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Wer pflegt, muss sich pflegen : Durch mehr Selbstfürsorge Menschen mit Demenz entspannter begegnen

معرفی کتاب «Wer pflegt, muss sich pflegen : Durch mehr Selbstfürsorge Menschen mit Demenz entspannter begegnen» نوشتهٔ Erich Schützendorf، منتشرشده توسط نشر Springer / Springer در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

"Wo soll ich hin?" fragt Frau M. Statt bei ihr zu bleiben, bringt Anne die alte Dame in ihr Zimmer. Der Autor beschreibt den Pflegealltag, und deutet und erklärt ihn aus der Sicht der Pflegenden. Anschaulich und praxisnah, schildert er hilflose, oft verzweifelte Rettungsversuche von Pflegenden. Für sie eröffnet er mit seinem Bild vom Festland und dem Meer der Ver-rücktheit neue Sichtweisen und Handlungsalternativen. Für manchen eine ungewohnte Übung, eigene Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen und sich in Form von Rettungsbooten, Schleusen und Inseln Überlebenshilfen zu schaffen. Viele erprobte Beispiele zeigen: dieser Weg lohnt sich. From the Back Cover"Wo soll ich hin?" fragt Frau Müller auf ihrer Suche nach Geborgenheit. Statt bei ihr zu verweilen, bringt Anne die alte Dame in ihr Zimmer zurück. In diesem wie in den vielen anderen Beispielen aus dem Pflegealltag geht es dem Autor nicht um die Frage, ob das Verhalten von Anne richtig oder falsch, unangemessen oder angebracht ist, sondern um die Frage, warum sie sich so verhält. Der Autor beschreibt den Pflegealltag und deutet diesen aus der Sicht der Pflegenden. Anschaulich schildert er wie enorm wichtig Aus- und Eigenzeiten sind, um in einem immer funktionaler, effizienter und hektischer gewordenen Beruf zu überleben. Mit viel Verständnis eröffnet er Pflegenden mit seinem Bild vom Festland und dem Meer der Ver-rücktheit neue Sichtweisen und Handlungsalternativen. Für Pflegende eine ungewohnte Übung, eigene Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen, und sich in Form von Rettungsbooten, Schleusen und Inseln Überlebenshilfen zu schaffen. Vorwort zur 3. Auflage 5 Vorwort zur zweiten Auflage 7 Vorwort zur ersten Auflage 10 Inhaltsverzeichnis 13 1: Selbstpflege ist unerlässlich 16 2: Perspektivenwechsel 18 3: Darf Selbstpflege zulasten der Pflegebedürftigen gehen? 20 4: Es gibt nichts Schwierigeres als Beziehungen 26 5: Basteln als Prinzip der Beziehungsarbeit 30 6: Das Bild vom Festland der Normalität und dem Meer der Verrücktheit 33 7: Zwischenbilanz 39 8: Überlebensstrategien in der häuslichen Pflege 42 9: Bewusste und unbewusste Rettungs- und Überlebensversuche 47 9.1 In Langsamkeit ertrinken oder die Suche nach dem eigenen Rhythmus 52 9.2 Die Suche nach einem Ziel oder ohne Aussicht auf Land ist man verloren 55 9.3 Ratlos bei einem Menschen bleiben 56 9.4 Heillose Bemühungen oder Die Suche nach dem Tätigsein 57 10: Mit Sprache kommt man nicht weiter 60 10.1 Verführen statt überreden 68 11: Überleben in Haus- und Wohngemeinschaften 71 11.1 Passivitäten des täglichen Lebens 72 12: In der Ruhe liegt die Kraft 76 12.1 Nie tut man mehr, als wenn man nichts tut 81 12.2 Die Hände in den Schoß legen 82 12.3 Frau Held sucht ihr Gedächtnis 83 12.4 Frau Kannengießer will sich unterhalten 84 13: Die Uhr bestimmt die Zeit 86 13.1 Die hohe Kunst, ohne Aussicht auf Erfolg zu arbeiten 91 13.2 Zeit schenken, bis ein Eiswürfel geschmolzen ist 93 13.3 Eigen-Zeiten teilen und genießen 94 13.4 Sanfte und zärtliche Nähe kostet keine Zeit 98 14: Schleusen zum Druckausgleich und zum Krafttanken 106 14.1 Was haben sich Pflegende sonst noch einfallen lassen? 