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Women's Mental Health : Soziale Ursachen von Depression in transkultureller Perspektive

معرفی کتاب «Women's Mental Health : Soziale Ursachen von Depression in transkultureller Perspektive» نوشتهٔ Heike Dech، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Obwohl die weitaus häufigste psychische Erkrankung, die Depression, große Geschlechterunterschiede aufweist, wird »Gender« als zentralem Gesundheitsfaktor bislang weder in der Forschung noch in der Behandlung hinreichend Rechnung getragen. Unter einer transkulturellen Perspektive ist dies von noch größerer Tragweite, da Frauen häufig in besonderer Weise von den negativen Auswirkungen von Urbanisation und Globalisierung betroffen sind. Am Beispiel einer stark benachteiligten Gruppe, nämlich afrikanischen Frauen in einem traditionellen Kontext, stellt die Autorin den Zusammenhang von sozialen Ursachen, Depressionsentstehung, kulturvarianten Ausdrucksformen und Krankheitserklärungskonzepten dar. Dieser in einer klinisch-empirischen Studie sorgfältig herausgearbeitete und anhand von Falldarstellungen veranschaulichte Befund unterstützt die in transkultureller Perspektive zunehmende Erkenntnis, dass gender- und kultursensible Behandlungsansätze gestärkt werden müssen. Depression,Frauen,Südländer,Psychoanalyse,Geschlecht,Kultur,Gender Studies,Psychologie,Ethnologie,Psychoanalysis,Gender,Culture,Psychology,Ethnology INHALT I. ALLGEMEINER TEIL 1. Transkulturelle Depressionsforschung und wissenschaftstheoretische Positionen Historische und terminologische Präliminarien Zum Begriff „Kultur“ Wissenschaftstheoretische Überlegungen und Forschungsparadigmata Depressive Symptomatik aus transkultureller Perspektive 2. Koloniale und postkoloniale Depressionsforschung in Afrika Kolonialzeit „Independence shift“ Dezentralisierung und gemeindenahe Psychiatriemodelle Gegenwärtige Situation 3. Explanatory models: Depressive Erkrankungen in der traditionellen Medizin 4. Gender als Gesundheitsfaktor: Zur Situation von Frauen in Afrika 5. Soziokultureller Kontext: Informationen zum Untersuchungsgebiet Kenia Geomorphologie Sozioökonomische Rahmendaten Bevölkerungsgruppen und Sprachen Gesundheitssystem II. EMPIRISCHER TEIL 1. Women’s Mental Health: Das Forschungsvorhaben 2. Transkulturelle Forschung: Qualitative und quantitative Methoden zur Untersuchung depressiver Symptomatik im lebensweltlichen Kontext Methodologische Überlegungen Key Informant Survey Untersuchung zur depressiven Symptomatik bei Frauen Offene Beschwerdeliste und Befragung einheimischer Psychiater Zur Auswahl der standardisierten Instrumente Übersetzungsmethoden Klassifikationen/Nosologische Zuordnungen Erfassung psychosozialer Parameter Befragung zu Krankheitserklärungskonzepten und traditionellen Heilern Ethische Aspekte Patientinnenstichprobe und gesunde Kontrollgruppe Auswertungsverfahren 3. Women’s Mental Health: Lebenswelt als Erklärungsmatrix für psychosoziale Entstehungsfaktoren depressiver Störungen Kasuistik 1: Joan W. (Fall-Nr. 108): Kindersorgen Kasuistik 2: Ziporah E. (Fall-Nr. 182): Armut und Erschöpfungsdepression Kasuistik 3: Mary M. (Fall-Nr. 188): Eheprobleme Kasuistik 4: Eunice K. (Fall-Nr. 271): Orientierungskrise Kasuistik 5: Edna T. (Fall-Nr. 48): Schwangerschaftsdepression 4. Auswertung der Studie Key Informant Survey Deskriptive Statistik Alter Familienstand Schulbildung Arbeitstätigkeiten der Frauen Symptomatologie depressiver Störungen Qualitative Methoden: Offene Beschwerdeliste und Befragung von einheimischen Psychiatern Quantitative Methoden: Standardisierte Erfassung mit psychiatrischen Skalen Qualität der Übersetzungen der Selbstbeurteilungsskalen (SRQ, BDI) Diagnostische Zuordnungen Spezielle psychopathologische Fragen Psychosoziale Variablen Vergleich psychosozialer Variablen in der Gesamtpatientinnengruppe Vergleich psychosozialer Variablen bei Patientinnengruppe und Kontrollgruppe Krankheitserklärungskonzepte Behandlung bei traditionellen Heilern III. DISKUSSION Zum Schluß: Diskussion Symptomatische Ausgestaltung depresiver Störungen Verwendbarkeit standardisierter internationaler Skalen Psychosoziale Belastungsfaktoren Subjektive Krankheitserklärungskonzepte Traditionelle Heiler Literaturverzeichnis

Obwohl die weitaus häufigste psychische Erkrankung, die Depression, große Geschlechterunterschiede aufweist, wird »Gender« als zentralem Gesundheitsfaktor bislang weder in der Forschung noch in der Behandlung hinreichend Rechnung getragen. Unter einer transkulturellen Perspektive ist dies von noch größerer Tragweite, da Frauen häufig in besonderer Weise von den negativen Auswirkungen von Urbanisation und Globalisierung betroffen sind. Am Beispiel einer stark benachteiligten Gruppe, nämlich afrikanischen Frauen in einem traditionellen Kontext, stellt die Autorin den Zusammenhang von sozialen Ursachen, Depressionsentstehung, kulturvarianten Ausdrucksformen und Krankheitserklärungskonzepten dar.Dieser in einer klinisch-empirischen Studie sorgfältig herausgearbeitete und anhand von Falldarstellungen veranschaulichte Befund unterstützt die in transkultureller Perspektive zunehmende Erkenntnis, dass gender- und kultursensible Behandlungsansätze gestärkt werden müssen.

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