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Wiederkehr und Mehrdeutigkeit: Entwurfswerkzeuge der Architektur (German Edition)

معرفی کتاب «Wiederkehr und Mehrdeutigkeit: Entwurfswerkzeuge der Architektur (German Edition)» نوشتهٔ Jonis Hartmann (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Springer Vieweg در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Jonis Hartmann unternimmt in vorliegender Untersuchung den Versuch, Entwurfswerkzeuge jenseits von Stift und Papier begrifflich einzuführen. Sie setzen a priori an und begleiten den Entwurf geistig. Im Gegensatz zum "genialischen Moment" des Entwerfens sind sie übertragbar, regelhaft und verbalisierbar. Der Autor erläutert ihre Existenz und Konstituierung phänomenologisch anhand gebauter Beispiele und weist auf ihren aktiven Einsatz in Bereichen wie bspw. dem klimabewussten Bauen hin. Wiederkehr und Mehrdeutigkeit als Entwurfswerkzeuge wirken steuerbar auf das Entwerfen ein und steigern die insgesamte Entwurfskompetenz. Sie sind erlernbar, anwendbar und essentiell bei der Übersetzung einer zunächst dunklen, kreativen, noch unarchitektonischen Idee in komplexe, lesbare, öffentliche Architektur. Sie basieren auf systematisierten Erfahrungswerten beim Entwerfen und ermöglichen den Aufbau architektonischer Grammatik. Danksagung 8 Inhaltsverzeichnis 10 Abbildungsverzeichnis 14 Abkürzungsverzeichnis 24 Personenverzeichnis 26 Vorwort 36 Anliegen und Aufbau der Arbeit 38 Einführung Der Begriff des Entwurfswerkzeugs 44 1. Die Verwendung von Wiederkehr als Entwurfswerkzeug 49 1.1 Der Begriff der Wiederkehr 49 1.2 Wirkung und Einfluss von Wiederkehr Aspekte und Beispiele 53 1.2.1 Materielle Wiederkehr, aufsteigender Maßstab Einleitung und Übersicht 53 1.2.1.1 Material. Monomaterialität (Ziegel) Alvar Aalto. Experimentelles Sommerhaus. Muuratsalo 1953. Finnland 55 Material. Monomaterialität (Holzbohlen) Peter Zumthor. Klangraum Schweizer Pavillon. Hannover 2000. Deutschland 57 Material. Monomaterialität Zusammenfassung/ weitere Projekte 59 1.2.1.2 Baugruppe. Fenster Le Corbusier. Sainte Marie de la Tourette. Éveux 1960. Frankreich 61 Baugruppe. Balkone/ Austritte MVRDV. WoZoCo. Amsterdam 1997. Niederlande 63 Baugruppe Zusammenfassung/ weitere Projekte 66 1.2.1.3 Raum. Raumreihen Stefan Eberstadt. Rucksackhaus. 2004. Prototyp 67 Raum. Raumreihen aat+ Makoto Yokomizu. Tomihiro Art Museum. Azuma 2005. Japan 69 Raum. Raumreihen Zusammenfassung/ weitere Projekte 72 1.2.1.4 Raumkomplex. Raumsequenz-Reihen DAAD Architecten. Lighthouse. Groningen 2005. Niederlande 73 Raumkomplex. Raumsequenz-Reihen BIG. Mountain Dwelling. Kopenhagen 2008. Dänemark 75 Raumkomplex. Raumsequenz-Reihen Zusammenfassung/ weitere Projekte 78 1.2.1.5 Gebäudeabschnitt. Architekturstrecken Oscar Niemeyer u.a. Edifício Copán. São Paulo 1966. Brasilien 79 Gebäudeabschnitt. Architekturstrecken Steven Holl. Simmons Hall. Cambridge 2002. USA 81 Gebäudeabschnitt. Architekturstrecken Zusammenfassung/ weitere Projekte 84 1.2.1.6 Gebäude. Gebäudereihen Neutelings Riedijk. Lakeside Housing Sphinxes. Huizen 2003. Niederlande 85 Gebäude. Gebäudereihen Groosman Partners. Polder-Villen. Leiderdorp 2005. Niederlande 88 Gebäude. Gebäudereihen Zusammenfassung/ weitere Projekte 90 1.2.1.7 Städtebau. Großmaßstab Kenzo Tange. Tokyo Bay Project. Tokyo 1960. Japan 92 Städtebau. Großmaßstab MVRDV. Long Tan Park. Luizhou 2004. China 94 Städtebau. Großmaßstab Zusammenfassung/ weitere Projekte 96 1.2.2 Immaterielle Wiederkehr. Konzeptwiederkehr Einleitung und Übersicht 101 1.2.2.1 Konzeptwiederkehr, kulturübergreifend Römische Baukultur 102 Konzeptwiederkehr, kulturübergreifend Weitere Beispiele 105 1.2.2.2.1 Konzeptwiederkehr, werkübergreifend Rudolf Steiner 106 1.2.2.2.2 Konzeptwiederkehr, werkübergreifend Le Corbusier 107 1.2.2.2.3 Konzeptwiederkehr, werkübergreifend