109 14.2 Was hilft bei Ekel? 116 14.3 Karin sammelt sich 118 14.4 Unbewusste Inselaufenthalte 120 15: Gestaltungsspielräume 123 15.1 Gestaltungsmöglichkeiten in der häuslichen Pflege 126 16: Die Zeichen neu deuten 128 16.1 Das Trinkglas 134 16.2 Frau Hahnen backt Kuchen 137 16.3 Nacktheit verstört 139 17: In Buntland lebt es sich leichter 143 17.1 Die Aura eines Bewohners 144 17.2 Der Handlauf 147 17.3 Der Flur 149 17.4 Treffpunkte mit BewohnerInnen 150 17.5 Der Personalraum 151 17.6 Der Gemeinschafts- oder Speiseraum 152 17.7 Der Eingangsbereich 153 17.8 Trauertische 156 17.9 Personal- und Bewohnertoiletten 156 17.10 Das Bad 158 17.11 Das Pflegebett 159 17.12 Der italienische Marktplatz 161 17.13 Der Außenbereich, der Garten 162 17.14 Die Haltestelle 162 17.15 Rückzugs- und Entspannungsräume 163 17.16 Eine Höhle für Frau Braun 167 18: Die Lust am zweckfreien Tun 169 19: Offene Fragen 175 19.1 Was sagt der Brandschutz? 175 19.2 Was sagen die rüstigen Bewohner und die Angehörigen? 177 19.3 Was sagt die Heimleitung? 178 19.4 Wie überzeuge ich resistente KollegInnen? 179 19.5 Woher nehme ich die Zeit? 180 20: Ausblick 182 Weiterführende Literatur 184 Stichwortverzeichnis 185 'Wo soll ich hin?'fragt Frau Müller auf ihrer Suche nach Geborgenheit. Statt bei ihr zu verweilen, bringt Anne die alte Dame in ihr Zimmer zurück. In diesem wie in den vielen anderen Beispielen aus dem Pflegealltag geht es dem Autor nicht um die Frage, ob das Verhalten von Anne richtig oder falsch, unangemessen oder angebracht ist, sondern um die Frage, warum sie sich so verhält. Der Autor beschreibt den Pflegealltag und deutet diesen aus der Sicht der Pflegenden. Anschaulich schildert er wie enorm wichtig Aus- und Eigenzeiten sind, um in einem immer funktionaleren, effizienteren und hektischeren gewordenen Beruf zu überleben. Mit viel Verständnis eröffnet er Pflegenden mit seinem Bild vom Festland und dem Meer der Ver-rücktheit neue Sichtweisen und Handlungsalternativen. Für Pflegende eine ungewohnte Übung, eigene Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen, und sich in Form von Rettungsbooten, Schleusen und Inseln Überlebenshilfen zu schaffen. Doch dieser Weg lohnt sich, denn am Ende wird es für beide leichter: für Pflegende und Menschen mit Demenz. In der 3. Auflage werden einige der ungewöhnlichen Sichtweisen vertieft und die Wichtigkeit der Selbstpflege wird trotz Personalmangel und Ressourcenknappheit in den Vordergrund gerückt. Der Autor beschreibt den Pflegealltag, und deutet und erklart ihn aus der Sicht der Pflegenden. Fur manchen eine ungewohnte UEbung, eigene Bedurfnisse in den Vordergrund zu stellen und sich in Form von Rettungsbooten, Schleusen und Inseln UEberlebenshilfen zu schaffen.
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