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Wortbildungswandel: Eine diachrone Studie zu deutschen Nominalisierungsmustern (Studia Linguistica Germanica 125) (German Edition)

معرفی کتاب «Wortbildungswandel: Eine diachrone Studie zu deutschen Nominalisierungsmustern (Studia Linguistica Germanica 125) (German Edition)» نوشتهٔ Hartmann, Stefan، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter GmbH & Co KG در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In recent years, changes in individual word-formation patterns as well as in the broader system of German word formation have been the subject of considerable attention in German linguistics. Using the example of nominalization patterns, this monograph proposes a cognitive-linguistic and constructionist theory of word-formation change and also discusses methodological approaches to studying morphological change. Inhalt Vorwort 1. Einleitung 2. Theorierahmen 2.1 Kategorisierung 2.1.1 Vom „NHB-Modell“ zur Prototypentheorie 2.1.2 Volks- und Expertenkategorien 2.1.3 Exemplarbasierte Ansätze 2.1.4 Wissensbasierte Ansätze 2.1.5 Ein integrierter Ansatz 2.1.6 Wortartenkategorisierung 2.1.6.1 Kognitiv-linguistischer Ansatz 2.1.6.2 Konstruktionsgrammatischer Ansatz 2.1.6.3 Fazit 2.2 Konzeptualisierung 2.3 Wortbildungswandel als Konstruktionswandel 2.3.1 Konstruktionen in der Wortbildung - Wortbildung in der Konstruktionsgrammatik 2.3.2 Wortbildungswandel aus konstruktionsgrammatischer Perspektive 2.4 Wortbildungswandel und Historische Kognitive Linguistik 3. Forschungsüberblick 3.1 Etymologie und Entwicklung des Suffixes -ung 3.2 Die ung-Nominalisierung im Spiegel der Forschung 3.2.1 Semantik und Subkategorisierung: RÖMER (1987a, 1988) 3.2.2 Lexikalistischer vs. transformationalistischer Ansatz: RÖMER (1987b) 3.2.3 Argumentstruktur und Sortensemantik: EHRICH/RAPP (2000); EHRICH (2002) 3.2.4 Ereignisstruktur und Bildungsbeschränkungen: SHIN (2001) 3.2.5 Syntaktische Transposition und Erweiterung des Lexikons: KNOBLOCH (2002) 3.2.6 Bi-eventive Basisverben: ROSSDEUTSCHER (2010); ROSSDEUTSCHER/KAMP (2010) 3.2.7 Produktivitätsveränderungen: DEMSKE (1999, 2000, 2002) 3.3 Infinitivnominalisierung 3.3.1 Sind Nominalisierte Infinitive lexikalisierungsresistent? BARZ (1998) 3.3.2 NIs und Argumentvererbung: BLUME (2004) 3.4 Psycho- und neorolinguistische Ansätze 3.4.1 Lexikalische Entscheidungstests 3.4.2 Ereigniskorrelierte Potentiale: JANSSEN et al. (2006) 3.5 Fazit und Ausblick 4. Korpusanalyse 4.1 Vorstellung der Korpora 4.1.1 Mainzer Frühneuhochdeutschkorpus 4.1.2 Das GerManC-Korpus 4.2 Von der Theorie zur Methode: Frequenz, Produktivität, Interaktionsmuster 4.2.1 Theoretische Vorüberlegungen zum Produktivitätsbegriff 4.2.1.1 Wortbildungsregeln vs. konstruktionale Schemata 4.2.1.2 Usuelle und mögliche Wörter 4.2.1.3 Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit von Neubildungen 4.2.1.4 Produktivität aus synchroner und diachroner Perspektive 4.2.1.5 Produktivität und Wortbildungsrestriktionen 4.2.1.6 Möglichkeiten und Grenzen der quantitativen Operationalisierung 4.2.1.7 Produktivität und Schemasalienz 4.2.1.8 Zwischenfazit zum Produktivitätsbegriff aus theoretischer Perspektive 4.2.2 Produktivität: Quantitative Operationalisierung 4.2.2.1 Vorentscheidungen bei der Korpusannotation 4.2.2.2 Tokenfrequenz 4.2.2.3 Realisierte Produktivität 4.2.2.4 Potentielle Produktivität 4.2.2.5 Kendall’s Tau als Signifikanztest für diachrone Frequenzentwicklung 4.2.3 Kollostruktionsanalyse: Quantitative Analyse von Interaktionsphänomenen 4.2.3.1 Einfache Kollexemanalyse 4.2.3.2 Kovariierende Kollexemanalyse 4.3 Auswertung der Korpora 4.3.1 Mainzer Frühneuhochdeutschkorpus und GerManC-Korpus 4.3.1.1 Tokenfrequenz 4.3.1.2 Realisierte Produktivität 4.3.1.3 Potentielle Produktivität 4.3.2 Diskussion 4.4 Interaktionsmuster 4.4.1 Nominalisierungen als präpositionale Komplemente 4.4.1.1 Operationalisierung bei der Korpusannotation 4.4.1.2 Quantitative Auswertung 4.4.1.3 Einfache Kollexemanalyse 4.4.1.4 Kovariierende Kollexemanalyse 4.4.1.5 Exkurs: Die [PREP DET N]-Konstruktion 4.4.2 Gebrauch von Determinatoren 4.4.3 Adjektivische Modifikation 4.4.4 Genitivergänzungen 4.4.5 Pluralisierung 4.4.6 Exkurs: „Nominalität“ und satzinterne Großschreibung 4.4.7 Komplexe Wörter und ihre Basen: Morphologische Mehrfelderanalyse 4.4.8 Konkurrenzmuster und soziokulturelle Faktoren 5. Wortbildungswandel und Kognition: Rückblick und Ausblick 5.1 Rückblick: Nominalisierungsmuster, Kategorisierung und Kognition 5.2 Ausblick: Desiderata und offene Fragen Literaturverzeichnis Quellen und Korpora Wörterbücher und Nachschlagewerke Forschungsliteratur Index

Am Beispiel dreier deutscher Nominalisierungsmuster - der ung-Nominalisierung, der Infinitivkonversion und der impliziten Derivation - entwirft diese Monographie eine kognitiv-linguistisch und konstruktionsgrammatisch orientierte Theorie des Wortbildungswandels. Auf Grundlage umfangreicher korpusbasierter Studien wird gezeigt, dass diachrone Veränderungen im Bereich der Derivationsmorphologie als Konstruktionalisierungs- und Konstruktionswandelprozesse gefasst werden können. Zudem werden methodische Ansätze diskutiert, mit deren Hilfe Wortbildungsmuster nicht nur isoliert betrachtet, sondern vielmehr Interaktions- und Konkurrenzverhältnisse zwischen unterschiedlichen Wortbildungsmodellen empirisch erfasst werden können. Damit eröffnet die Arbeit neue Perspektiven für eine dezidiert empirisch ausgerichtete diachrone Morphologie wie auch für eine konstruktionsgrammatische Theorie des Sprachwandels im Allgemeinen.

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