Yona Friedman/ Christopher Alexander 108 1.2.2.2.4 Konzeptwiederkehr, werkübergreifend Fritz Haller 110 1.2.2.2.5 Konzeptwiederkehr, werkübergreifend Aldo Rossi 111 1.2.2.2.6 Konzeptwiederkehr, werkübergreifend Rem Koolhaas 112 1.3 Schlussbetrachtung Wiederkehr als permanentes Entwurfswerkzeug 115 2. Die Verwendung von Mehrdeutigkeit als Entwurfswerkzeug 119 2.1 Der Begriff der Mehrdeutigkeit: Ableitungen aus Texten von Robert Venturi, Colin Rowe und Rem Koolhaas 119 2.2 Wirkung und Einfluss von Mehrdeutigkeit Aspekte und Beispiele. Einleitung und Übersicht 128 2.2.1 Energie. Ertrag und Entwurfsschlüssel Pfeifer Roser Kuhn. Patchworkhaus. Müllheim 2005. Deutschland 130 Energie. Ertrag und Entwurfsschlüssel Saadi Rey. Wohnhaus Quai de Valmy. Paris 2011. Frankreich 132 Energie. Ertrag und Entwurfsschlüssel Zusammenfassung/ weitere Projekte 134 2.2.2 Hohlraumsysteme. Doppelnutzung Römische Baukultur. Hypokausten. ca. 500 v.-600 n. Chr. ges. Röm. Reich 135 Hohlraumsysteme. Doppelnutzung Louis Kahn. Salk Institute. San Diego 1965. USA 138 Hohlraumsysteme. Doppelnutzung Zusammenfassung/ weitere Projekte 140 2.2.3 Klima und Technik. Raumbildung Richard Rogers/ Renzo Piano. Centre Pompidou. Paris 1977. Frankreich 141 Klima und Technik. Raumbildung SANAA. Design School Zeche Zollverein. Essen 2006. Deutschland 144 Klima und Technik. Raumbildung Zusammenfassung/ weitere Projekte 146 2.2.4 Medien. Raumbildung und Botschaft Peter Cook. Kunsthaus The Friendly Alien. Graz 2003. Österreich 147 Medien. Raumbildung und Botschaft Simone Giostra/ Arup Green Pix. Peking 2008. China 150 Medien. Raumbildung und Botschaft Zusammenfassung/ weitere Projekte 152 2.2.5 Mobilität und Ubiquität. Ortsunabhängigkeit Anonym. Toldos. Spanien 154 Mobilität und Ubiquität. Ortsunabhängigkeit Kengo Kuma. Teehaus. Frankfurt am Main 2007. Deutschland 156 Mobilität und Ubiquität. Ortsunabhängigkeit Zusammenfassung/ Weitere Projekte 158 2.2.6 Multifunktionalität. Mehrfach-Funktion derselben Form Giacomo Mattè-Trucco. Fiat Werk Lingotto. Turin 1921. Italien 160 Multifunktionalität. Mehrfach-Funktion derselben Form Sou Fujimoto. House NA. Tokyo 2010. Japan 162 Multifunktionalität. Mehrfach-Funktion derselben Form Zusammenfassung/ Weitere Projekte 164 2.2.7 Paramterik. System aus Einflüssen Kengo Kuma. Lucien Pellat Finet Store. Shinsaibashi Osaka 2009. Japan 166 Parametrik. System aus Einflüssen Jürgen Meyer H. Metropol Parasol. Sevilla 2011. Spanien 168 Parametrik. System aus Einflüssen Zusammenfassung/ Weitere Projekte 170 2.2.8 Polymorphologie (Elemente). Mehrfache Lesbarkeit Álvaro Siza. Piscinas de Marés. Leça da Palmeira Matosinhos 1966. Portugal 172 Polymorphologie (Elemente). Mehrfache Lesbarkeit Steven Holl. Pratt Institute Higgins Hall. New York 2005. USA 174 Polymorphologie (Elemente). Mehrfache Lesbarkeit Zusammenfassung/ Weitere Projekte 176 2.2.9 Polymorphologie (Gebäude). Mehrfache Lesbarkeit Lucien Kroll. La Mémé. Woluwé-Saint-Lambert Brüssel 1976. Belgien 177 Polymorphologie (Gebäude). Mehrfache Lesbarkeit Ryue Nishizawa. Moriyama House. Tokyo 2005. Japan 180 Polymorphologie (Gebäude). Mehrfache Lesbarkeit Zusammenfassung/ Weitere Projekte 182 2.2.10 Raumhaltigkeit. Besondere Elemente Mei. Schiecentrale Phase 4b. Rotterdam 2009. Niederlande 184 Raumhaltigkeit. Besondere Elemente Rem Koolhaas/ OMA Coach Flagshipstore. Omotesando Tokyo 2013. Japan 186 Raumhaltigkeit. Besondere Elemente Zusammenfassung/ Weitere Projekte 188 2.2.11 Statik. Raumbildung Konrad Wachsmann. United States Airforce Hangar. Projekt 1953. USA 190 Statik. Raumbildung Herzog de Meuron. Prada Aoyama Epicenter. Tokyo 2003. Japan 192 Statik. Raumbildung Zusammenfassung/ Weitere Projekte 194 2.2.12 Transformation. Raumänderung Ludwig Mies van der Rohe. Villa Tugendhat. Brno 1930. Tschechien 196 Transformation. Raumänderung