Weltkrieg Mit Worten: Kriegsprosa Im Dritten Reich 1933 Bis 1940 (german Edition)
معرفی کتاب «Weltkrieg Mit Worten: Kriegsprosa Im Dritten Reich 1933 Bis 1940 (german Edition)» نوشتهٔ Gerrit Lungershausen (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer Spektrum. in Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Gerrit Lungershausen untersucht Kriegsromane, -novellen und -erzählungen zur Zeit des ‚Dritten Reichs‘. Der Autor erschließt ein umfangreiches Korpus von 188 Kriegsprosatexten zwischen 1933 und 1940, die bislang wenig Beachtung in der Forschung fanden, was angesichts ihrer weiten Verbreitung erstaunlich ist. Ein Ergebnis dieser Studie ist die Tatsache, dass das Ausmaß der Kriegsliteratur bislang nicht voll erfasst worden ist. Im Zentrum stehen Romane damaliger Bestsellerautoren wie Paul Coelestin Ettighoffer, Otto Paust und Werner Beumelburg. Diese formten nach 1933 den Typus des populären ‚Kriegsbuches‘ und machten den Ersten Weltkrieg zum literarischen Paradesujet sondergleichen, zum Teil unter Rückgriff auf einen bildungsbürgerlichen Literaturkanon und unter Einbezug moderner Verfahren. Vorwort 5 Inhaltsverzeichnis 7 1 Einleitung 9 1.1 ›Weltkrieg mit Worten‹. Eine Einführung mit Zahlen 9 1.2 ›Blinde Flecken‹ auf der Literaturlandkarte: Forschungsstand 19 1.3 ›Kriegsprosa‹: Begriffsbestimmung und -differenzierungen 38 2 Kommunikative Strategien in den Paratexten 48 2.1 ›Künstler in Waffen‹: Inszenierung von Autorschaft 49 2.2 ›Wem in die Hand legen?‹ Kriegsprosa und ihre Leser 72 2.3 ›Dichtung und Wahrheit‹: Literatur zwischen Fakt und Fiktion 88 3 Einzeltextanalysen 103 3.1 Erzählerische Verfahren 103 3.1.1 Episodisches Erzählen in Ulrich Sanders Pioniere (1933) 104 3.1.1.1 »Hundertprozentige Wirklichkeit«: Authentizitätsgesten 107 3.1.1.2. »Viel gearbeitet, geblutet, geschwitzt und geflucht«: Episodenstruktur 109 3.1.1.3 ›Schlichtheit‹ als ästhetisches Programm 118 3.1.1.4 Der Nationalsozialismus als ideologischer Fluchtpunkt 120 3.1.1.5 Fazit: Der Kampf gegen das »Papierdeutsch« 122 3.1.2 Inklusion in Bruno Brehms Der dümmste Sibiriak (1939) 123 3.1.2.1 Exemplifizierung des Opfers: Der dümmste Sibiriak 126 3.1.2.2 Rahmenhandlung: Erinnerungsdisput und Erzählkonkurrenz 129 3.1.2.3 Fazit: Narrative und politische Inklusion 132 3.1.3. Montage in Clemens Laars Der große Marsch (1939) 134 3.1.3.1 Montage als Struktur 135 3.1.3.2. Selbstpoetologische Reflexion des Montageverfahrens 142 3.1.3.3 Ideologie und Form 145 3.1.4 Fazit: Inkohärenz, Inklusion und Montage 147 3.2 Soldatische Sozialisation in Front- und Heimkehrerprosa 154 3.2.1 Integration des Soldaten in Otto Pausts Frontroman Volk im Feuer (1935) 165 3.2.1.1 »Aus dem Pennäler ist ein Krieger geworden.« Vom Intellektuellenzum Führer 167 3.2.1.2 »Ich will Soldat werden jetzt.« Vom Kapitalisten zum Krieger 173 3.2.1.3 »Ich bin nicht mehr der Kamerad.« Ehemann und Soldat 175 3.2.1.4 »Alles Kameraden, und alles, alles Kameraden.«Zivilisten und Soldaten, Franzosen und Deutsche 178 3.2.1.5 »Es fehlt dem Vaterland ein Führer«. Kameradschaft und Führertum 183 3.2.1.6 Fazit: Initiation, Konversion, Revision 186 3.2.2 Die Re-Integration des Soldaten in die zivile Gesellschaft in WernerBeumelburgs Heimkehrerroman Das eherne Gesetz (1934) 187 3.2.2.1 Psychische Verdrängung 190 3.2.2.2 Regression ins Private und bürgerliche Domestizierung 194 3.2.2.3 Ökonomisch-verkitschte Erinnerungspolitik 196 3.2.2.4 Individualistische Glorifizierung 198 3.2.2.5 Erinnerung und Gestaltung 200 3.2.2.6 ›Eherne Gesetze‹ und ›Innere Befehle‹ 201 3.2.2.7 Fazit: »Für die Kommenden« 207 3.2.3 Parameter des soldatischen Sozialisationsprozesses 209 3.2.3.1 Soldatische Sozialisation 209 3.2.3.2 Inversion des Bildungsmodells 221 4 Fazit: Kriegsprosa im ›Dritten Reich‹ 224 Anhang 229 Siglenverzeichnis 292 Quellenverzeichnis 294 Personenregister 346 Gerrit Lungershausen untersucht Kriegsromane, -novellen und -erzählungen zur Zeit des 'Dritten Reichs'. Der Autor erschließt ein umfangreiches Korpus von 188 Kriegsprosatexten zwischen 1933 und 1940, die bislang wenig Beachtung in der Forschung fanden, was angesichts ihrer weiten Verbreitung erstaunlich ist. Ein Ergebnis dieser Studie ist die Tatsache, dass das Ausmaß der Kriegsliteratur bislang nicht voll erfasst worden ist. Im Zentrum stehen Romane damaliger Bestsellerautoren wie Paul Coelestin Ettighoffer, Otto Paust und Werner Beumelburg. Diese formten nach 1933 den Typus des populären 'Kriegsbuches' und machten den Ersten Weltkrieg zum literarischen Paradesujet sondergleichen, zum Teil unter Rückgriff auf einen bildungsbürgerlichen Literaturkanon und unter Einbezug moderner Verfahren. Der Inhalt Inszenierung von Autorschaft Kriegsprosa und ihre Leser Literatur zwischen Fakt und Fiktion Erzählerische Verfahren Soldatische Sozialisation in Front- und Heimkehrerprosa Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Literaturwissenschaft, Germanistik, Geschichte Autorinnen und Autoren, Lehrerinnen und Lehrer Der Autor Gerrit Lungershausen (geb. Lembke) ist Dozent an der TU Hamburg-Harburg und Fachbereichsleiter an der vhs Main-Taunus-Kreis. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Comicforschung sowie die Werke von Walter Moers Diese formten nach 1933 den Typus des popularen 'Kriegsbuches' und machten den Ersten Weltkrieg zum literarischen Paradesujet sondergleichen, zum Teil unter Ruckgriff auf einen bildungsburgerlichen Literaturkanon und unter Einbezug moderner Verfahren. Front Matter....Pages I-VIII Einleitung....Pages 1-39 Kommunikative Strategien in den Paratexten....Pages 41-95 Einzeltextanalysen....Pages 97-217 Fazit: Kriegsprosa im ›Dritten Reich‹....Pages 219-223 Back Matter....Pages 225-348 Gerrit Lungershausen. Originally Presented As The Author's Thesis (doctoral)--universität Kiel, 2015. Includes Bibliographical References (pages 291-341) And Index.
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