معرفی کتاب «Wertschätzung ehrenamtlicher Arbeit : Quellen der Wertschätzung in der psychosozialen Demenzbetreuung» نوشتهٔ Christina Goesmann، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Gesellschaftliche Wertschätzung wird häufig als ein Mittel beschrieben, um Bürgerinnen und Bürger zur Übernahme eines Ehrenamts zu motivieren. Diese einfache Rechnung geht jedoch im Fall der Ehrenamtlichen in der psychosozialen Demenzbetreuung nicht auf. Auf Basis objektiv-hermeneutischer Fallanalysen rekonstruiert Christina Goesmann eine komplexe Struktur unterschiedlicher Formen von Wertschätzung, welche die Beziehung zwischen den Ehrenamtlichen und den von ihnen umsorgten demenzkranken Personen prägt. Diese ist eng mit der Fähigkeit der Ehrenamtlichen zum fallverstehenden Handeln verknüpft und damit essenziell für die Qualität der ehrenamtlichen Arbeit. Pflege,Ehrenamt,Wertschätzung,Demenz,Professionelles Handeln,Objektive Hermeneutik,Fallanalyse,Arbeit,Alter,Zivilgesellschaft,Arbeits- und Industriesoziologie,Sozialpolitik,Soziologie,Care,Community Service,Appreciation,Dementia,Professional Action,Objective Hermeneutics,Case Analysis,Work,Aging Studies,Civil Society,Sociology of Work and Industry,Social Policy,Sociology Inhalt Dank 1. Einleitung 1.1 Ehrenamtliche Pflege als Baustein im Wohlfahrtsmix 1.2 Begriffliche Vorüberlegungen 1.2.1 Demenz 1.2.2 Ehrenamtliche Arbeit 1.2.3 Ehrenamt vs. Beruf vs. Profession 2. Ehrenamtliche gewinnen und halten 2.1 Monetäre Wertschätzung 2.2 Organisationale Wertschätzung 2.3 Gesellschaftliche Wertschätzung 2.4 Resümee 3. Theoretische Rahmung 3.1 Axel Honneth: Die Sphären der Anerkennung 3.2 Professionalität als Voraussetzung für gelingende Wertschätzungsstrukturen 3.3 Konkretisierung der Fragestellung 4. Methodisches Vorgehen 4.1 Feldzugang und Sampling 4.2 Datenerhebung: Offene Leitfadeninterviews 4.3 Datenauswertung: Objektive Hermeneutik 4.4 Generalisierung 5. Empirische Befunde 5.1 Vorstellung der InterviewpartnerInnen 5.1.1 Marita Aulenkamp 5.1.2 Ewa Wisniewska 5.1.3 Daniel Faas 5.1.4 Gertrud Meyer und Annegret Küsters 5.1.5 Resümee 5.2 Die Bedeutung des Geldes – Aufwandsentschädigungen als Quelle von Anerkennung 5.2.1 Geld als Motivation 5.2.2 Geld als Entschädigung oder als Lohn 5.2.3 Geld vs. Freiheit 5.2.4 Ökonomisierung des Ehrenamtes 5.2.5 Resümee 5.3 Formen von Anerkennung und Wertschätzung in der Empirie 5.3.1 Die belebende Wirkung gemeinsamen Musizierens 5.3.2 Kooperation mit beruflich Pflegenden – Souveränität durch Abgrenzung 5.3.3 Gesellschaftliche Wertschätzung: Nützlichkeit und Arbeitsnorm 5.3.4 Organisationale Wertschätzung: Handlungsfreiräume und Verantwortung 5.3.5 Anerkennung der Arbeitsqualität und des Einsatzes 5.3.6 Sinnstiftung als Möglichkeit der Selbstwertschätzung 5.3.7 Individuelle Zuwendung als Kern reziproker Wertschätzungsbeziehungen 5.3.8 Stärkung der Wertschätzungsstrukturen durch Professionalität 6. Generalisierung 6.1 Motivlagen und habituelle Strukturen der ehrenamtlichen AkteurInnen 6.1.1 Nächstenliebe und Altruismus: Marita Aulenkamp 6.1.2 Substitution und Instrumentalisierung: Ewa Wisniewska 6.1.3 Freiheit und Lebendigkeit: Daniel Faas 6.1.4 Gemeinwohlorientierung und Pragmatismus: Annegret Küsters und Gertrud Meyer 6.2 Die Verwobenheit von Wertschätzung und Professionalität – Versuch einer theoretischen Einordnung 6.2.1 Eine Typologie der Wertschätzung 6.2.2 Professionalitätsanforderungen im Ehrenamt 6.2.3 Liebe, Recht und Leistung 7. Fazit Tabellenverzeichnis Literaturverzeichnis Long description: Gesellschaftliche Wertschätzung wird häufig als ein Mittel beschrieben, um Bürgerinnen und Bürger zur Übernahme eines Ehrenamts zu motivieren. Diese einfache Rechnung geht jedoch im Fall der Ehrenamtlichen in der psychosozialen Demenzbetreuung nicht auf. Auf Basis objektiv-hermeneutischer Fallanalysen rekonstruiert Christina Goesmann eine komplexe Struktur unterschiedlicher Formen von Wertschätzung, welche die Beziehung zwischen den Ehrenamtlichen und den von ihnen umsorgten demenzkranken Personen prägt. Diese ist eng mit der Fähigkeit der Ehrenamtlichen zum fallverstehenden Handeln verknüpft und damit essenziell für die Qualität der ehrenamtlichen Arbeit
Gesellschaftliche Wertschätzung wird häufig als ein Mittel beschrieben, um Bürgerinnen und Bürger zur Übernahme eines Ehrenamts zu motivieren. Diese einfache Rechnung geht jedoch im Fall der Ehrenamtlichen in der psychosozialen Demenzbetreuung nicht auf.Auf Basis objektiv-hermeneutischer Fallanalysen rekonstruiert Christina Goesmann eine komplexe Struktur unterschiedlicher Formen von Wertschätzung, welche die Beziehung zwischen den Ehrenamtlichen und den von ihnen umsorgten demenzkranken Personen prägt. Diese ist eng mit der Fähigkeit der Ehrenamtlichen zum fallverstehenden Handeln verknüpft und damit essenziell für die Qualität der ehrenamtlichen Arbeit.
Long description: Christina Goesmann shows that in voluntary care for dementia patients, appreciation is not an exchange medium for work performance, but rather forms the core of successful work Biographical note: Christina Goesmann ist Referentin im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen