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Wissenssümpfe : Die Fernsehserie True Detective aus sozial- und kulturwissenschaftlichen Blickwinkeln

معرفی کتاب «Wissenssümpfe : Die Fernsehserie True Detective aus sozial- und kulturwissenschaftlichen Blickwinkeln» نوشتهٔ Mark Arenhövel, Anja Besand, Olaf Sanders (eds.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Band ist das erste wissenschaftlich fundierte Buch über die Serie "True Detectives", die ein neues Serienformat begründet hat.Eine Serie von Episoden verbindet sich zu einer Miniserie, die einem Langspielfilm gleicht. Die Miniserien gehen dann in Serie. Es gibt nur einen Creator und Autor und pro Season einen Regisseur. Inhaltlich Serie stellt die Zuschauer, die durch ihre spezifische Ästhetik in sie hereingesogen werden,vor große Herausforderungen Die Serie wirft eine Reihe großer Fragen nach Zeit, Religion, Ort, Gerechtigkeit, Form und Darstellungsweisen auf. Sie führt in Wissenssümpfe, die sich nur interdisziplinär durchqueren lassen. Inhaltsverzeichnis 5 Kurzzusammenfassungen zu True Detective 7 Wissenssümpfe spoilern 12 Literatur 19 Serie als symbolische Form: Von Broncho Billy zu True Detective 20 1 Previously – einige Klärungen und Erklärungen vorab 20 2 Cassirers symbolische Formen 22 3 Perspektive, Film und Datenbank als symbolische Form 24 4 Serie als symbolische Form 26 5 Wahre Detektive 32 Literatur 34 Dunkler Grund, gelber König, heller Wahn – Naturphilosophische Annäherungen an True Detective 36 1 Dunkler Grund 37 2 Heller Wahn 40 3 Gelber König 42 Literatur 46 Nietzsche in Carcosa. Der Nihilismus und die ewige Wiederkehr des Bösen inTrue Detective 1 47 1 True Detective als Ort, an dem sich Krimi und Nihilismus begegnen 47 2 Nihilismus als Fallstudie (Metaphysical Detection) 53 2.1 Die Stellung des Menschen in der Welt (GT) 53 2.2 Werden und Vergehen: Der Mensch setzt sich zusammen aus lauter Nichts 54 2.3 Kosmischer Nihilismus 55 3 Der Nihilismus und das Böse 59 3.1 Die ewige Wiederkunft des Gleichen als ewige Wiederkehr des Bösen 61 4 Schluss 65 Literatur 66 True Religion. Sinnverlust und der amerikanische Traum in Nic Pizzolattos Louisiana 67 1 Ouvertüre – Überblendungen 69 2 Methodische Zwischenbemerkung 71 3 Formen des Christlichen 73 4 Selbstbegegnung 77 5 Leid und die Theologia Crucis 78 Literatur 84 Die Straße nach Carcosa 87 1 Mythos, Film und Fernsehen 88 2 Populäre Mythologeme in True Detective 90 3 Symbolische Ikonographie 93 4 Die Funktion des mythischen Subtextes in True Detective 101 The Truth of True Detective: Wahrheit, Genre und Gender im ‚Qualitätsfernsehen‘ 104 1 Das Krimigenre: Verbrechen und Wahrheit 105 2 True Detective 110 Literatur 114 Warum gerade Louisiana? Raum und Region in True Detective 115 1 Genre und Handlungsort 115 2 Wurzeln des Übels: Hinterwäldler in Cajun Country 117 3 Wurzeln des Übels: Verzahnung von Politik und Religion 119 4 Wurzeln des Übels: Südstaatenfamilien 120 5 Wurzeln des Übels: Kapitalismus und Naturzerstörung 121 6 Louisiana: Opfer und Täter 122 7 Die Heldenreise: „Regeneration Through Violence“ 122 8 Louisiana als Kulisse und Akteur 123 Literatur 124 Die Weis(s)heit des Detektivs 126 1 