt und seine Hilfstruppen Die Garden und die Wahrung der öffentlichen Ordnung Die Garden und ihr Kaiser Der Fall von Maurikios (602) Ein unbeliebter Herrscher November 602: die Ereignisse November 602: Analyse Der Kaiser und das Volk Wer war das Volk? Das Volk für Johannes Chrysostomos (403/04) Konfliktfelder und Lösungsstrategien „Würdig der Stadt“: der Kampf gegen Not und Unterdrückung „Würdig der Dreieinigkeit“: der Kampf um den rechten Glauben „Würdig der Herrschaft“: kaiserliche Normverletzungen Die erwartete Begegnung zwischen Kaiser und Volk Die (für den Kaiser) unerwartete Begegnung Die (für das Volk) unerwartete Begegnung Der Kaiser und die Geistlichkeit Bischofswahlen Der Bischof als Kaisermacher? Der Bischof gegen den Kaiser: wiederum Johannes Chrysostomos (397– 404) Der Bischof gegen die Akzeptanzgruppen: Nestorios (428– 431) Der Bischof gegen alle: Flavian (446– 449) Drei Bischofsabsetzungen des sechsten Jahrhunderts (511, 536, 565) Kam es in Konstantinopel überhaupt auf den Bischof an? Unruhige, unbeliebte Mönche Heilige Männer und irdische Regierungen Der Kaiser und die Eliten Die Vereinzelung der Aristokraten Die Gefahr der Usurpation und die Kontrolle der Ressourcen Der überwältigte Kaiser und der Untergang des Westens Minister, Frauen, Eunuchen unter Arcadius und Theodosius II. (395 – 450) Gainas in Konstantinopel (400) Die permanente Überwältigung des Kaisers? Leon I. und Zenon (457 – 491) Aspar und das vergebliche Werben um Akzeptanz Die rätselhafte Usurpation von Basiliskos (475) Illus und der gefesselte Zenon Zwischenspiel: Markians Putsch (479) Zenons Behauptung Die Usurpation in der Provinz: Illus und Leontios (484) Der erfolgreiche Usurpator als gescheiterter Kaiser Die 20 Monate von Basiliskos (475/76) Die acht Jahre von Phokas (602 – 610) Schlußbetrachtung Quellenverzeichnis Literaturverzeichnis Stellenregister Sachregister Personen- und Ortsregister

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Zwischen 395 und 624 residierte der Kaiser des Ostens ununterbrochen in Konstantinopel. Er reiste nicht mehr durchs Reich, er führte keine Armee in den Krieg, er verließ die Stadt nicht weiter als eine Tagesreise. Konstantinopel war ohne das Kaisertum undenkbar, aber ebenso war der Herrscher auf die Stadt angewiesen. Ein römischer Kaiser konnte nämlich, anders als ein Erbmonarch der Neuzeit, Macht und Leben an einen Usurpator verlieren, seine Stellung blieb stets prekär. Daher mußte er immer wieder um die Unterstützung der Einwohner Konstantinopels werben, sie um jeden Preis behaupten - und manchmal doch erfahren, daß er sie verlor. Geschah das, war sein Sturz unvermeidlich. So war der Kaiser eingebettet in ein komplexes Netz sozialer Beziehungen. Er benötigte die Akzeptanz von Armee, Volk, Geistlichkeit und Eliten. Ihren Bedürfnissen kam er nach, indem er ihre Anliegen in der Sache befriedigte oder den Status der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen durch angemessenes rituelles, gestisches und verbales Handeln anerkannte. Das Buch analysiert diese Prozesse gesellschaftlicher Interaktion, es zeigt, wie der Kaiser Kaiser blieb. So entsteht ein neues Bild des soziopolitischen Systems Konstantinopels und des spätantiken Reiches insgesamt. Wie hielt sich ein spätrömischer Kaiser auf dem Thron? Seine Herrschaft war immer prekär, anders als ein Erbmonarch der Neuzeit konnte er Macht undLeben an einen Usurpator verlieren. Der Kaiser des Ostens residierte zwischen 395 und 624 ununterbrochen in Konstantinopel. Dieses Buch zeigt, wie er um die Unterstützung von Armee, Volk, Geistlichkeit und Eliten der Hauptstadt warb, wie er sie erhielt und wie er sie manchmal einbüßte. So entsteht ein neues Bild des soziopolitischen Systems Konstantinopels und des spätantiken Reiches insgesamt Biographical note: R. Pfeilschifter, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
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