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Weiterlesen : Literatur und Wissen : Festschrift für Marianne Schuller

معرفی کتاب «Weiterlesen : Literatur und Wissen : Festschrift für Marianne Schuller» نوشتهٔ Ulrike Bergermann (editor); Elisabeth Strowick (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Band analysiert das Verhältnis von Literatur und Wissen ausgehend von einer Auffassung von Literatur, die diese nicht als zu erkennenden Gegenstand oder zu definierendes Objekt, sondern als ihrerseits Theorie und Wissen produzierende Rede betrachtet, welche sich immer schon im Austausch mit anderen Feldern des Wissens befindet. Angesichts des spezifischen epistemologischen Status ihres »Gegenstandes« ist Literaturwissenschaft zu unablässiger Selbstreflexion aufgefordert. »Literatur und Wissen« wird hier als Formel für eine theoretische und methodische Unruhe verstanden - als eine Praxis des konsequenten In-Frage-Stellens des Gegenstandsbereiches, der Verfahren, Darstellungsweisen und Situierung von Literaturwissenschaft. Anhand literarischer Texte und anderer medialer Inszenierungen unternehmen die Beiträge des Bandes je singuläre Grenzgänge zwischen Literatur und Wissen. Sie behandeln Themen wie Intellektualität, Entortung von Sprache, theatralische Rede, Inszenierungsformate, Institutionalisierungen von Wissen, Dialoge und Dialogizität, Wunder und Macht sowie Text-Bild-Verhältnisse - und in allen geht es um das Wissen von und der Literatur. »Weiterlesen« insistiert dabei auf Konstellationen, Verschiebungen, Unterbrechungen, Fortsetzungen der Lektüre, die weniger auf das Finden einer neuen Stelle aus sind als auf die nochmalige Lektüre derselben, die eben damit nicht mehr dieselbe wäre. Es ist dies ein rhythmisiertes, von Literatur affiziertes Lektüreverfahren, wie es Marianne Schuller in ihren Arbeiten entwickelt hat. Der Band ist ihr als Festschrift gewidmet. INHALT Einleitung: Urbanismusdebatte und Medienkunst I.ZENTRALE MYTHEN VON NEW YORK UND TOKIO Mythos New York: Museale Metropole des 20. Jahrhunderts Mythos Tokio: Mediale Megacity des 21. Jahrhunderts II.MODELLE URBANER INSZENIERUNGEN Musealisierung interdisziplinär Mediatisierung interdisziplinär Inszenierungsmodell III.KONTEXT MEDIENKUNST Videokunst, Musikvideo und künstlerische CD-Rom Netzkunst und Computerinstallation IV.MEDIENKUNST-WERKE NEW YORK 1. Jeffrey Shaw: The Legible City Straßengitter und Radfahrt Literatur-Cluster, Nicht-Ort und Event Structure Spacing und dynamisches Data-Scape 2. Alex Gopher: The Child Establishing Place und Taktgeber-Metropole Digitale Poesie, akustischer Index und Computerspiel Rekombination des Raumes, transformatives Zeichensystem und spielerischer Affektraum 3. Wolfgang Staehle: Empire 24/7 Hommage an Warhol, mythische Ikone und Lichtskulptur Elektronischer Flux, temporäre Störung und digitales Signet Konzeptionelle Sinnentleerung 4. Wolfgang Staehle: »2001« Laboratorium Manhattan, Landschaftsmalerei und Terroranschlag Elektronische Architektur und mediale Endlosschleife Archiv des Untergangs und Ästhetik der Destruktion 5. Institute for Applied Autonomy: iSEE – Now more than ever Lokale Stigmatisierung und urbaner Freiraum Technologische Kontroll-Instanz und Hyperüberwachung Kommunikativer Selbstentwurf und spielerische Strategie V.MEDIENKUNST-WERKE TOKIO 1. Knowbotic Research: IO_Dencies Tokyo Unitärer Urbanismus, Kartografien und Vorstellungsraum Konfliktästhetik, Maschinismus und Vernetzungen Translokale Interventionsfelder 2. Egbert Mittelstädt: Elsewhere Innenraum, mentaler Rückzug und aktiver Blick Signalüberlagerungen, Katalysator und Zwischenraum Offensive Künstlichkeit und Aufmerksamkeitsfeld 3. Raivo Kelomees: Tokyocity.ee Yamamote-Konservierung und semiotisches Rätsel Stadt als Akteur, Eigenzeit und glatter Raum Indifferentes Konglomerat VI.NEW YORK UND TOKIO IN DER MEDIENKUNST New York: Überformte Metropole des 20. Jahrhunderts Tokio: Unspezifische Mikrostrukturen und latente Urbanität Spektakuläres New York und zurückgenommenes Tokio VII.ERWEITERUNGEN URBANER MODELLE Musealisierung und Mediatisierung »revisited« Urbaner Raum Urbane Zeit Urbanes Bild Grad der Vielschichtigkeit urbaner Medienkunst LITERATUR/RECHERCHE-POOL ABBILDUNGEN