Der Verschlossene Raum 126 2 No Country for White Men 132 3 Schluss 138 Literatur 140 Kaputte Typen. Männlichkeit als Krisenerzählung und Männerfreundschaft als (Er-)Lösung in True Detective 141 1 Einleitung 141 2 Kontexte 144 2.1 Männlichkeit 144 2.2 Freundschaft 146 3 Analyse 148 3.1 Louisiana 1995 bis 2002: Krise der Männlichkeit 148 3.1.1 Die Fremdwahrnehmung von „Cohle“ 150 3.1.2 Die Selbstwahrnehmung von „Cohle“ 152 3.1.3 Die Fremdwahrnehmung von „Hart“ 153 3.1.4 Die Selbstwahrnehmung von „Hart“ 156 3.1.5 Wir-Intentionalität 157 3.1.6 Zusammenfassung – Krise der Männlichkeit 158 3.2 Louisiana 2012: Kaputte Männer 158 3.2.1 Die Fremdwahrnehmung von „Cohle“ und „Hart“ 158 3.2.2 Die Selbstwahrnehmung von „Cohle“ und „Hart“ 159 3.2.3 Wir-Intentionalität 159 3.2.4 Zusammenfassung – Kaputte Männer 160 3.3 Louisiana – immer noch 2012: Männerfreundschaft als (Er-)Lösung 160 3.3.1 Die Fremdwahrnehmung von „Cohle“ und „Hart“ 160 3.3.2 Die Selbstwahrnehmung von „Cohle“ und „Hart“ 161 3.3.3 Wir-Intentionalität 162 3.3.4 Zusammenfassung – Männerfreundschaft als (Er-)Lösung 164 4 Fazit 164 Literatur 166 Serie und Ereignis. True Detective als visuelles Laboratorium an der Schnittstelle zum Posttelevisuellen 168 1 Der Opening Credit als visuelle Metapher 170 2 Die zwei Gesichter des Detektivs & die Doppelgesichtigkeit der Spur 183 3 Der Engel der Geschichte 196 Literatur 199 Suche im Sumpf. True Detective und enttäuschende Wahrheiten über Detektive, Mörder, Rassismus und die USA 202 1 Der Detektiv und das Nichts 204 2 Der Kieselstein: eine Art Ekel in den Händen 210 3 Blickwechsel 214 Literatur 218 Sherlock Holmes in Louisiana 221 1 18951995 222 2 Das zivilisatorische Unbehagen 225 3 Symptomatologie 229 4 Jenseits der Krimiformel 234 Literatur 240 „Nothing is ever over“: True Detective und das kulturelle Projekt der American gothic 242 1 Einführung: American Gothic im Gegenwartskontext des politischen Realismus 242 2 American gothic als kulturelles Vokabular zwischen Realismus und Fantastik 245 3 Narrativ-diskursives haunting in True Detective 247 4 Schlussbemerkung: Die Meta-Heimsuchung als Werkzeug der gothic im gegenwärtigen Realismus 258 Literatur 259 Das Ende der Ordnung und die Ordnung des Endes 261 1 Vertrautes und nicht ganz so Vertrautes in True Detective 261 2 This is not America ... 264 3 Nur noch ein Gott kann uns retten ...! 268 Literatur 273 Warum fahren Profs auf Qualitätsserien ab? Terminologische Reflexionen zum Genre am Beispiel von True Detective 274 1 Qualitätsserien 275 2 Phasen des Quality TV 276 3 „It’s not TV – It’s HBO“: Aspekte des Qualitätsdiskurses 280 4 Quality TV als kulturelles Kapital 285 Literatur 286 Bei der ersten Staffel der Fernsehserie True Detective handelt es sich um einen Krimi, der auf den ersten Blick geschickt mit allzu gewöhnlichen Genrekonventionen spielt. Auf den zweiten Blick stellt die Serie die Zuschauerinnen und Zuschauer vor große Herausforderungen, lässt sich doch zeigen, dass die Serie eine Reihe großer Fragen nach Zeit, Religion, Ort, Gerechtigkeit, Wissen, Form und Darstellungsweisen aufwirft, ohne endgültige Antworten vorzugeben. True Detective führt in Wissenssümpfe, die sich - wenn überhaupt - nur interdisziplinär durchqueren lassen. Der Diskurs in diesem Band spannt sich von Anglistik, Amerikanistik und Erziehungswissenschaft über Politologie, Philosophie und Medienwissenschaft bis hin zu Theologie und Psychoanalyse und lädt dazu ein, True Detective noch einmal - und vielleicht anders - zu sehen. Der Inhalt Serie als symbolische Form.