Wissenschaftsindikatoren: Bewertungen In Der Wissenschaft (german Edition)
معرفی کتاب «Wissenschaftsindikatoren: Bewertungen In Der Wissenschaft (german Edition)» نوشتهٔ Stefan Hornbostel (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 1997. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Stefan Hornbostel ist Hochschulassistent am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Wie kann man einerseits die Wissenschaft und ihre Resultate skeptisch ansehn, ja verächtlich betrachten u. doch sie dann für wahr setzen u. zu eigenen Ideen verwerten. Scheinbar wider spruchsvoll. Aber nur scheinbar. Anstelle des Be griffs der WahTheü u. der Realität, einst theologi sches, dann wissenschaftliches Requisit, tritt ja jetzt der Begriff der Perspective ... Gottfried Benn Wissenschaftsforschung, die Wissenschaft und ihre Institutionen zum Gegenstand hat, ist zumindest als institutionalisiertes Spezialgebiet ein relativ junges Phänomen. Noch Anfang der 60er Jahre drückte Robert Merton seine Verwunderung darüber aus, daß so wenige Soziologen (und Historiker) des 20. Jahrhunderts die Wissenschaft als eine der großen sozialen Institutionen ihrer Zeit behandelt haben (MERTON 1972 a: 121). Bald danach entstanden allerdings auch in der Bundesrepublik die ersten Stu dien und Memoranden zur Wissenschaftsforschung. Mit Beginn der 70er Jahre setzte dann international ein exponentielles Wachstum der Literatur zum Thema "Messung von Forschungsleistungen" ein. Daniel und Fisch (1986: XIV) fanden bei der Zu sammenstellung einer Bibliographie zu dem Thema für den Zeitraum 1910 bis 1949 lediglich 15 Arbeiten, für den Zeitraum 1950 bis 1969 bereits 126 Publikationen und allein in der Zeit von 1970 bis 1985 schon 522 Beiträge. Heute läßt sich international beachtenswerte institutionelle Etablierung der Wis eine keineswegs abgeschlossene senschaftsforschung als Forschungsgebiet feststellen (FELT u. a. 1995: 28) Abstract: Wissenschaft hat längst den Charme einer liebenswürdig chaotischen Gelehrtenstube verloren und ist zur "big science" geworden. Damit ist sowohl ein neuartiger Reflexionsbedarf entstanden als auch eine Fülle von Steuerungsproblemen. Wissenschaftsindikatoren sind eine Antwort auf die veränderten Rahmenbedingungen. Sie sollen Strukturen, Quantitäten und Qualitäten wissenschaftlicher Produktion meßbar machen. Ihre Entwicklung verlief jedoch in einem sehr pragmatischen Kontext, mit der Folge, daß der Kontakt zur Wissenschaftstheorie verloren ging und die Beurteilung des Nutzens von Indikatoren nicht selten in einen Glaubenskrieg ausartete. Mit dem vorliegenden Band wird nicht nur eine Verbindung zwischen Wissenschaftstheorie, -soziologie und der Indikatorenforschung geschaffen, sondernauch eine detaillierte Darstellung der Leistungsfähigkeit und der Grenzen der Wissenschaftsindikatoren vorgelegt Front Matter....Pages 1-8 Einleitung....Pages 9-18 Bewertungen als wissenschaftstheoretisches Problem....Pages 19-76 Bewertungen als wissenschaftssoziologisches Problem....Pages 77-159 Synthese: Das Bild der Wissenschaft von sich selbst....Pages 160-179 Leistungsbewertungen mit Hilfe von Wissenschaftsindikatoren....Pages 180-320 Schlußbetrachtung....Pages 321-328 Literaturverzeichnis....Pages 329-335 Back Matter....Pages 356-356 Mit diesem Band wird nicht nur eine Verbindung zwischen Wissenschaftstheorie, -soziologie und der Indikatorenforschung geschaffen, sondern auch eine detaillierte Darstellung der Leistungsfahigkeit und der Grenzen von Wissenschaftsindikatoren vorgelegt. Stefan Hornbostel. Includes Bibliographical References (p. [329]-355).
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