معرفی کتاب «Wissenschaft und Geselligkeit Friedrich Schleiermacher in Berlin 1796-1802 ; [Beiträge eines Symposions, das am 6. Juli 2007 im Einstein-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ... stattgefunden hat» نوشتهٔ Arndt, Andreas (editor)، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
With his appointment as Preacher at the Charité (1796) Friedrich Schleiermacher enters the cultural life of Berlin. For him, an important role is played by sociability, which he theorises with the anonymously published text __Versuch einer Theorie des geselligen Betragens__ (1799) [‘Toward a theory of sociable conduct’]. The other pole of Schleiermacher’s life in Berlin is provided by science and scholarship – from the “Symphilosophy” of his circle of early Romantic friends via participation, for example, in lectures on experimental chemistry, through to theological reflection on his work at the Charité. The volume is the product of a symposium held by the Berlin-Brandenburg Academy of Sciences, and it presents a picture of this life between scholarship and sociability based on sources newly made available through the Critical Edition of Schleiermacher’s Complete Works.
Das kulturelle Leben in Berlin um 1800 ist – neben den Institutionen der Bildung, Kunst und Wissenschaft – geprägt durch gelehrte und literarische Vereinigungen, Salons und einen umfänglichen privaten Vorlesungsbetrieb, der sich über alle Zweige der Wissenschaften erstreckt. Mit seiner 1796 erfolgten Berufung zum reformierten Prediger an der Charité tritt der Theologe und Philosoph Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834) in diese Welt ein, in der er bald heimisch und die ihm zum Lebenselement wird. Hier befreundet er sich u.a. mit Friedrich Schlegel, ist Gast im Salon der Henriette Herz und begründet die lebenslängliche Freundschaft mit dem Verleger Georg Andreas Reimer. Mit seinem anonym publizierten Versuch einer Theorie des geselligen Betragens (1799) wird Schleiermacher zum Theoretiker des geselligen Lebens in Berlin, das für ihn als selbstzweckhafte Sphäre neben dem Geschäftsleben steht und in besonderer Weise durch die Frauen geprägt ist. Wissenschaft und Geselligkeit sind somit die Pole des Schleiermacherschen Lebens in Berlin, wobei die Wissenschaft nicht nur das „Symphilosophieren“ im frühromantischen Freundeskreis umfasst, sondern auch die Teilnahme etwa an den chemischen Vorlesungen Klaproths und nicht zuletzt die theologische Reflexion seiner Tätigkeit als Charitéprediger. – Mit Schleiermachers Berufung auf eine Hofpredigerstelle in Stolp 1802 endet dieser Lebensabschnitt.
Der Band, der aus einem Symposion an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hervorgegangen ist, vermittelt ein Bild dieses Lebens zwischen Wissenschaft und Geselligkeit auf der Basis von Quellen, die durch die Kritische Schleiermacher-Gesamtausgabe neu erschlossen wurden.
Das kulturelle Leben in Berlin um 1800 ist – neben den Institutionen der Bildung, Kunst und Wissenschaft – geprägt durch gelehrte und literarische Vereinigungen, Salons und einen umfänglichen privaten Vorlesungsbetrieb, der sich über alle Zweige der Wissenschaften erstreckt. Mit seiner 1796 erfolgten Berufung zum reformierten Prediger an der Charité tritt der Theologe und Philosoph Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834) in diese Welt ein, in der er bald heimisch und die ihm zum Lebenselement wird. Hier befreundet er sich u.a. mit Friedrich Schlegel, ist Gast im Salon der Henriette Herz und begründet die lebenslängliche Freundschaft mit dem Verleger Georg Andreas Reimer. Mit seinem anonym publizierten Versuch einer Theorie des geselligen Betragens (1799) wird Schleiermacher zum Theoretiker des geselligen Lebens in Berlin, das für ihn als selbstzweckhafte Sphäre neben dem Geschäftsleben steht und in besonderer Weise durch die Frauen geprägt ist. Wissenschaft und Geselligkeit sind somit die Pole des Schleiermacherschen Lebens in Berlin, wobei die Wissenschaft nicht nur das „Symphilosophieren" im frühromantischen Freundeskreis umfasst, sondern auch die Teilnahme etwa an den chemischen Vorlesungen Klaproths und nicht zuletzt die theologische Reflexion seiner Tätigkeit als Charitéprediger. – Mit Schleiermachers Berufung auf eine Hofpredigerstelle in Stolp 1802 endet dieser Lebensabschnitt. Der Band, der aus einem Symposion an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hervorgegangen ist, vermittelt ein Bild dieses Lebens zwischen Wissenschaft und Geselligkeit auf der Basis von Quellen, die durch die Kritische Schleiermacher-Gesamtausgabe neu erschlossen wurden. With his appointment as Preacher at the Charitè (1796) Friedrich Schleiermacher enters the cultural life of Berlin. For him, an important role is played by sociability, which he theorises with the anonymously published text Versuch einer Theorie des geselligen Betragens (1799) [℗þ;Toward a theory of sociable conduct℗þ]. The other pole of Schleiermacher℗þs life in Berlin is provided by science and scholarship - from the "Symphilosophy" of his circle of early Romantic friends via participation, for example, in lectures on experimental chemistry, through to theological reflection on his wo Frontmatter Inhalt Zur Einführung Eine literarische Ehe. Schleiermachers Wohngemeinschaft mit Friedrich Schlegel Seelsorge ganz unten – Schleiermacher, der Charité-Prediger Liebe, Freundschaft, Faublastät – der frühe Schleiermacher und die Frauen Der Chemiekult der Frühromantik „Fahre fort mich zu lieben.“ Zum Beginn der Freundschaft und Verlagsbeziehung von Schleiermacher und Georg Andreas Reimer – mit Blick auf die spätere Zeit Schleiermachers Predigttermine zur Charité-Zeit (1796 – 1802) Backmatter Biographical note: Andreas Arndt, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und Freie Universität Berlin