Worte und Werte : Geld und Sprache bei Gottfried Wilhelm Leibniz, Johann Georg Hamann und Adam Müller
معرفی کتاب «Worte und Werte : Geld und Sprache bei Gottfried Wilhelm Leibniz, Johann Georg Hamann und Adam Müller» نوشتهٔ Achermann, Eric، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Welche Aufgaben kann die Literaturwissenschaft im interdisziplinären oder kulturwissenschaftlichen Bereich erfüllen, wenn die Zugehörigkeit der untersuchten Texte zur Literatur durch keinen Kanon garantiert ist? In einer umfangreichen Einführung wird die Funktion der Topik auf diese Fragestellung hin bestimmt. Die Wahl der Topik hat zwei Gründe: erstens nimmt eine Reihe von traditionellen literarischen Fragestellungen auf das Phänomen der uneigentlichen Rede Bezug, zweitens schlägt diese durch ihre Zugehörigkeit zum System der Rhetorik eine Brücke zu einem wissenssoziologischen Kulturbegriff. Der Hauptteil von Werte und Worte liefert eine exemplarische Anwendung dieser theoretischen Überlegungen auf den Topos des Geld-Sprach-Vergleichs. Im Anschluß an die Darstellung des ökonomischen Denkens bei Leibniz, Hamann und Müller werden aus den wissenschaftshistorischen Implikationen der Theorien zu monetärem und sprachlichem Wert eine Reihe von Denkfiguren rekonstruiert, welche die Verbindung zwischen Nationalökonomie und Sprachtheorie kennzeichnen. Schließlich wird in einem zusätzlichen Abstraktionsschritt versucht, den Zusammenhang zwischen der Etablierung einer Ideologie des Ästhetischen und derjenigen wirtschaftsliberaler Theoreme aufzuzeigen.
Welche Aufgaben kann die Literaturwissenschaft im interdisziplinären oder kulturwissenschaftlichen Bereich erfüllen, wenn die Zugehörigkeit der untersuchten Texte zur Literatur durch keinen Kanon garantiert ist? In einer umfangreichen Einführung wird die Funktion der Topik auf diese Fragestellung hin bestimmt. Die Wahl der Topik hat zwei Gründe: erstens nimmt eine Reihe von traditionellen literarischen Fragestellungen auf das Phänomen der uneigentlichen Rede Bezug, zweitens schlägt diese durch ihre Zugehörigkeit zum System der Rhetorik eine Brücke zu einem wissenssoziologischen Kulturbegriff. Der Hauptteil von Werte und Worte liefert eine exemplarische Anwendung dieser theoretischen Überlegungen auf den Topos des Geld-Sprach-Vergleichs. Im Anschluß an die Darstellung des ökonomischen Denkens bei Leibniz, Hamann und Müller werden aus den wissenschaftshistorischen Implikationen der Theorien zu monetärem und sprachlichem Wert eine Reihe von Denkfiguren rekonstruiert, welche die Verbindung zwischen Nationalökonomie und Sprachtheorie kennzeichnen. Schließlich wird in einem zusätzlichen Abstraktionsschritt versucht, den Zusammenhang zwischen der Etablierung einer Ideologie des Ästhetischen und derjenigen wirtschaftsliberaler Theoreme aufzuzeigen A. EINLEITUNG I. Überlegungen zu einer interdisziplinären Literaturwissenschaft 1. Topik 2. Literarizität und literarische Fakten 3. Gelten II. Leibniz, Hamann, Müller: Geld und Sprache 1. Geld als Symbol symbolischer Repräsentation (Literaturauswahl) 2. Vorgehen und Wahl der Autoren B. HAUPTTEIL I. Unvorgreifliche Gedanken (Leibniz) 1. Haus und Staat 2. Prudentia juris 3. Geld II. Vermischte Anmerkungen (Hamann) 1. Paratext 2. Text 3. Epitext III. Vom Nationalcredit (Müller) 1. Der Gegensatz 2. Haus und Burg 3. Theorie des Geldes 4. Organ und Organismus 5. Geld und Sprache IV. Zusammenfassung 1. Denkstandort 2. Denkinhalte und Denkfiguren 3. Entwicklung C. ANHANG Übersicht zu den ausgewählten Texten aus Hamanns Kreuzzügen Paratexte (Texte zu B. II. 1) Text (zu B.II. 2): D. LITERATURVERZEICHNIS I. Primärliteratur 1. Leibniz, Hamann, Müller 2. Quellen II. Sekundärliteratur 1. Zum Hauptteil 2. Zur Einleitung E. PERSONENREGISTER Eric Achermann. Includes Bibliographical References (p. [339]-360) And Index.