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Whiteout : Schneefälle und Weißeinbrüche in der Literatur ab 1800

معرفی کتاب «Whiteout : Schneefälle und Weißeinbrüche in der Literatur ab 1800» نوشتهٔ Sabine Frost، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Main description: Beim polaren Whiteout wird Sonnenlicht so diffus von der Schnee- und Wolkendecke reflektiert, dass sich im Auge des geblendeten Betrachters bestimmte Kontraste auflösen. Sabine Frost überträgt diese verunsicherte Wahrnehmung auf einen Leser literarischer Texte, der bei seiner Lektüre ebenso mit desorientierenden Phänomenen konfrontiert wird. Dabei werden sowohl die gestörte Wahrnehmung als ästhetische Erscheinung als auch der Bruch mit herkömmlichen Formen künstlerischer Repräsentation untersucht Inhalt Danksagung 1. WHITE IN. WHITE OUT 1.1 Weiße Räume 1.1.1 Welcome to Whiteout 1.1.2 Ortswechsel 1.1.3 Simulierte Wahrnehmungsstörungen 1.2 Die Literarizität des Schnees 1.3 Der Blick auf das der Sicht Entzogene 1.4 Kursvorgabe 2. VERWEHUNGEN UND GESTÖBER 2.1 Textgestöber 2.1.1 Das „Gestöber der Lettern“ 2.1.2 Abwege 2.2 Eingeschneite Schmugglerpfade. Ludwig Tieck, „Die Klausenburg. Eine Gespenster-Geschichte“ (1837) 2.2.1 Wettervorhersage 2.2.2 Das wunderbar Alltägliche 2.2.3 Übergriffe des Wunderbaren 2.2.4 Das vierte Rad der Novelle 2.2.5 Entwendungen 2.2.6 Schwarz auf weiß 2.2.7 Die Macht der Rede 2.2.8 Der nicht zu verortende Sinn der Rede 2.2.9 Gespenstische Ambivalenz 2.3 Textuelle Verwehungen. Aleksander Puškin, „Der Schneesturm“ („Metel’“, 1831) 2.3.1 Verliebt, verweht, verheiratet 2.3.2 Der Grund der Schrift 2.3.3 Aus der Bahn geworfen 2.3.4 Der Schneesturm 2.3.5 Verwehungen und Kollisionen 2.3.6 An den Leser: Zum Durchqueren verschneiter Texträume 2.3.7 Die Ruhe nach dem Sturm ist die Ruhe vor dem Sturm. Lev Tolstoj, „(Im) Schneesturm“ („Metel’“, 1856) 3. VERGLETSCHERUNG 3.1 Literatur als Oszillieren zwischen Verfestigung und Verflüssigung 3.2 Autobiographie als Eiskammer des Herzens. Adalbert Stifter, Die Mappe meines Urgroßvaters (1841-1867) 3.2.1 Wasser und Eis als Figuren der Medialität 3.2.2 Heilmittel mit unkontrollierten Nebenwirkungen 3.2.3 Die „Semiotik des Herzens“ 3.2.4 Die Eiskammer des Herzens 3.3 Zwischen Meereshöhen und Meerestiefen. Christoph Ransmayr, Der fliegende Berg (2006) 3.3.1 Terra poetica 3.3.2 Seilschaften 3.3.3 Über Meere, Gebirge und Abgründe hinwegerzählen 3.3.4 Geröllströme, Eisfluten und fliegende Riesen 3.3.5 Am Nullpunkt des Erzählens 3.3.6 Weltentwürfe 3.3.7 Das organisierte Verschwinden 4. WEISSE 4.1 DIE NAVIGATION DER SCHRIFT 4.1.1 Reisen an den Rand und auf den Grund der Schrift 4.1.2 Das Ende der Welt und das Ende des Textes. Edgar Allan Poe, The Narrative of Arthur Gordon Pym of Nantucket (1838) 4.1.2.1 „Still farther“. Die literarische Überbietung 4.1.2.2 Abseits des Kurses 4.1.2.3 Intoxiertes Erzählen 4.1.2.4 Exkursives Erzählen 4.1.2.5 Gegenwelten und Rückseiten 4.1.3 Der Weiße auf den Grund gehen. Herman