Wittenberger Universitätstheologie im frühen 17. Jahrhundert : Eine Fallstudie zu Friedrich Balduin (1575-1627)
معرفی کتاب «Wittenberger Universitätstheologie im frühen 17. Jahrhundert : Eine Fallstudie zu Friedrich Balduin (1575-1627)» نوشتهٔ Daniel Wolfgang Bohnert; Mohr Siebeck GmbH & Co. KG، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 1575. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Aufgrund von Personalunion in mehreren Ämtern tätig, gehörte Friedrich Balduin (1575-1627) zu den wirkmächtigsten kursächsischen Theologen des frühen 17. Jahrhunderts. Mehr als 800 Examina und Ordinationen angehender Prediger wurden in seiner rund zwei Jahrzehnte währenden Amtstätigkeit in Wittenberg vollzogen. Als akademischer Lehrer legte Balduin besonderen Wert auf eine biblische Bibelauslegung sowie eine mit ihr verschränkte Verkündigung, die der Prediger stets neu und eigenverantwortlich zu vollziehen habe. In seiner Fallstudie untersucht Daniel Wolfgang Bohnert die quantitativen und qualitativen Dimensionen der Predigerausbildung: die Funktion der Leucorea als Drehscheibe theologischen Wissens für die Territorien und Städte Nord-, Nordost- und Ostmitteleuropas sowie die Rolle Balduins als Vertreter einer konsequenten Methodisierung und Applikation des lutherischen Schriftprinzips. Cover Titel Vorwort Inhalt Kapitel I: Friedrich Balduin (1575–1627) und Wittenberg 1. Zur historischen Bedeutung 2. Lutherische Orthodoxie in der Historiographie 3. Historiographische Annäherungen an Balduin 4. Methode und erkenntnisleitendes Interesse 5. Konzeptionelle Begründung vorliegender Arbeit 6. Theologiegeschichtliche Zielsetzungen Kapitel II: Zum gegenwärtigen Stand der Orthodoxie-Forschung 1. Allgemeine Tendenzen 2. Forschungen zur Lehrbildung der Orthodoxie 3. Forschungen zur sogenannten „Reformorthodoxie“ 4. Forschungen zum Praxis- und Lebensbezug der Orthodoxie 5. Versuch einer neuen Konzeptualisierung Kapitel III: Zur Biographie Friedrich Balduins (1575–1627) im Kontext der Fakultätsgeschichte 1. Grundlinien der Fakultätsgeschichte (1580–1627) 2. Zur Biographie Friedrich Balduins (1575–1627) 2.1. Herkunft 2.1.1. Räumlich-geographische Herkunft 2.1.2. Sozial-familiäre Herkunft 2.2. Ausbildung und Ausbildungsförderung 2.2.1. Schulbesuche in Dresden und Meißen 2.2.2. Studium und Graderwerb in Wittenberg 2.3. Wirkungsorte und Tätigkeitsfelder 2.3.1 Freiberg und Ölsnitz 2.3.2. Balduin in Wittenberg und das Prager „Intermezzo“ 2.4. Besitz- und Familienstand sowie Haushalt 2.4.1. Besitzstand 2.4.2. Familienstand und Haushalt Zwischenzusammenfassung Kapitel IV: Friedrich Balduin in seinen Wittenberger Ämtern 1. Friedrich Balduin als Pfarrer und Generalsuperintendent 1.1. Stadtrat und Stadtkirche 1.2. Schulaufsicht 1.3. Personal der Stadtkirche 1.4. Examen und Ordination 1.5. Entwicklung des Ordinationswesens 1.6. Herkunft, Bildung und Wirkung der Ordinanden 1.7. Visitationstätigkeit 2. Friedrich Balduin als Professor der Theologischen Fakultät 2.1. Vorlesungstätigkeit 2.2. Disputation und Dissertation 2.3. Skizze zur Geschichte des Disputations- und Promotionswesens 2.4. Themen und Tendenzen der Disputationen 2.5. Übersicht I: Herkunft, Graderwerb, Wirkungsort der Respondenten 2.6. Übersicht II: Herkunft, Graderwerb, Wirkungsort der Graduierten 2.7. Inspektion der markgräflichen Stipendiaten Zwischenzusammenfassung II Kapitel V: Friedrich Balduin als Vertreter der Wittenberger Universitätstheologie im frühen 17. Jahrhundert 1. Grundlinien der Theologie Friedrich Balduins 1.1. Theologiebegriff 1.2. Hermeneutik 1.3. Methode 2. Brevis Institutio Ministrorum verbi (1621) 2.1. Einführung 2.2. Amtstheologie 2.3. Lehrmethode und Theologiestudium 2.4. Repräsentation und Wirkung der Wortverkündigung 3. Idea Dispositionum Biblicarum (1622) 3.1. Einführung 3.2. Homiletik als Exegese 3.3. Formen biblischer Exegese 3.3.1. Biblische Bücher 3.3.2. Typologie 3.4. Predigtpraxis und Erbauung 3.4.1. Postillen 3.4.2. Leichenpredigten 3.4.3. Biblisch Betbüchlein 4. De Casibus Conscientiae (1628) 4.1. Der historische Entstehungskontext 4.2. Zum theologisch-systematischen Hintergrund Kapitel VI: Friedrich Balduin und Wittenberger Theologievermittlung 1. Räumlich-geographische und normativ-institutionelle Dimensionen 1.1. Pfarrerausbildung 1.2. Elitenbildung 1.3. Strukturen und Institutionen 2. Theologische und frömmigkeitspraktische Dimensionen 2.1. Normativ-rechtlich 2.2. Akademisierung und Professionalisierung 2.3. Balduins Beitrag Anhang 1. Abkürzungen 2. Bibliographie Friedrich Balduin 3. Verzeichnis der Briefe von und an Friedrich Balduin 4. Edition ausgewählter Briefe 1604-09-04: Balduin (Ölsnitz) an Meisner (Wittenberg) 1608-11-23: Balduin (Wittenberg) an Seuße (Dresden) 1610-06-08: Balduin (Wittenberg) an Laelius (Ansbach) 1611-07-31: Balduin (Wittenberg) an Meisner (Dresden) 1613-04-30: Balduin (Wittenberg) an Hoë von Hoënegg (Dresden) 1613-05-07: Balduin (Wittenberg) an Hoë von Hoënegg (Dresden) 1613-11-05: Balduin (Wittenberg) an Hoë von Hoënegg (Dresden) 1613-12-29: Balduin (Wittenberg) an Hoë von Hoënegg (Dresden) 1618-02-15: Balduin (Wittenberg) an Kircher (Augsburg) 1618-05-07: Balduin (Wittenberg) an Laelius (Ansbach) 1618-10-21: Balduin (Wittenberg) an Laelius (Ansbach) 1618-12-09: Balduin (Wittenberg) an Mehlführer (Heilsbronn) 1619-03-04: Balduin (Wittenberg) an Mehlführer (Heilsbronn) 1619-04-03: Balduin (Wittenberg) an Hoë von Hoënegg (Dresden) 1619-10-10: Balduin an Fürst Paul von Nadasd 1620-12-13: Balduin (Wittenberg) an Laelius (Ansbach) 1623-03-04: Balduin (Wittenberg) an Gerhard (Jena) 1624-07-26: Balduin (Wittenberg) an Andreae (Coswig) 1625-08-10: Balduin (Wittenberg) an Mehlführer (Heilsbronn) 1626-05-15: Balduin (Wittenberg) an Mehlführer (Heilsbronn) 5. Register zum Wittenberger Ordiniertenbuch (Band VI) Quellen und Literatur 1. Archivalische Quellen 2. Gedruckte Quellen und Hilfsmittel 3. Literatur 3.1. Literatur vor 1850 3.2. Literatur nach 1850 Register Aufgrund von Personalunion in mehreren Ämtern tätig, gehörte Friedrich Balduin (1575-1627) zu den wirkmächtigsten kursächsischen Theologen des frühen 17. Jahrhunderts. Mehr als 800 Examina und Ordinationen angehender Prediger wurden in seiner rund zwei Jahrzehnte währenden Amtstätigkeit in Wittenberg vollzogen. Als akademischer Lehrer legte Balduin besonderen Wert auf eine biblische Bibelauslegung sowie eine mit ihr verschränkte Verkündigung, die der Prediger stets neu und eigenverantwortlich zu vollziehen habe. In seiner Fallstudie untersucht Daniel Wolfgang Bohnert die quantitativen und qualitativen Dimensionen der Predigerausbildung: die Funktion der Leucorea als Drehscheibe theologischen Wissens für die Territorien und Städte Nord-, Nordost- und Ostmitteleuropas sowie die Rolle Balduins als Vertreter einer konsequenten Methodisierung und Applikation des lutherischen Schriftprinzips. --Résumé de l'éditeur Friedrich Balduin (1575-1627) gehörte zu den wirkmächtigsten kursächsischen Theologen des frühen 17. Jahrhunderts und vermittelte Methoden einer biblischen Bibelauslegung und Wortverkündigung, welche auf Praxisbezug sowie Eigenverantwortung zielten. Daniel Wolfgang Bohnert untersucht die quantitativen und qualitativen Dimensionen seiner Predigerausbildung, wie die Funktion der Leucorea als Drehscheibe theologischen Wissens für die Territorien und Städte Nord-, Nordost- und Ostmitteleuropas und die Rolle Balduins als Vertreter einer konsequenten Methodisierung und Applikation des lutherischen Schriftprinzips
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