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Wissen und Geschlecht : Zur Problematik der Reifizierung der Zweigeschlechtlichkeit in der feministischen Schulkritik

معرفی کتاب «Wissen und Geschlecht : Zur Problematik der Reifizierung der Zweigeschlechtlichkeit in der feministischen Schulkritik» نوشتهٔ Stephanie Maxim، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Forderung nach einem bewussten Umgang mit Geschlecht in der Schule scheint in ein unlösbares Dilemma verstrickt: Wie kann man den Erfahrungen nachgehen, die in der Schule mit den Praktiken der Zweigeschlechtlichkeit gemacht werden, ohne dieses binäre Einordnungsschema unkritisch zu reproduzieren? Diese Studie wirft die Frage auf, inwieweit in der feministischen Schulkritik ein Verständnis von Erfahrung dominiert, das von der Idee der Präsenz aus gedacht wird. In eingehender Auseinandersetzung mit feministischen, psychoanalytischen und dekonstruktiven Ansätzen skizziert sie, wie sich diese Problematik verschiebt, wenn man Geschlecht als ein Dasein begreift, das die Struktur der Präsenz notwendigerweise übersteigt. Gender Studies,Koedukation,Schule und Geschlecht,Geschlechterdifferenz,Dekonstruktion,Bildung,Geschlecht,Bildungsforschung,Bildungssoziologie,Pädagogik,Deconstruction,Education,Gender,Educational Research,Sociology of Education,Pedagogy Inhalt Einleitung Teil I: Einführung in die Problem- und Fragestellung 1. Geschlechtsbezogene Schulforschung zwischen der Sensibilisierung für Geschlechterasymmetrien und der Konstruktion von bipolaren Sichtweisen 1.1 Zur Ausbildung von »Geschlechterrevieren des Wissens« in der Schule 1.2 Geschlechtsbezogene Perspektiven in den Didaktiken der Naturwissenschaften 1.3 Die interaktiven Strukturen im Klassenraum 1.4 Mädchen stärken – Jungen sensibilisieren: Die Geschlechtsidentität als Zielscheibe einer geschlechtsbewussten Pädagogik 1.5 Die Kritik an der Reifi zierung von Geschlecht 2. Zum Verständnis von Geschlecht als einer sozialen Konstruktion – ein theoretischer Ausweg aus der Problematik der unkritischen »Verdoppelung« der Grundstruktur der Zweigeschlechtlichkeit? 2.1 Hagemann-Whites frühe Kritik 2.2 Das Konzept des »doing gender« 2.3 Der Diff erenzansatz in der geschlechtsbezogenen Schulforschung 2.3.1 Der Ansatz der »Pädagogik der Vielfalt« und seine »Kritik des Einheitsdenkens« 2.3.2 Irigarays Kritik einer »Ökonomie des Gleichen« bei Freud 2.3.3 Der »Unbestimmbarkeit von Weiblichkeit« Rechnung tragen 2.4 »Trägt das Sehen von Geschlechterdiff erenzen zur Konstruktion oder zur Überwindung bei?« – die Angst vor dem Wirklichkeitsverlust Teil II: Identifizierung und Überschreitung: Die geschlechtliche Identifizierung – eine »präsente« Erfahrung? 1. Zum Verständnis der »Geschlechtsidentität« in dem Diskurs einer geschlechtsbewussten Pädagogik in der Schule 2. »Das Unbehagen der Geschlechter« 2.1 Butlers Reformulierung des Inzesttabus als Macht 2.2 Das Verhältnis zwischen Identifi zierung und Begehren in Butlers Konzeption des melancholischen Geschlechts 2.3 Zum melancholischen Charakter des Ichs 2.4 Die Struktur der »Nachträglichkeit« in der Beziehung zum Objekt und der performative Charakter der Geschlechtszugehörigkeit 2.5 Die Unabschließbarkeit der Trauer und der Bezug zum Anderen des anderen in der Konstitution des Ichs 2.6 Die geschlechtliche Identifi zierung: eine »präsente« Erfahrung? Teil III: Identifizierung und Überschreitung: Der relativen Stabilität der Diskurse der Zweigeschlechtlichkeit Rechnung tragen ... 