Wohin ist Gott? : Gott erfahren im säkularen Zeitalter
معرفی کتاب «Wohin ist Gott? : Gott erfahren im säkularen Zeitalter» نوشتهٔ Joachim Roland Söder; Hubertus Schönemann، منتشرشده توسط نشر Herder Verlag GmbH در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Im Leben moderner Menschen hat Gott keinen Platz. In vermeintlich christlich geprägten Gesellschaften verschwindet Religion aus der Öffentlichkeit, Glück und Lebenssinn werden jenseits eines religiösen Horizonts gesucht. Wie kann der Mensch des säkularen Zeitalters Gott erfahren, wo scheinbar nur innerweltliche Sinnkategorien zur Verfügung stehen? Wie kann Glaubensverkündigung geschehen, die die Existenzbedingungen moderner Menschen ernst nimmt? Mit Beiträgen von Guido Bausenhart, Hubertus Brantzen, Michael Hochschild, Ludger Honnefelder, Lothar Penners, Hans-Joachim Sander, Hubertus Schönemann, Matthias Sellmann, Joachim Söder, Magnus Striet, Maria Widl, Robert Zollitsch Im Leben moderner Menschen hat Gott keinen Platz. In vermeintlich christlich geprägten Gesellschaften verschwindet Religion aus der ÃŒffentlichkeit, GlÃ1⁄4ck und Lebenssinn werden jenseits eines religiösen Horizonts gesucht. Wie kann der Mensch des säkularen Zeitalters Gott erfahren, wo scheinbar nur innerweltliche Sinnkategorien zur VerfÃ1⁄4gung stehen? Wie kann GlaubensverkÃ1⁄4ndigung geschehen, die die Existenzbedingungen moderner Menschen ernst nimmt? Wohin ist Gott? 1 Inhalt 7 Joachim Söder / Hubertus Schönemann – Säkularität als Bedingung des Religiösen in den west- und mitteleuropäischen Gesellschaften der entfalteten Moderne 9 Joachim Söder (Aachen) – Säkularisierung als Herausforderung 14 I. Weltlichkeit im westlichen Christentums – eine Rückbesinnung 15 II. Alter und Neuer Säkularismus 18 III. Durkheims Glaubenswelten 20 IV. Die anthropologische Herausforderung: Menschsein in Fülle 24 V. Die theologische Herausforderung: Transzendenzerfahrung in einer weltlichen Welt 27 Ludger Honnefelder (Berlin): Religion in der Moderne 31 I. 32 II. 37 III. 43 IV. 45 Michael Hochschild (Paris): Der Flug durch die Wolken – Von Religion in postmoderner Gesellschaft 49 Religion ist eine Baustelle – aber wofür? 49 Die Wahrheit der Krise – aber welcher? 50 Zwischen Anpassungskrise und Systemkrise 52 Symptome der kirchlichen Systemkrise 53 Konsequenzen der Systemkrise: Der Flug durch die Wolken 54 An den Belastungsgrenzen der modernen Gesellschaft – und darüber hinaus! 56 Auf dem Weg in die postmoderne Gesellschaft 58 Postmodernisierung 1: Vom Entweder-Oder zum Sowohl-als-auch 59 Postmodernisierung 2: Nicht entweder Religion oder Gesellschaft, sondern sowohl Religion als auch Gesellschaft 60 Woran erkennt man Religion? Zwischen Gestern und Morgen 61 Was heißt das für Neuevangelisierung? 62 Matthias Sellmann (Bochum): Säkularität: Die große Chance modernen Christseins 64 1. Säkularität als Prozess der Enteignung im Nullsummenspiel 66 2. Systemtheoretische Sonde: Vom Nutzen des Säkularitätsbegriffes für die Religion 71 3. Offenbarungstheologische Sonde: Säkularität als „echt christliches Recht“ (Rahner) 75 4. Säkularität als ekklesiologische Chance 79 5. Chancen eines Christseins innerhalb säkularer Kultur: konkret 82 Guido Bausenhart (Hildesheim): „Der neue Mensch“ – Perspektiven Josef Kentenichs 86 1. „Der neue Mensch“ 86 2. 1912 im Blick auf die „entfaltete Moderne“: das Motiv der Freiheit 90 3. Kultivierte Existenz – oder: pluralismusfähiger Glaube/Persönliches Ideal 93 Freiheit und Bindung 93 Die Form: Ausdruck, Mittel, Schutz des Geistes 94 Formen auf dem Prüfstand 95 Werte und Ideale 96 4. Ganzheitliche Existenz – oder: vitaler Glaube / praeambula fidei irrationabilia 99 Vernünftiger Glaube 99 Lieben „mit allen Kräften ...“ 99 „Unterbewusstes Seelenleben“ (Josef Kentenich) 100 ‚Praeambula fidei‘ 101 5. ‚Dachaufähige‘ Existenz – oder: erlösender Glaube / Blankovollmacht 105 „Mystiker“ (Karl Rahner) 105 Zwei ‚Dogmen‘ der Gotteserfahrung 106 Religiöse Identität 109 Liebesbündnis 110 Bindung erlaubt Einfluss 111 ‚Enttaufung‘ 111 Erlösung in der Gottesherrschaft 112 6. Schöpferische Existenz – oder: kreativer Glaube / Werkzeuglichkeit 114 Handeln Gottes? 114 ‚Werkzeug‘ 117 Jesus von Nazareth – ‚Werkzeug des Vaters‘ 119 7. Schluss 120 Hubertus Schönemann (Erfurt): Der Ruf und sein Echo. Zur Hermeneutik des Evangeliums nach dem „linguistic turn“ 121 Vorbemerkungen 121 1. Das „Evangelium“ in seiner biblischen Verwendung 122 1.1. Vorbereitungen 122 1.2. Paulinisches und deuteropaulinisches Schrifttum 122 1.3. Das „Evangelium“ in den Evangelien und anderen neutestamentlichen Schriften 124 1.4. Fazit 125 2. Zur Hermeneutik des „linguistic turn“ 126 2.1. Die Sprachbezogene Wende in der Analytischen Philosophie es 20. Jahrhunderts 126 2.2. Sprechakttheorie 127 2.3. Rezeptionsästhetik 128 3. Auswirkungen für den Begriff und die Praxis der Evangelisierung 129 3.1. Kontextualität des Evangeliums beim Einzelnen 130 3.2. Evangelisierung und Kirche 132 3.3. Inkulturation als missionstheologische Zentralkategorie 133 4. Schluss: Ein neues Verstehen – Pfingsten als Übersetzungsgeschehen des Evangeliums 135 Maria Widl (Erfurt): Pastoraltheologie für säkulare Zeitgenossen – Eine praktisch-theologische Herausforderung 137 Die Kernthese: Wir brauchen heute eine Pastoraltheologie angesichts der Religiosität der säkularen Zeitgenossen – die wir auch selber sind. 138 Die theologische Basis – Evangelisierung 138 Säkularität und Religiosität – nach dem Monopol der Kirchen 140 These 1: Es ist an der Zeit, Gläubigkeit und Religiosität zu unterscheiden. 141 These 2: Der Mensch ist von Grund auf religiös. Wer in seiner Lebensgrundausrichtigung nicht gläubig ist, gestaltet diese religionsanalog. Es gibt im Menschen also kein Vakuum, mit dem er auf Evangelisierung wartet. 143 These 3: Evangelisierung geschieht überall dort, wo wir als Christen und Kirche unsere Lebensgrundausrichtung im Sinne funktionaler Religiosität gestalten, reflektieren und bezeugen. 144 Lebenshilfe 144 Verheißung 146 Berufung 147 Hubertus Brantzen (Mainz): Der Gott des Lebens – Eine Spurensuche 150 1. Die Fragestellung 150 2. Beobachtungsfelder gegenwärtiger Religiosität 152 2.1 Plausibilität des Gottesglaubens in unserer Gesellschaft 152 2.2 Gottesglaube im privaten Lebensraum 156 2.3 Gottesglaube im innerkirchlichen Bereich 158 2.4 Gleichzeitig spirituelle Bedürfnisse 160 2.5 Fazit und Aufgabenstellung 161 3. Ansatz für die Ahnung von Transzendenz 162 3.1 Wie die Menschen leben 163 3.2 Theologische Grundlegung einer Gott-des-Lebens-Theologie 164 3.3 Der Zugang zu dieser Wirklichkeit geht über die Erfahrung 166 3.4 Exemplarische Erfahrung: Geburt eines Kindes 166 4. Semiotik der Glaubenserfahrung 168 4.1 Glaubenserfahrungen in einer Deutegemeinschaft 172 4.2 Unterscheidung der Geister 172 4.3 Die Wahrheitsfrage 173 