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Wirklichkeit im Wandel : Schreibweisen des Realismus bei Balzac und Houellebecq

معرفی کتاب «Wirklichkeit im Wandel : Schreibweisen des Realismus bei Balzac und Houellebecq» نوشتهٔ GeroXXuHeinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland Faßbeck، منتشرشده توسط نشر transcript transcript Verlag در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Romane von Michel Houellebecq betreiben eine schonungslose Analyse der Gesellschaft mit ihren alten und neuen Ökonomien, dem Kapitalismus und seinen sozialen, moralischen und kulturellen Verwerfungen. Dabei orientieren sie sich an dem Vorbild Honoré de Balzacs und dem »realistischen« Roman des 19. Jahrhunderts. Gero Faßbecks Studie liefert einen Vergleich der zwei Autoren, ihrer jeweiligen Weltbilder und Schreibweisen. Vor dem Hintergrund der komplexen Theoriegeschichte des »Realismus« im 20. Jahrhundert wird gezeigt, dass die Romane von Houellebecq unmittelbar an das gesellschaftskritische Spätwerk von Balzac anknüpfen und es im Sinne der Postmoderne erneuern. Das paradoxe Unterfangen seines Romanwerks beruht auf der Erfindung einer Schreibweise, die mit den Mitteln der Moderne und der Postmoderne für den Erhalt der Tradition kämpft. Inhalt Danksagung 1. Einleitung 1.1 Problemstellung und Zielsetzung 1.2 Stand der Forschung 1.3 Korpus und Gliederung der Arbeit 2. Theoretische ›Realismus‹-Diskurse im 20. Jahrhundert 2.1 Der Epochenbegriff ›Realismus‹ und das Problem seiner Bestimmung 2.2 ›Realismus‹ zwischen Widerspiegelung und Nachahmung 2.3 Von der Nachahmung zur Darstellung 2.4 Von der Darstellung zum »Code« der Repräsentation 3. Balzac als Diskursbegründer des ›realistischen‹ Romans 3.1 Der »Avant-propos« als Programmschrift einer wissenschaftlichen Romanpoetik 3.2 Das mimetische Begehren als Strukturprinzip der Erzählung und Motor der gesellschaftlichen Dynamik: La Cousine Bette (1846) 3.3 Groteske Wirklichkeitsverzerrung und die Grenzen des wissenschaftlichen ›Realismus‹: Le Cousin Pons (1847) 4. Schreibweisen des ›Realismus‹ in der Postmoderne 4.1 Von der Irreversibilität des Verfalls: Houellebecqs Funktionsbestimmung des Romans 4.2 Leiden als Ausgangspunkt für das Schreiben: Extension du domaine de la lutte (1994) und die Neubegründung des Romans als Wissenschaft 4.3 Gesellschaftskritik und Wissenschaftsskepsis in Les particules élémentaires (1998) 4.4 Das Ende der Glaubwürdigkeit: ›postmodernes‹ Erzählen in La carte et le territoire (2010) 4.5 Soumission (2015) oder die Suche nach einem Ausweg aus der Krise der westlichen Zivilisation 5. Zusammenfassung Einführung Literaturverzeichnis Die Romane von Michel Houellebecq betreiben eine schonungslose Analyse der Gesellschaft mit ihren alten und neuen Ökonomien, dem Kapitalismus und seinen sozialen, moralischen und kulturellen Verwerfungen. Dabei orientieren sie sich an dem Vorbild Balzacs und dem 'realistischen' Roman des 19. Jahrhunderts. Gero Faßbeck liefert erstmals einen systematischen Vergleich der zwei Autoren, ihrer jeweiligen Weltbilder und Schreibweisen. Er untersucht Aspekte des Stils, der Erzählweise, Intertextualität und Metaphorik und zeigt, in welchem Maße sich das Konzept des 'Realismus' im Zuge postmoderner Theoriebildung gewandelt hat
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