- Naturphilosophische Annäherungen.- Der Nihilismus und die Ewige Wiederkehr des Bösen.- True Religion.- Mythische Subtexte.- The Truth of True Detective.- Raum und Region.- Die Weis(s)heit des Detektivs.- Kaputte Typen.- u.a. Die Zielgruppe Studierende und Lehrende der Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Sozialwissenschaften und Anglistik/Amerikanistik Die Herausgeber Dr. Mark Arenhövel ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Philosophischen Fakultät der TU Dresden. Dr. Anja Besand ist Professorin für Didaktik der Politischen Bildung an der TU Dresden. Dr. Olaf Sanders ist Professor für Systematische Erziehungswissenschaft an der TU Dresden Front Matter....Pages I-XI Wissenssümpfe spoilern....Pages 1-8 Serie als symbolische Form: Von Broncho Billy zu True Detective ....Pages 9-24 Dunkler Grund, gelber König, heller Wahn – Naturphilosophische Annäherungen an True Detective ....Pages 25-35 Nietzsche in Carcosa. Der Nihilismus und die ewige Wiederkehr des Bösen in True Detective 1 ....Pages 37-56 True Religion. Sinnverlust und der amerikanische Traum in Nic Pizzolattos Louisiana....Pages 57-76 Die Straße nach Carcosa....Pages 77-93 The Truth of True Detective: Wahrheit, Genre und Gender im ‚Qualitätsfernsehen‘....Pages 95-105 Warum gerade Louisiana? Raum und Region in True Detective ....Pages 107-117 Die Weis(s)heit des Detektivs....Pages 119-133 Kaputte Typen. Männlichkeit als Krisenerzählung und Männerfreundschaft als (Er-)Lösung in True Detective ....Pages 135-161 Serie und Ereignis. True Detective als visuelles Laboratorium an der Schnittstelle zum Posttelevisuellen....Pages 163-196 Suche im Sumpf. True Detective und enttäuschende Wahrheiten über Detektive, Mörder, Rassismus und die USA....Pages 197-215 Sherlock Holmes in Louisiana....Pages 217-237 „Nothing is ever over“: True Detective und das kulturelle Projekt der American gothic ....Pages 239-257 Das Ende der Ordnung und die Ordnung des Endes....Pages 259-271 Warum fahren Profs auf Qualitätsserien ab? Terminologische Reflexionen zum Genre am Beispiel von True Detective ....Pages 273-287 Der Band ist das erste wissenschaftlich fundierte Buch über die Serie 'True Detective', die ein neues Serienformat begründet hat. Eine Serie von Episoden verbindet sich zu einer Miniserie, die einem Langspielfilm gleicht. Die Miniserien gehen dann in Serie. Es gibt nur einen Creator und Autor und pro Season einen Regisseur. Inhaltlich Serie stellt die Zuschauer, die durch ihre spezifische Ästhetik in sie hereingesogen werden, vor grosse Herausforderungen Die Serie wirft eine Reihe grosser Fragen nach Zeit, Religion, Ort, Gerechtigkeit, Form und Darstellungsweisen auf. Sie führt in Wissenssümpfe, die sich nur interdisziplinär durchqueren lassen
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