4.4. Dominanz der Erfahrung 175 4.5 Vergewisserung der analogen Rede über die Erfahrung Gottes 176 5. „Spurensuche“ als Einübung in die Gottessuche 176 5.1 Geschenkcharakter der Gottesahnung 177 5.2 Konsequenter Ansatz: „praktischer Vorsehungsglaube“ 177 5.3 „Gesetz der geöffneten Tür“ 178 5.4 „Spurensuche“ konkret 178 5.5 „Spurensuche“ in den verschiedenen Lebensbereichen 179 5.6 Umgang mit Leiderfahrung 180 6. Zusammenfassung und Ausblick 181 Hans-Joachim Sander (Salzburg): Jenseits des Gottes der Oblaten und diesseits eines überraschenden Gottes. Loci theologici an den Andersorten säkularer Rationalität 183 1. Eine säkulare Epoche und ihre Leitfrage – Gottes Wohin 184 2. Das Obergeschoß am Marktplatz – der befremdliche Ort der Postmetropolis 193 3. Der Gott der Oblaten – die Fokussierung auf den zentralen Stadtgott 197 4. Evangelisierung jenseits von Zentrum und Oblatenhabitus – die abduktive Rationalität säkularer Heterotopien 206 Lothar Penners (Vallendar): Die Kunst, im Diesseits zu glauben. Grundlinien einer psychologisch reflektierten Theologie 212 Geistesgeschichtliche Ikonostase 212 Psychologisch reflektierte Theologie? – Zwischen Bauplätzen und Handschriften, Disziplinen und „Gurus“ 214 „100 Anläufe ergeben noch keinen Prägstock“ 215 Andersorte der Ratio theologica – Charisma und Professionalität 216 Das „Deus et anima“ bei Josef Kentenich 216 Mehrdimensionale Denkweise 217 Sein – SEELE – Zeit als Erkenntnisquellen der Führung Gottes 221 Ein Prägstock 222 Ineinander von welthaften und transzendenten Bindungen 224 Der Mensch – ein nestgebundenes Wesen – oder: ein Ensemble von personalen, lokalen und ideellen Bindungen 226 Analogia entis – „Analogia psychologica“ 228 Neuevangelisierung als psychologisches Problem 230 Die Entsprechung von „natürlichem und übernatürlichem Bindungsorganismus“ – Ferment der Vermittlung zur Neuevangelisierung einer säkularen Kultur 231 Maria – nicht ohne Israel; eine Neuverbindung von Evangelium und Kultur – nicht ohne Maria 232 Magnus Striet, Freiburg: Kommen wir zur Sache! Glauben in einer entsicherten Welt 235 1 235 2 238 3 243 Erzbischof Robert Zollitsch (Freiburg): Gott erfahren in einer säkularen Welt 250 1 Herausforderungen 250 1.1 „Gott war nicht geladen“ 250 1.2 „Der gefühlte Glaube“ 251 1.3 „Nein, normal!“ 252 2 Warum Erfahrung? Die veränderte Gestalt der Gottesfrage 253 2.1 Ein grundständiger Pluralismus in einem säkularen Zeitalter 253 2.2 Affektive Grenzen denkerischer Vergewisserung 255 2.3 Die neue Bedeutung der Dimension der Erfahrung 256 3 Die Erfahrung der Wirklichkeit Gottes – Grundlagen 258 3.1 Erlebnis und Erfahrung 259 3.2 Bildung und Wirklichkeit 261 3.3 Nicht begreifen, sondern ergriffen werden 263 4. Die Erfahrung der Wirklichkeit Gottes – Perspektiven 265 4.1 Säkularität als Normalfall? Eine Anfrage 265 4.2 Mut zu den Grunderfahrungen des Menschlichen 268 4.3 Für eine „Kultur der Kontemplation“ 268 4.4 Fest und Feier: Liturgie als Raum der Gotteserfahrung 269 4.5 Christliche Kernkompetenz: Der Umgang mit Leid und Finsternis 270 4.6 Die Deutekraft der Schrift: Die „Unterscheidung der Geister“ als konkrete Mystik 274 4.7 Der Gott des Lebens 276 5. Mut zum Lernen und Einüben 278 5.1 Mut zu Gestalt und Form 278 5.2 Lernen in der Gemeinschaft des Glaubens 279 5.3 Spiritualität des Alltags 280 Autorenverzeichnis 283 Theologie im Dialog
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