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Wortprofil im Französischen (Beihefte Zur Zeitschrift Für Romanische Philologie) (German Edition)

معرفی کتاب «Wortprofil im Französischen (Beihefte Zur Zeitschrift Für Romanische Philologie) (German Edition)» نوشتهٔ Blumenthal, Peter، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2006. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Unter dem Profil eines Wortes wird die Gesamtheit seiner inhaltlichen, kombinatorischen und grammatischen Eigenschaften verstanden, die seine "Konzeptualisierungsleistungen" bestimmen. Dabei geht es um die Frage, wie ein Wort die von ihm bezeichnete Wirklichkeit präsentiert und auf welche Aspekte der außersprachlichen Welt es die Aufmerksamkeit der Sprachteilnehmer richtet. Es werden über hundert Profile französischer Substantive und Verben vorgestellt und damit z. T. neue Grundlagen für die Unterscheidung von Synonymen, die Differenzierung von Unterbedeutungen eines Wortes und für eine an kognitiven Gesichtspunkten orientierte Wortgeschichte erarbeitet. Der Untersuchung liegen größere elektronische Korpora (moderne Romane, mehrere Jahrgänge von Zeitungen) zugrunde. Es soll gezeigt werden, dass sich gerade die typischen Wortverbindungen der Alltagssprache (Kollokationen oder als idiomatisch Geltendes) aus tieferen semantischen und kognitiven Strukturen erklären lassen. Zu diesen "semantisch-kognitiven Grundmustern" tragen die in einer Sprachgemeinschaft vorherrschenden stereotypen Sichtweisen zeitlicher, ontologischer und rollenspezifischer Verhältnisse bei. Darüber hinaus wird das Profil jedes Wortes durch seinen Ort innerhalb von Assoziationsnetzen geprägt. Einblick in deren Aufbau vermitteln Berechnungen zur charakteristischen Umgebung eines Wortes. Zu den anwendungsorientierten Perspektiven des Buches gehört Grundlagenforschung im Hinblick auf eine Verbesserung mancher Wörterbuchtypen (Synonymie, Kollokation). I. Teil: Wort - innen und außen 13 1. Erster Überblick 14 1.1 Zur Motivation: distinktive Synonymik 15 1.2 Einige Leitbegriffe 17 1.3 Analogien zur Verhaltensforschung 19 2. Wortinhalt 21 2.1 Ausgang von der Referenz 23 2.2 Bedeutungskonstitution durch Differenz 24 2.3 Bedeutung als Gebrauch 26 2.4 Bedeutung als Netz 27 2.5 Synthese 28 3. Leistungen des Wortes 29 3.1 Ordnung durch Kategorisieren oder Klassifizieren 30 3.2 Ökonomie (Komplexität und Abkürzung) 40 3.3 Forschungsgeschichtlicher Rückblick 45 4. Kombinatorik: Semantik und Syntax 49 4.1 Gleich und Gleich gesellt sich gern 50 4.2 Rollenspiele: Übernahme von Rollen 51 4.3 Valenz: Vergabe von Rollen 53 5. Kombinatorik: Kognition und außersprachliche Welt 59 5.1 Kontiguität 59 5.2 Netzwerke, Frames und spezielle Schemata 60 5.3 Generelle Schemata 63 5.4 Erwartung und Auftretens Wahrscheinlichkeiten 66 6. Von der Allgegenwart des Faktors «Aufmerksamkeit» 68 6.1 Fokussierung von Segmenten des Kontextes (Zentrierung) 70 6.2 Fokussierung von Inhaltselementen 73 6.3 Erwartung und Aufmerksamkeit als Komponenten von Wortdefinitionen 75 7. Inhalt und Kombinatorik: Huhn oder Ei? 75 7.1 Priorität des Inhalts 77 7.2 Priorität der Kombinatorik 78 7.3 Tertium datur 80 8. Ein Modell des Wortprofils 81 8.1 Faktoren des Wortprofils 81 8.2 Kategorien 84 8.3 Konzeptualisierung 86 8.4 Konstruktivität, Metaphorik und wissenschaftliche Begriffsbildung ... 89 8.5 Zusammenfassung und Definitionen 90 II. Teil: Analysen von Wortprofilen 95 9. Kategorienbereich «innere Zeit» beim Verb 96 9.1 Varietätenlinguistische Vorüberlegung 97 9.2 Zum Begriff der Aktionsart 99 9.3 Ein Modell gradueller Übergänge 106 9.4 Erste Bilanz zum Kategoriensystem der inneren Zeit 124 9.5 Zum Abschlussprofil der Verben 127 9.6 Untypisches Verbverhalten 139 10. Kategorienbereiche «Änderung» und «innere Zeit» beim Verb 142 10.1 Skizzierung eines Modells 143 10.2 Verbindung der Teilmodelle und Symbolisierung 145 10.3 Zusammenfassung und Ausblick 151 11. Kategorienbereich «ontologische Ordnung» beim Substantiv 152 11.1 Information und nouvelle 152 11.2 Tableau und histoire 164 11.3 Tatsachen 166 11.4 Bilanz: Differenzierung des ontologischen Modells 187 11.5 Ausblick 191 12. Kognitive Verben: Kombinatorik und Ontologie der Ergänzungen 192 12.1 Connaître 195 12.2 Savoir 198 12.3 Vorläufige Bilanz 202 12.4 Jüngere kognitive Verben 203 12.5 Ein älteres kognitives Verb: sentir 208 12.6 Schlussfolgerung 209 13. Verben zwischen Wahrnehmung und Kognition 209 13.1 Voir/regarder + Infinitiv: Aktionsarten 210 13.2 Voir: Ontologie verschiedener Komplementkonstruktionen 215 13.3 Voir im Synonymenvergleich 220 13.4 Je le vois qui arrive 224 13.5 Entendre und seine Synonyme 226 13.6 Aufstieg von apprendre 235 14. Zentrierung der Aufmerksamkeit beim Verb 237 14.1 Aufstieg von comprendre 237 14.2 Croire vom 17. zum 20. Jahrhundert 243 14.3 Wechsel der Zentrierung und Spaltung der Bedeutung 253 14.5 Aufmerksamkeit und Modalität 254 14.5 Bilanz 261 III. Teil: Profilberechnungen und Synthesen 263 15. Computergestützte Erfassung des kombinatorischen Wortprofils 263 15.1 Berechnungsmethode 264 15.2 Von der Kombinatorik zum paradigmatischen Vergleich 267 15.3 Vergleich von kombinatorischen Wortprofilen in einem onomasiologischen Bereich 270 15.4 Lasterprofile im italienisch-französischen Vergleich 276 16. Synonyme 278 16.1 Wörter für Gemütszustände: enthousiasme und euphorie 278 16.2 Espoir und espérance 282 16.3 Zeitbezeichnungen: Typ jour - journée 286 16.4 Zeitbezeichnungen: Augenblicke 289 16.5 Zur Auswertung 294 17. Polysemie und Stereotypie 295 17.1 Typische Profilkurven polysemer und (relativ) monosemer Wörter 296 17.2 Abweichungen von der Erwartungsnorm 304 17.3 Bilanz und Perspektiven 307 Zusammenfassung 309 Bibliografie 315 Wortregister 327 Sachregister 329 Personenregister 332 The book series Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie, founded by Gustav Gröber in 1905, is among the most renowned publications in Romance Studies. It covers the entire field of Romance linguistics, including the national languages as well as the lesser studied Romance languages. The editors welcome submissions of high-quality monographs and collected volumes on all areas of linguistic research, on medieval literature and on textual criticism. The publication languages of the series are French, Spanish, Portuguese, Italian and Romanian as well as German and English. Each collected volume should be as uniform as possible in its contents and in the choice of languages. Unter dem Profil eines Wortes wird die Gesamtheit seiner inhaltlichen, kombinatorischen und grammatischen Eigenschaften verstanden, die seine Leistung in der Kommunikation bestimmen. Es werden weit über 100 Profile französischer Substantive und Verben vorgestellt und damit z. T. neue Grundlagen für die Unterscheidung von Synonymen, die Differenzierung von Unterbedeutungen und für die Wortgeschichte erarbeitet. Der Untersuchung liegen größere elektronische Korpora (moderne Romane, Zeitungen) zugrunde. Es soll gezeigt werden, dass sich gerade die typischen Wortverbindungen (Kollokationen) der Alltagssprache aus tieferen semantischen und kognitiven Strukturen erklären lassen The 'profile' of a word is understood here as the totality of the semantic, combinatory, and grammatical features determining its specific communicative potential. The book provides profiles of well over 100 French nouns and verbs, thus supplying new foundations for the distinction of synonyms, the differentiation of subordinate meanings, and the etymology of the words in question. The study draws upon large-scale electronic corpora (modern novels, newspapers). The purpose of this approach is to demonstrate that the typical collocations encountered in everyday usage can be explained with reference to deeper semantic and cognitive structures. Review text: "Diese detailreiche, empirisch solide und dabei theoretisch anspruchsvolle Arbeit stellt meines Erachtens einen bedeutenden Fortschritt bei der Beschreibung lexikalischer Bedeutung dar."Wiltrud Mihatsch in: Romanische Forschungen 3/2008 Peter Blumenthal. Includes Bibliographical References (p. 303-314) And Indexes.
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