Wissenschaftliche Untersuchungen Zum Neuen Testament 2. Reihe: Die Kognitive Dimension des Kreuzes: Zur Deutung des Todes Jesu Im Johannesevangelium
معرفی کتاب «Wissenschaftliche Untersuchungen Zum Neuen Testament 2. Reihe: Die Kognitive Dimension des Kreuzes: Zur Deutung des Todes Jesu Im Johannesevangelium» نوشتهٔ Jesper Tang Nielsen، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Einige Exegeten behaupten, dass der Tod Jesu im Johannesevangelium bedeutungslos ist. Andere meinen, dass das Johannesevangelium eine Kreuzestheologie vertritt. Angesichts dieser Forschungssituation unternimmt Jesper Tang Nielsen den Versuch, die Funktion des Todes in den narrativen Strukturen des Vierten Evangeliums zu bestimmen. Aufgrund einer semiotischen Interpretation von Aristoteles' Poetik trennt er dabei die kognitive von der pragmatischen Dimension der Erzählung. Es zeigt sich, dass der Tod Jesu vor allem in der kognitiven Dimension von vorrangiger Bedeutung ist. Er ist die unerlässliche Voraussetzung für die endgültige Anerkennung des Gottessohnes. Vor diesem Hintergrund kann er als Ursache der Sammlung der glaubenden Gemeinde und als Ursprung ihres Kultes dargestellt werden. So ist der Tod Jesu im Johannesevangelium weder bedeutungslos, noch passt er in die traditionellen theologischen Kategorien. Cover Widmung Vorwort Inhaltsverzeichnis I. Teil: Einleitung 1. Einführung 2. Forschungsgeschichtlicher Abriss 2.1. Der Ausgangspunkt: R. Bultmann und E. Käsemann 2.2. Die ,offenbarungstheologische' Interpretation 2.3. Die ,kreuzestheologische' Interpretation 2.4. Eine ,amerikanische' Auslegung 2.5. Problemstellung und Ausblick auf die Untersuchung 3. Die kognitive Dimension 3.1. Die narrative Theorie des Aristoteles 3.2. Eine semiotische Umformung der aristotelischen Poetik 3.3. Die kognitive Dimension der Textsemiotik 4. Zusammenfassende narratologische Vorüberlegungen 4.1. Definitorische Überlegungen 4.1.1. Sühne 4.1.2. Stellvertretung 4.2. Zusammenfassung der Zwischenergebnisse 5. Die narrative Exegese und das literarische Textmodell 6. ,,Hermeneutische Horizontverschmelzung"? 7. Zusammenfassung und Ausblick auf die Untersuchung II. Teil: Die Anerkennung des Gottessohnes 1. Die Sendung 1.1. Das Universum der Sendung 1.1.1. Das Motiv der Sendung 1.1.2. Das zweiteilige Universum 1.1.3. Das apokalyptische Universum 1.1.4. Das apokalyptische Universum des Johannesevangeliums 1.2. Die Struktur der Sendung 1.2.1. Der Sender 1.2.2. Der Gesandte 1.2.3. Der Befehl 1.3. Das Ziel der Sendung 1.3.1. Ewiges Leben im Glauben 1.3.2. Ewiges Leben präsentisch und futurisch 1.4. Das Mittel der Sendung 1.4.1. Der Glaube 1.4.2. Der Inhalt des Glaubens 1.4.3. Die Argumentation Jesu 1.5. Der Erfolg der Sendung 1.5.1. Unvollkommener vorösterlicher Glaube 1.5.2. Unzeitige und unvollkommene vorösterliche Bekenntnisse 1.6. Der Tod in der Sendung 1.6.1. Der Tod in der Struktur der Sendung 1.6.2. Der Tod im Plan der Sendung 1.6.2.1. Der Tod Jesu in der Beziehung zum Sender 1.6.2.2. Der Tod Jesu in Beziehung zu den Empfängern 2. Die Verherrlichung 2.1. Herrlichkeit und Verherrlichung im Antiken Judentum 2.1.1. Die hebräische Bibel 2.1.2. Die LXX und die apokryphen Schriften 2.1.3. Qumram 2.1.4. Apokalyptische Schriften 2.1.5. Folgerungen und Neues Testament 2.1.6. Zusammenfassung der Zwischenergebnisse 2.2. Die Herrlichkeit im Johannesevangelium 2.2.1. Die Herrlichkeit Jesu 2.2.2. Die Herrlichkeit Gottes 2.2.3. Die Herrlichkeit des Menschen 2.2.4. Der Herrlichkeitsbegriff im Johannesevangelium 2.3. Die Verherrlichung im Johannesevangelium 2.3.1 Jesus verherrlicht Gott 2.3.2. Gott verherrlicht Jesus 2.3.3. Menschen verherrlichen Jesus bzw. Gott 2.3.4. Die Verherrlichungsstruktur im Johannesevangelium 2.4. Der Tod Jesu in der Verherrlichung 3. Die epochale Wende 3.1. Das Lamm Gotttes 3.1.1. Das Lamm Gottes 3.1.1.1. Das Paschalamm im antiken Judentum 3.1.2. ... das die Sünde der Welt hinwegträgt 3.1.2.1. Die Sünde der Welt im Johannesevangelium 3.1.3. Das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegträgt 3.2. Die Erhöhung 3.2.1. Die Erhöhung im Neuen Testament 3.2.2. Die Erhöhung der ehernen Schlange 3.2.3. Erhöhung und Erkennung 3.2.4. Erhöhung und Anzienhung 3.2.5. Die Erhöhung ans Kreuz und zum Himmel 3.3. Jener Tag 3.4. Vorhersagen 3.5. Die Fußwaschung 3.5.1. Die Fußwaschung und Jesu Tod 3.5.2. Das Verhältnis zwischen Vers 8 und Vers 10 4. Zusammenfassung des ersten Hauptteils 4.1. Der narrative Verlauf der Sendung 4.2. Der narrative Verlauf der Verherrlichung 4.3. Die kognitive Wende III. Teil: Die Gemeinschaft des Gottessohnes 1. Die Gründung der Gemeinde 1.1. Der gute Hirte 1.1.1. Das Hirtenbild 1.1.2. Das Hirtenbild im Johannesevangelium 1.1.3. Der Tod des Hirten und der Tod Jesu 1.2. Die unfreiwillige Prophetie des Hohenpriesters 1.2.1. Die Sammlung des Gottesvolks 1.2.2. Die Prophetie des Hohenpriesters 1.2.3. Jesu Tod nach der Prophetie des Hohenpriesters 1.3. Das Weizenkorn 1.3.1. Der Tod des Weizenkorns in der Stunde 1.3.2. Jesu Tod als der Tod des Weizenkorns 1.4. ,, Größere Liebe hat niemand” 1.4.1. Das Weinstockbild 1.4.2. Die Liebe in der Gemeindeidentität 1.4.3. Die Liebe im Wirken der Gemeinde 1.4.4. Der Tod Jesu als ein Tod zugunsten der Freunde 1.5. ,,Ich heilige mich selbst” 1.5.1. Die Heiligung 1.5.2. Die Heiligung in der Wahrheit 1.5.2.1. Die Wahrheit im Johannesevangelium 1.5.3. Der Tod in der Heiligung 1.6. Der König der Gemeinde 1.6.1. Das Königsmotiv 1.6.2. Der Auftakt 1.6.3. Der Prozess 1.6.4. Das Kreuzesepitaph 1.6.5. Der König und Hirte 1.6.6. Der neuschöpfende Tod des Königs 2. Die Grundlegung des Kultes 2.1. Der Tempel 2.1.1. Tempelvorstellungen des Antiken Judentums 2.1.2. Der Tempel im Johannesevangelium 2.1.3. Jesu Tod und der Tempel 2.2. ,Die Stunde' 2.2.1. Der Inhalt ,der Stunde' 2.2.2. ,Die Stunde' und ,die Stunde Jesu' 2.3. Wasser und Geist 2.3.1. Wassermetaphorik im antiken Judentum 2.3.2. Das Gespräch mit Nikodemus 2.3.3. Das Gespräch mit der Samaritanerin 2.3.4. Wasserströme aus seinem Inneren 2.3.5. Wasser und Blut aus der Seite des Gekreuzigten 2.3.6. Wasser und Taufe 2.4. Blut und Fleisch 2.4.1. Wein und Blut im antiken Judentum 2.4.2. Das Weinwunder von Kana 2.4.3. Der Schluss der Lebensbrotrede 2.4.4. Wein, Blut, Fleisch und Abendmahl 3. Zusammenfassung des zweiten Hauptteils 3.1. Die pragmatischen Konsequenzen des Todes Jesu 3.2. Die Logik hinter diesen Konsequenzen IV. Teil: Ergebnis 1. Zusammenfassung 2. Der Tod Jesu im narrativen Verlauf des Johannesevangeliums Literaturverzeichnis 1. Quellen 1.1. Die Bibel 1.2. Apokrypen 1.3. Pseudepigraphen 1.4. Qumranschriften 1.5. Jüdisch-hellenistische Schriftsteller 1.6. Frühchristliche Schriften 1.7. Gnostische Schriften 1.8. Rabbinische Schriften 1.9. Pagane Schriftsteller 2. Hilfsmittel 2.1. Wörterbücher und Lexika 2.2. Philologische Hilfsmittel 2.3. Konkordanzen 3. Kommentare, Monographien, Aufsätze und Artikel Stellenregister Altes Testament Apokryphen des Alten Testaments Pseudepigraphen des Alten Testaments Schriften vom Toten Meer Hellenistisch-jüdische Autoren Neues Testament Frühchristliche Schriften und Autoren Rabbinische Literatur Pagane Autoren Autorenregister Sachregister HauptbeschreibungEinige Exegeten behaupten, dass der Tod Jesu im Johannesevangelium bedeutungslos ist. Andere meinen, dass das Johannesevangelium eine Kreuzestheologie vertritt. Angesichts dieser Forschungssituation unternimmt Jesper Tang Nielsen den Versuch, die Funktion des Todes in den narrativen Strukturen des Vierten Evangeliums zu bestimmen. Aufgrund einer semiotischen Interpretation von Aristoteles' Poetik trennt er dabei die kognitive von der pragmatischen Dimension der Erzählung. Es zeigt sich, dass der Tod Jesu vor allem in der kognitiven Dimension von vorrangiger Bedeutung ist. Er i
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