1. Das Symbolische und das Soziale: Butlers Diskussion des »Gesetzes« bei Lacan 1.1 Das Inzestgesetz und die Konstitution des Subjekts bei Lacan 1.2 Imaginärer Widerstand und die Autorität des Symbolischen: Butlers dekonstruktive Auslegung des Gesetzes 1.3 Das Symbolische und das Soziale im Kontext erziehungswissenschaftlicher Geschlechterforschung 1.4 Von der Dekonstruktion der Innerlichkeit der Psyche zur Performanz der Geschlechtsidentität 2. Die normativen Praktiken der Zweigeschlechtlichkeit als eine Wiederholungspraxis 2.1 Iterabilität und Idealität 2.1.1 Die ideale Form der reinen Präsenz als Voraussetzung der Selbstidentität einer idealen Einheit in der Wiederholung 2.1.2 Die Dekonstruktion der zeitlichen Einheit von Wahrgenommenem und Wahrnehmung 2.1.3 Die Diff erenz in der Selbstbeziehung: Temporalisation und Verräumlichung 2.1.4 Verräumlichung der temporalen Selbstbeziehung: Die Verwebung des »vorausdrücklichen« Sinns mit der »ausdrückenden« Schicht der Bedeutung 2.1.5 Verräumlichung der temporalen Selbstbeziehung: Die Dekonstruktion des Ausdrucks als Telos der Sprache 2.1.6 Die Urschrift als der paradoxe Ursprung der Idealisierung 2.2 Zur relativen Stabilität geschlechtsbezogener Normen und Praktiken: Sedimentierungen von Geschlecht als »nicht-anwesendes Zurückbleiben« 2.2.1 Von der Suche nach einer originalen Erlebnisschicht zu Derridas Verallgemeinerung des Textbegriff s 2.2.2 Die Sedimentierung von Geschlecht als »nicht-anwesendes Zurückbleiben« und die relative Stabilität des Diskurses der Zweigeschlechtlichkeit Teil IV: Zur Notwendigkeit einer kritischen und offenen Auseinandersetzung mit der Produktion von Wissen über Geschlecht in der geschlechtsbezogenen Schulforschung 1. Die Förderung der besonderen Interessen und Fähigkeiten von Mädchen im Physikunterricht. Die IPN-Studie und ihr Einfl uss auf die geschlechtsbezogene Didaktik der Naturwissenschaften 2. Zur Ausblendung der Grenzen des Berechenbaren in der empirischen Forschung Ausblick: »Mit dem Unberechenbaren rechnen«. Eine Herausforderung für die Weiterentwicklung feministischer Perspektiven in der Schule Literatur Danksagung Die Forderung nach einem bewussten Umgang mit Geschlecht in der Schule scheint in ein unlösbares Dilemma verstrickt: Wie kann man den Erfahrungen nachgehen, die in der Schule mit den Praktiken der Zweigeschlechtlichkeit gemacht werden, ohne dieses binäre Einordnungsschema unkritisch zu reproduzieren? Diese Studie wirft die Frage auf, inwieweit in der feministischen Schulkritik ein Verständnis von Erfahrung dominiert, das von der Idee der Präsenz aus gedacht wird. In eingehender Auseinandersetzung mit feministischen, psychoanalytischen und dekonstruktiven Ansätzen skizziert sie, wie sich diese Problematik verschiebt, wenn man Geschlecht als ein Dasein begreift, das die Struktur der Präsenz notwendigerweise übersteigt. Stephanie Maxim (Dr. phil.) lehrt Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Geschlechtsbezogene Pädagogik, Theorien der Differenz und Alterität sowie Bildungs- und Erziehungsphilosophie. (Verlagstext)

Die Forderung nach einem bewussten Umgang mit Geschlecht in der Schule scheint in ein unlösbares Dilemma verstrickt: Wie kann man den Erfahrungen nachgehen, die in der Schule mit den Praktiken der Zweigeschlechtlichkeit gemacht werden, ohne dieses binäre Einordnungsschema unkritisch zu reproduzieren?Diese Studie wirft die Frage auf, inwieweit in der feministischen Schulkritik ein Verständnis von Erfahrung dominiert, das von der Idee der Präsenz aus gedacht wird. In eingehender Auseinandersetzung mit feministischen, psychoanalytischen und dekonstruktiven Ansätzen skizziert sie, wie sich diese Problematik verschiebt, wenn man Geschlecht als ein Dasein begreift, das die Struktur der Präsenz notwendigerweise übersteigt.

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