Der Band analysiert das Verhältnis von Literatur und Wissen ausgehend von einer Auffassung von Literatur, die diese nicht als zu erkennenden Gegenstand oder zu definierendes Objekt, sondern als ihrerseits Theorie und Wissen produzierende Rede betrachtet, welche sich immer schon im Austausch mit anderen Feldern des Wissens befindet.Angesichts des spezifischen epistemologischen Status ihres »Gegenstandes« ist Literaturwissenschaft zu unablässiger Selbstreflexion aufgefordert. »Literatur und Wissen« wird hier als Formel für eine theoretische und methodische Unruhe verstanden - als eine Praxis des konsequenten In-Frage-Stellens des Gegenstandsbereiches, der Verfahren, Darstellungsweisen und Situierung von Literaturwissenschaft.Anhand literarischer Texte und anderer medialer Inszenierungen unternehmen die Beiträge des Bandes je singuläre Grenzgänge zwischen Literatur und Wissen. Sie behandeln Themen wie Intellektualität, Entortung von Sprache, theatralische Rede, Inszenierungsformate, Institutionalisierungen von Wissen, Dialoge und Dialogizität, Wunder und Macht sowie Text-Bild-Verhältnisse - und in allen geht es um das Wissen von und der Literatur.»Weiterlesen« insistiert dabei auf Konstellationen, Verschiebungen, Unterbrechungen, Fortsetzungen der Lektüre, die weniger auf das Finden einer neuen Stelle aus sind als auf die nochmalige Lektüre derselben, die eben damit nicht mehr dieselbe wäre. Es ist dies ein rhythmisiertes, von Literatur affiziertes Lektüreverfahren, wie es Marianne Schuller in ihren Arbeiten entwickelt hat. Der Band ist ihr als Festschrift gewidmet.

Urbanismusdebatte trifft auf Medienkunst. Am Beispiel von New York und Tokio werden in diesem Band urbane Mythologisierungen aufgezeigt und mit den Imaginationsräumen der Medienkunst abgeglichen. Anhand der für Urbanisierungsprozesse zentralen Begriffe von Musealisierung und Mediatisierung werden acht Werke aus Videokunst, Musikvideo, Netzkunst, CD-Rom und Computerinstallation einer dichten Analyse unterzogen. Die eingehende Betrachtung der Medienkunst bringt vielgestaltige Abwandlungen urbaner Mythen zum Vorschein und führt bei Musealisierung und Mediatisierung zu zahlreichen Begriffserweiterungen auf den Ebenen von Raum, Zeit und Bild. Medienkunst,Städte,Musealisierung,Mediatisierung,Inszenierung,Kunst,Stadt,Medien,Medienästhetik,Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts,Urban Studies,Medienwissenschaft,Media Art,Arts,Urbanity,Media,Media Aesthetics,Art History of the 20th Century,Media Studies
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