Wer spricht?: Sprachbezogene Subjektivierungsprozesse in der Schule der Migrationsgesellschaft (Pädagogische Professionalität und Migrationsdiskurse) (German Edition)
معرفی کتاب «Wer spricht?: Sprachbezogene Subjektivierungsprozesse in der Schule der Migrationsgesellschaft (Pädagogische Professionalität und Migrationsdiskurse) (German Edition)» نوشتهٔ Doris Pokitsch، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Springer VS در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Was es für jugendliche Schüler\*innen in Österreich bedeutet ein- oder mehrsprachig zu sein, als Dialektsprecher\*in zu gelten, Deutsch als ‚Muttersprache‘ zu sprechen oder als ‚Zweitsprache‘ zu lernen, wird in dieser Studie subjektivierungsanalytisch untersucht. Durch die Verknüpfung von sprachbezogenen Selbst-Positionierungen in Gruppendiskussionen mit (Bildungs-)Diskursen, werden Machtwirkungen diskursiven Wissens über Sprachen und Sprecher\*innen in Bildungskontexten sichtbar. Aufgezeigt wird, welche Schüler\*innen-Subjekte in der und durch die Schule der Migrationsgesellschaft im doppelten Sinne sprachlich gebildet werden. Abstract Danksagung Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Die Sprache(n), das Selbst und die Schule – zur Einleitung 1.1 Sprecher*innen und Sprachverhältnisse: Wer spricht? als Frage der Perspektive 1.2 Zum Aufbau der Arbeit TEIL I ORDNUNGEN 2 Die diskursive Konstruktion von Sprachigkeit 2.1 Diskurs und Wirklichkeit 2.1.1 Der Diskurs und seine Akteur*innen 2.1.2 Die alltägliche Wirklichkeit 2.2 Diskurs und Subjekte 2.2.1 Zwischen Unterwerfung und Widerstand 2.2.2 Artikulation und Positionierung: Wer spricht? 2.3 Sprache und Diskurs – Sprache als Diskurs 2.3.1 Sprache und Diskurs: Die sprachliche Konstruktion von Wirklichkeit 2.3.2 Sprache als Diskurs: Sprachideologien als sprachbezogene Diskurse 2.3.2.1 Die charakterprägende Macht von Sprachen als Entitäten 2.3.2.2 Die kollektivierende und identitätsformende Muttersprache 2.3.2.3 Das Sprachgefühl legitimierter ‘Muttersprachler*innen‘ 2.3.3 Sprachigkeit und Subjektivierung 3 Diskurs – Macht – Schule 3.1 Schule als Subjektivierungs- und Normalisierungsinstanz 3.2 ... in der Migrationsgesellschaft 4 Die schulische Ordnung von Sprachigkeit: Sprachbezogene (Bildungs-)Diskurse 4.1 Thematisierungen von Sprachigkeit 4.2 Kategorisierungen von Sprachigkeit 4.2.1 Die statistische Konstruktion von Sprachkategorisierungen 4.2.2 Deutsch in Österreich – Österreichisches Deutsch 4.2.3 Deutsch als [Mutter-, Fremd-, Zweit-] Sprache 4.2.4 Kategorisierungen von Mehrsprachigkeiten 4.3 Bewertungen von Sprachigkeit 4.3.1 Sprachigkeit als Bildungsbarriere für Arbeiter*innenkinder? 4.3.2 Sprachigkeit als Bildungsbarriere für Kinder mit Migrationshintergrund? Die sprachliche Ordnung der Schule: Ein Zwischenfazit TEIL II AN-ORDNUNGEN 5 Subjektivierungsprozesse analysieren 5.1 Die empirische Doppelperspektive 5.2 Gruppendiskussionen und Subjektivierungsanalyse 5.2.1 Focus groups und Gruppendiskussionen: Überblick und Abgrenzung 5.2.2 Besonderheiten und Potentiale von Gruppendiskussionen 5.3 Methodologisch-methodische Ergänzungen 5.3.1 Subjektpositionen, Positionierungen und Artikulationen 5.3.2 Intersektionalität als sensibilisierende Perspektive 5.3.3 Analysestrategien einer konstruktivistischen Grounded Theory 6 Forschungskonzeption und -prozess 6.1 Datenerhebung 6.1.1 Phase der Konzeption 6.1.2 Phase der Durchführung Introspektion #1: Die eigene Positionierung 6.2 Datenauswertung Introspektion #2: Wer spricht? TEIL III UM-ORDNUNGEN 7 Erläuterungen zur Ergebnisdarstellung 7.1 Deutungsmuster und Aufbau der Ergebnisdarstellungen 7.2 Lesehilfen 8 Das Deutungsmuster Zugehörigkeit. „Es ist besser, dass deine Muttersprache Deutsch ist, weil dann wirst du nicht ausgeschlossen.