Melville, Moby-Dick, or the Whale (1851) 4.1.3.1 Bibliotheken und Ozeane 4.1.3.2 Spin me the yarn, Ishmael 4.1.3.3 Von Schiffen und Weberschiffchen 4.1.3.4 Ahab und der Wal: Schicksalhafte Verstrickungen 4.1.3.5 Jäger und Gejagte 4.1.3.6 Ishmael oder das ungeschriebene Leben des Pottwals 4.1.3.7 Der weiße Grund 4.2 SPEKTRUM UND PHANTOM 4.2.1 Ausweißung und Einweißung 4.2.2 „Between him and the words“. Conrad Aiken, „Silent Snow, Secret Snow“ (1934) 4.2.2.1 Überschreiten 4.2.2.2 Abgrenzungen 4.2.2.3 Indifferenzen 4.2.2.4 Die Stimme des Schnees 4.2.3 Gespenstisches Schneeflirren. Adalbert Stifter, „Aus dem bairischen Walde“ (1867) 4.2.3.1 „Schickung“ 4.2.3.2 Begrenzungen 4.2.3.3 Schneien und Schreiben 4.2.3.4 Ausweißung und Entleerung 4.2.3.5 „Lackerhäuserschneeflirren“ 4.2.3.6 Die Semiotik der Sinne 5. Die Lust an der Störung 6. Literaturverzeichnis Beim polaren Whiteout wird Sonnenlicht so diffus von der Schnee- und Wolkendecke reflektiert, dass sich im Auge des geblendeten Betrachters bestimmte Kontraste auflösen. Sabine Frost überträgt diese verunsicherte Wahrnehmung auf einen Leser literarischer Texte, der bei seiner Lektüre ebenso mit desorientierenden Phänomenen konfrontiert wird. Dabei werden sowohl die gestörte Wahrnehmung als ästhetische Erscheinung als auch der Bruch mit herkömmlichen Formen künstlerischer Repräsentation untersucht. Literatur,Whiteout,Weiße,Desorientierung,Medialität,Allgemeine Literaturwissenschaft,Germanistik,Anglistik,Literaturwissenschaft,Literature,General Literature Studies,German Literature,British Studies,Literary Studies Beim polaren Whiteout wird Sonnenlicht so diffus von der Schnee- und Wolkendecke reflektiert, dass sich im Auge des geblendeten Betrachters bestimmte Kontraste auflösen. Sabine Frost überträgt diese verunsicherte Wahrnehmung auf einen Leser literarischer Texte, der bei seiner Lektüre ebenso mit desorientierenden Phänomenen konfrontiert wird. Dabei werden sowohl die gestörte Wahrnehmung als ästhetische Erscheinung als auch der Bruch mit herkömmlichen Formen künstlerischer Repräsentation untersucht. Rezension Besprochen in: GERMANISTIK, 52/3-4 (2012)

Beim polaren Whiteout wird Sonnenlicht so diffus von der Schnee- und Wolkendecke reflektiert, dass sich im Auge des geblendeten Betrachters bestimmte Kontraste auflösen.Sabine Frost überträgt diese verunsicherte Wahrnehmung auf einen Leser literarischer Texte, der bei seiner Lektüre ebenso mit desorientierenden Phänomenen konfrontiert wird. Dabei werden sowohl die gestörte Wahrnehmung als ästhetische Erscheinung als auch der Bruch mit herkömmlichen Formen künstlerischer Repräsentation untersucht.

; Biographical note: Sabine Frost lebt in Berlin und arbeitet an einem Projekt zur ökologischen Zivilisationskritik in der Literatur. Weitere Forschungsschwerpunkte sind Literaturtheorie, Metaphern der Medialität und Reiseliteratur.; Review quote: Besprochen in: GERMANISTIK, 52/3-4 (2012)
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