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Wissenschaftliche Philanthropie und transatlantischer Austausch in der Zwischenkriegszeit. Die sozialwissenschaftlichen Förderprogramme der Rockefeller-Stiftungen in Deutschland

معرفی کتاب «Wissenschaftliche Philanthropie und transatlantischer Austausch in der Zwischenkriegszeit. Die sozialwissenschaftlichen Förderprogramme der Rockefeller-Stiftungen in Deutschland» نوشتهٔ Judith Syga-Dubois, Dr، منتشرشده توسط نشر Böhlau. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Wissenschaftliche Philanthropie und transatlantischer Austausch in der Zwischenkriegszeit Cover Impressum ISBN 978-3-412-51488-4 Inhalt Danksagung Abkürzungsverzeichnis Verzeichnis der Tabellen Verzeichnis der Abbildungen Einleitung Erster Teil: Transatlantische Aufbruchsstimmung: Die sozialwissenschaftliche Forschungsförderung des Laura Spelman Rockefeller Memorials (LSRM) zwischen methodischen Neuausrichtungen, hochgesteckten Erwartungen und deutsch-amerikanischen Missverständniss 1. Vorsichtige Annäherungen: Das LSRM und die deutschen Sozialwissenschaften 1.1 Sozialwissenschaftliche Forschungsförderung als Herausforderung für die Rockefeller Philanthropie 1.2 Beardsley Rumls Konzeption eines breit angelegten und privat finanzierten sozialwissenschaftlichen Förderprogramms 1.3 „... they have lived for ten years on their own flesh“: Erste Kontakte des LSRM nach Deutschland 2. Ein „Rockefeller Plan“ gegen die Isolierung der deutschen Sozialwissenschaften (1924–1928) 2.1 „Pures Gold“ für die deutschen Universitäts- und Staatsbibliotheken als unverbindlicher Einstieg in die Förderpraxis 2.2 Von Büchern zu Forschungsprogrammen: Die institutionelle Forschungsförderung durch das LSRM 3. Methodischer Wandel durch Nachwuchs­förderung: Die sozialwissenschaftlichen Stipendienprogramme des LSRM und des Social Science Research Councils (SSRC) 3.1 Zielsetzungen und Richtlinien: Auf der Suche nach dem perfekten „Fellow“ 3.2 Die Entsendung deutscher Stipendiaten ins Ausland: Eine deutsch-amerikanische Koproduktion 3.3 Der Empfang ausländischer Stipendiaten in Deutschland als Bestandteil des transnationalen amerikanisch-europäischen Austauschs 3.4 Zeit für Bilanzen: Die Evaluierung der Stipendienprogramme von SSRC und LSRM Zwischenfazit: Das LSRM und die deutschen Sozialwissenschaften Zweiter Teil: Krisenzeiten. Die Förderung der deutschen Sozialwissenschaften durch die Rockefeller Foundation (RF) in den 1930er-Jahren 4. Interne Neuausrichtungen, Wirtschaftskrise, Sorge um Deutschland: Die deutschen Sozialwissenschaften in der Förderpolitik der RF (1929–1933) 4.1 Amerikanische Neuausrichtungen und ihre schwierige Umsetzung in Deutschland 4.2 Die Förderung von Institutionen und kollektiven Forschungsprojekten in unsicheren Zeiten 4.3 Bewusste Ablehnung und tote Winkel in der institutionellen Forschungsförderung der RF in Deutschland 5. Sozialwissenschaftliche Forschungsförderung im Nationalsozialismus: Grenzen und Möglichkeiten 5.1 „Dark prospects“: Reaktionen der RF auf die Machtübernahme und die Errichtung der NS-Diktatur 5.2 Die Umgehung des institutionellen Förderverbots: Die indirekte Weiterförderung deutscher Institute im nationalsozialistischen Deutschland 5.3 Das Hilfsprogramm der RF für „deposed scholars“ 6. Die sozialwissenschaftlichen Fellowship-Programme der RF in Deutschland vor und nach 1933 6.1 Zentralisierung, Kostenreduzierung, Methodenzentrierung: Die Neuausrichtung der Stipendienprogramme ab 1929 6.2 Die Stipendienvergabe im nationalsozialistischen Deutschland 6.3 Die deutschen Fellows der RF (1929–1940) 6.4 Ausländische Fellows in Deutschland in den 1930er-Jahren Zwischenfazit: „America first“? – Die Unterstützung der RF für die deutschen Sozialwissenschaften in den 1930er-Jahren Dritter Teil: Erfahrungen und Erlebnisse der deutschen LSRM- und RF-Fellows von der Ausreise bis zur Rückkehr 7. Die Erfahrungen der deutschen Fellows in den USA 7.1 Die Vorbereitungen auf den Amerikaaufenthalt: Reiseplanung und Spracherwerb 7.2 Erste Kontakte mit den LSRM- und RF-Mitarbeitern und praktische Fragen des Amerikaaufenthalts 7.3 Der Verlauf der Stipendienzeit in den USA: Drei Beispiele 7.4 Forschungsaktivitäten und persönliche Kontakte der deutschen Fellows in den USA: Transatlantische Methodentransfers 8. Deutsche Fellows in anderen Gastländern: Mit amerikanischen Geldern in Europa, dem Orient und Australien 8.1 Auseinandersetzungen um die selbstständige Ausgestaltung der Stipendienzeit in Großbritannien 8.2 Bibliotheksarbeit und politische Spannungen: Die deutschen Fellows in Frankreich 8.3 Ein weltweites Netz: Deutsche Fellows in Italien, Australien, Rumänien und im Orient 9. Nach der Stipendienzeit: Rückkehr nach Deutschland, Emigration und Verhalten im Nationalsozialismus 9.1 Rückkehr oder Emigration: Das Stipendium als Karrieresprungbrett oder Weg in die berufliche Sackgasse 9.2 Die (ehemaligen) LSRM- und RF-Stipendiaten im Nationalsozialismus 9.3 Die berufliche Entwicklung der ehemaligen LSRM- und RF-Stipendiaten nach Beginn des Zweiten Weltkriegs Zwischenfazit: Junge Sozialwissenschaftler im internationalen Austausch – Neue Perspektiven und transnationale Missverständnisse Fazit und Ausblick: Das transnationale Rockefeller Universum und die deutschen Sozialwissenschaften Quellen- und Literaturverzeichnis 1. Quellenverzeichnis 1.1 Archivquellen 1.2 Gedruckte Quellen 2. Literaturverzeichnis Anhang Verzeichnis der Anhänge Personenverzeichnis Kann sozialwissenschaftliche Forschung zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen? Unter dieser Fragestellung entwickelte eine der Stiftungen der Rockefeller Familie Anfang der 1920er-Jahre ein groß angelegtes finanzielles Unterstützungsprogramm für die amerikanischen und europäischen Sozialwissenschaften. Die Arbeit untersucht die Einbindung Deutschlands in dieses transatlantische Netzwerk wissenschaftlicher und persönlicher Beziehungen. Die Finanzierung von Forschungsprogrammen und die Entsendung von Stipendiaten führten zu einer engen, aber nicht immer einfache Zusammenarbeit deutscher und amerikanischer Verhandlungspartner. Eine Gegenüberstellung u.a. der Quellenbestände des Rockefeller Archive Center mit den umfangreichen Unterlagen des deutschen Verwalters der Programme, August Wilhelm Fehling, ermöglicht den Zugang zu einer verflochtenen Geschichte ("histoire croisée") der Austauschbeziehungen und der aus ihnen resultierenden individuellen und kollektiven Erfahrungen
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