“ Aleyna, Naima, Soner & Zeynep 8.1 Gruppendynamische Skizze und thematischer Gesprächsverlauf 8.2 Sprachbezogene Positionierungen 8.3 Sprachbezogene Artikulationen 8.3.1 Kompensation muttersprachlicher Sprachkompetenz 8.3.2 Sprachigkeit als Differenzmarkierung 8.4 Zwischenfazit: Prekäre (sprachbezogene) Zugehörigkeiten 9 Das Deutungsmuster Wertigkeit. „Was willst du mit deiner Muttersprache hier in Österreich machen?!“ Abdirahman, Can, Ellias, Florin, Slavica & Stefan 9.1 Gruppendynamische Skizze und thematischer Gesprächsverlauf 9.2 Sprachbezogene Positionierungen 9.3 Sprachbezogene Artikulationen 9.3.1 Nationalstaatliche Sprachgemeinschaften 9.3.2 Das Wertigkeitsdilemma von Migrationssprachen 9.4 Zwischenfazit: Der Wert von (Mutter-)Sprachen 10 Das Deutungsmuster Norm(alität). „So ich finde, dass (.) meine Sprache, deutsch Spra/äh deutsche Sprache is Ausländersprache.“ Fabian, Hakim, Marcel & Miro 10.1 Gruppendynamische Skizze und thematischer Gesprächsverlauf 10.2 Sprachbezogene Positionierungen 10.3 Sprachbezogene Artikulationen 10.3.1 Nationalstaatliche Monolingualität als Normalität 10.3.2 Voraussetzungen und Grenzen ‘gelungener‘ Sprachaneignung 10.4 Zwischenfazit: Normale Sprachverhältnisse 11 Wertvolle Sprachigkeit als Normalität. „Weil man muss/wenn man zweisprachig aufwachsen will, muss man ja relativ früh anfangen.“ Anna, David, Jakob, Laura, Lena & Phillip 11.1 Gruppendynamische Skizze und thematischer Gesprächsverlauf 11.2 Sprachbezogene Positionierungen 11.3 Sprachbezogene Artikulationen 11.3.1 Unausgesprochene Zugehörigkeiten 11.3.2 (Bildungs-)Relevante Sprachigkeiten 11.4 Zwischenfazit: Legitime Sprachigkeit 12 Sprachbezogene Modellsubjekte: Fallübergreifende Ergebnisdarstellung 12.1 lebensweltlich mehrsprachig als negativ attribuierte Subjektposition 12.1.1 lebensweltlich mehrsprachig als migrationsbedingt mehrsprachig 12.1.2 lebensweltlich mehrsprachig als nicht-Deutsch-muttersprachlich 12.1.3 lebensweltlich mehrsprachig als dialektbedingt mehrsprachig 12.2 normalisiert einsprachig als ambivalente und voraussetzungsvolle Subjektposition 12.2.1 normalisiert einsprachig als nativ muttersprachlich 12.2.2 normalisiert einsprachig als standardisiert bildungssprachlich 12.2.3 normalisiert einsprachig als dominant einsprachig 12.3 bildungsidealisiert mehrsprachig als positiv attribuierte Subjektposition 12.4 Dynamik der Modellsubjekt-Bezugnahmen und (Grenzen der) Resignifikationen TEIL IV EIN-ORDNUNGEN 13 Results revisited: Rekonstruktive Reflexionen 13.1 Sprachbezogene Subjektivierungsprozesse: (Ko-) Konstruktionen rekonstruieren 13.2 Sprachbezogene Subjektivierungsprozesse zwischen VerAnderung und Normalisierung 13.2.1 Die Ambivalenz des Normalen 13.2.2 Die (normalisierte) Verdrängung von Klasse Schlusswort Literaturverzeichnis
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