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Wir brauchen nicht mehr Demokratie, sondern mehr Demokraten : Eine Streitschrift

معرفی کتاب «Wir brauchen nicht mehr Demokratie, sondern mehr Demokraten : Eine Streitschrift» نوشتهٔ Wolf-Dieter Hauenschild، منتشرشده توسط نشر wbg Academic in der Verlag Herder GmbH در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Kritik an unserer Demokratie, an "den Politikern" prägt seit längerer Zeit die Diskussion. Als Rezept gegen die Politikverdrossenheit der Bürger werden direkte Demokratie und verschiedene Modelle der Bürgerbeteiligung diskutiert.Wolf-Dieter Hauenschild hat einen anderen Ansatzpunkt: Er geht in seiner Streitschrift davon aus, dass der politische Willensbildungsprozess in unserer Demokratie im Wesentlichen nur über Parteien erfolgen kann. Er fragt deshalb nach der Rolle des Bürgers als Demokrat in einer Parteiendemokratie und kommt zu dem Ergebnis, dass diese vornehmlich in der Mitarbeit in den politischen Parteien bestehen sollte. Diese Aufgabe wird von den Bürgern aber nicht wahrgenommen. Weniger als 2% der Wahlberechtigten sind Mitglieder in politischen Parteien. Viele der beklagten Mängel unseres demokratischen Systems haben hier ihre Ursache. Demokratie gibt es nicht zum Nulltarif. Die Kritik an unserem System sollte daher bei dem eigenen Verhalten der Bürger beginnen. Cover Impressum Inhaltsverzeichnis Einleitung 1. Abschnitt: Wer ist ein Demokrat? I. Demokratie = Herrschaft des Volkes 1. Allgemeine Erläuterungen zum Begriff 2. Demokratie nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 3. Der demokratische Willensbildungsprozess II. Die Bedeutung der Parteien für das Funktionieren der Demokratie 1. Parteien als die notwendigen Instrumente des demokratischen Willensbildungsprozesses 2. Mitarbeit in den Parteien ist heute die Aufgabe von Demokraten III. Formen von Demokratie ohne Parteien? 1. Direkte Demokratie 2. Andere Modelle der Bürgerbeteiligung 3. Demokratie ohne Parteien durch Rückbesinnung auf die Losverfahren in der Antike 4. Parteiendemokratie – eine Entartung 2. Abschnitt: Demokratenengagieren sich in politischenParteien I. In den Parteien werden die grundlegenden politischen Richtungsentscheidungen vorbereitet und getroffen II. In den Parteien wird das politische Personal ausgewählt III. Die Partei als Schule für Demokraten 3. Abschnitt: Die Realität ist: Die Bürger verweigern sich den Parteien I. Zahlen II. Gründe gegen die Mitarbeit in den Parteien 1. Allgemeine Gründe 2. Persönliche Gründe 4. Abschnitt: Schlussfolgerungen Backcover Die Kritik an unserer Demokratie, an'den Politikern'prägt seit längerer Zeit die Diskussion. Als Rezept gegen die Politikverdrossenheit der Bürger werden direkte Demokratie und verschiedene Modelle der Bürgerbeteiligung diskutiert. Wolf-Dieter Hauenschild hat einen anderen Ansatzpunkt: Er geht in seiner Streitschrift davon aus, dass der politische Willensbildungsprozess in unserer Demokratie im Wesentlichen nur über Parteien erfolgen kann. Er fragt deshalb nach der Rolle des Bürgers als Demokrat in einer Parteiendemokratie und kommt zu dem Ergebnis, dass diese vornehmlich in der Mitarbeit in den politischen Parteien bestehen sollte. Diese Aufgabe wird von den Bürgern aber nicht wahrgenommen. Weniger als 2% der Wahlberechtigten sind Mitglieder in politischen Parteien. Viele der beklagten Mängel unseres demokratischen Systems haben hier ihre Ursache. Demokratie gibt es nicht zum Nulltarif. Die Kritik an unserem System sollte daher bei dem eigenen Verhalten der Bürger beginnen.
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