Steven Holl. Storefront Gallery. New York 1993. USA 198 Transformation. Raumänderung Zusammenfassung/ Weitere Projekte 200 2.2.13 Transluzenz. Raumbildung und Sichtschutz Anonym, Le Corbusier u. a. Transenna, Mashrabiyah, Jali, Cobogó, Sudare, Brise-Soleil 202 Transluzenz. Raumbildung und Sichtschutz Mestura Arquitectes. Martinet Grundschule. Barcelona 2010. Spanien 204 Transluzenz. Raumbildung und Sichtschutz Zusammenfassung/ Weitere Projekte 206 2.2.14 Vegetationseinbindung. Gebäude als Landschaft Endo Shuhei. Slowtecture M. Hyoyo 2008. Japan 208 Vegetationseinbindung. Gebäude als Landschaft Ecosistemas Urbanas. Air Trees. Madrid Vallecas 2010. Spanien 210 Vegetationseinbindung. Gebäude als Landschaft Zusammenfassung/ Weitere Projekte 212 2.2.15 Wechselfunktionalität. Umwidmung Gigon Guyer. Verkehrshaus der Schweiz. Luzern 2009. Schweiz 214 Wechselfunktionalität. Umwidmung Diller Scofidio Renfro. High Line Park. New York 2011. USA 216 Wechselfunktionalität. Umwidmung Zusammenfassung/ Weitere Projekte 218 2.3 Schlussbetrachtung Mehrdeutigkeit als Entwurfskatalysator 225 3. Ausblick auf Hauptanwendungsgebiete von Wiederkehr und Mehrdeutigkeit 229 Einleitung 229 3.1 Wiederkehr im digital turn 230 3.2 Die Verwendung von Mehrdeutigkeit im Klimabewussten Bauen Ableitungen aus Texten von Reyner Banham 234 3.2.1 Die Fassade 235 3.2.2 Solarthermie und Photovoltaik 237 3.2.3 Urbane Interventionen 243 3.3 Schlussbetrachtung Wiederkehr und Mehrdeutigkeit als adaptive Schrittmacher des Entwerfens 247 4. Zusammenfassung der Arbeit 249 Addendum Exkurs Serialität und Modularität 253 5. Abbildungen 261 6. Literaturverzeichnis 325 Zeitschriften-/ Zeitungsverzeichnis 334 Websiteverzeichnis 335 Filmographie 336 Bildquellen 337 Jonis Hartmann unternimmt in vorliegender Untersuchung den Versuch, Entwurfswerkzeuge jenseits von Stift und Papier begrifflich einzuführen. Sie setzen a priori an und begleiten den Entwurf geistig. Im Gegensatz zum "genialischen Moment" des Entwerfens sind sie übertragbar, regelhaft und verbalisierbar. Der Autor erläutert ihre Existenz und Konstituierung phänomenologisch anhand gebauter Beispiele und weist auf ihren aktiven Einsatz in Bereichen wie bspw. dem klimabewussten Bauen hin. Wiederkehr und Mehrdeutigkeit als Entwurfswerkzeuge wirken steuerbar auf das Entwerfen ein und steigern die insgesamte Entwurfskompetenz. Sie sind erlernbar, anwendbar und essentiell bei der Übersetzung einer zunächst dunklen, kreativen, noch unarchitektonischen Idee in komplexe, lesbare, öffentliche Architektur. Sie basieren auf systematisierten Erfahrungswerten beim Entwerfen und ermöglichen den Aufbau architektonischer Grammatik. Der Inhalt Der Begriff des Entwurfswerkzeugs Die Verwendung von Wiederkehr und Mehrdeutigkeit als Entwurfswerkzeug Ausblick auf künftige Hauptanwendungsgebiete von Wiederkehr und Mehrdeutigkeit Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Architektur, Gestaltung und Kunstgeschichte Architekten und Architekturtheoretiker Der Autor Jonis Hartmann ist Architekt, Essayist und Autor. Er schreibt und forscht über architekturtheoretische Phänomene und ihre poetologisch Verwandten Front Matter....Pages 1-47 Die Verwendung von Wiederkehr als Entwurfswerkzeug....Pages 49-118 Die Verwendung von Mehrdeutigkeit als Entwurfswerkzeug....Pages 119-228 Ausblick auf Hauptanwendungsgebiete von Wiederkehr und Mehrdeutigkeit....Pages 229-248 Zusammenfassung der Arbeit....Pages 249-260 Back Matter....Pages 261-343 Jonis Hartmann unternimmt in vorliegender Untersuchung den Versuch, Entwurfswerkzeuge jenseits von Stift und Papier begrifflich einzufuhren. Der Autor erlautert ihre Existenz und Konstituierung phanomenologisch anhand gebauter Beispiele und weist auf ihren aktiven Einsatz in Bereichen wie bspw.
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