Weiter Denken: von der Energiewende zur Nachhaltigkeitsgesellschaft : Plädoyer für eine "Klimaschutz-Rente" als Instrument einer bürgernahen Versöhnung von Ökologie, Ökonomie und Sozialstaat
معرفی کتاب «Weiter Denken: von der Energiewende zur Nachhaltigkeitsgesellschaft : Plädoyer für eine "Klimaschutz-Rente" als Instrument einer bürgernahen Versöhnung von Ökologie, Ökonomie und Sozialstaat» نوشتهٔ Prof. Dr. Dieter Flämig, Dr. h. c. mult. Lothar de Maizière (eds.)، منتشرشده توسط نشر Springer Vieweg. in Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das 21. Jahrhundert erfordert ein konsequentes Weiter-Denken, das weit über die Treibhausgasbedrohung hinausgeht: Wie beenden wir die fortlaufende Naturzerstörung? Was können wir gegen die fortgeschrittene Vergiftung unserer Lebensgrundlagen unternehmen? Wie entschärfen wir das Problem der Ressourcenverknappung? Des Ausuferns der Wertschöpfungsketten? Eines Wirtschaftswachstums ohne Rücksicht auf Mensch und Natur? Und nicht zuletzt: Welches Erbe wollen wir den nächsten Generationen hinterlassen? Diese Fragen sind nunmehr in der Gegenwart angekommen. Das vorliegende Buch gibt darauf Antworten im Sinne eines Fahrplans für eine machbare gesellschaftliche Transformation in Deutschland. Es gibt einen kritisch-konstruktiven Überblick über gangbare Wege in die Nachhaltigkeit und empfiehlt die „Klimaschutz-Rente“ als ein Instrument, um die notwendige Versöhnung von Ökologie, Ökonomie und Sozialstaat bürger- und praxisnah zu finanzieren. Zum Buch 5 WEITER DENKEN 7 Vorwort der Herausgeber 9 Inhalt 11 1. Einleitung: Auf dem Weg zur nachhaltigen Gesellschaft 16 1.1 Wo stehen wir? 16 1.2 Instrumente für eine ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit 18 1.3 Für eine effiziente Bürgergesellschaft mit dezentralen und kreislauforientierten Lösungen 18 1.4 Die Klimaschutzziele in einem Netzwerk richtungsweisender Projekte strategiekonform erfüllen 19 1.5 Die „Klimaschutz-Rente“ als 4. Säule der Altersvorsorge: Brei-tes Bürgerinvestment für eine rentable ökologisch-soziale Zu-k 20 1.6 Mobilisierung der Menschen für die nachhaltige Gesellschaft 22 1.7 Aufbau des Buches 23 2. Strategische Grundlegung 27 2. 1 Bedrohungen 27 2. 2 Handlungsalternativen und Implikationen 28 2.2.1 Nichtstun führt in die Katastrophe 28 2.2.2 Das „Zwei-Grad-Ziel“ mit aller Kraft angehen 28 2.2.3 Globale Energiewende bis 2050: eine Tonne Treibhausgas als Ziel 28 2.2.4 Ohne Umweltbewusstsein kein dauerhafter Erfolg 30 2.2.5 Sieben Treibhausgasquellen 31 2.2.6 In den Klimaschutz der Städte investieren 31 2.2.7 Mit den 8 IPCC-Schlüsselstrategien zum „Grünen Kondratjew“ 34 2.3 Die „Eine-Tonne-Zukunft“ im Zeitalter des „Grünen Kondrat-jew“ 35 2.3.1 Eine neue industrielle und gesellschaftliche Revolution 35 2.3.2 Die „Eine-Tonne-Gesellschaft“ erfordert eine lebensnähere Neuordnungder Wertschöpfung 36 2.3.3 Die Zukunft durch unsere Lebensweisen gestalten 38 2.3.4 Der strategische Vierklang der Nachhaltigkeit 38 2.3.5 Das große Spektrum der konkreten Herausforderungen 41 2.3.6 Für eine noch aktivere Rolle der Experten im Klimaschutz 42 2.3.7 Nachhaltigkeit als Struktur- und Konjunkturprogramm 44 2.3.8 Die Ära der „Subsidiarität im Klimaschutz“ 47 3. Die philosophisch-ethische Dimension 57 3.1 Über den blinden Zukunftsglauben 57 3.2 Resignation oder Mut zur Aufklärung 58 3.3 Fatalismus, Überleben, Vorsorgen? 61 3.4 Das neue Gemeinwesen 62 3.4.1 Das nachhaltige Gemeinwesen als gemeinsame Zukunftsaufgabe 64 3.4.2 Die Gemeinschaft im Gemeinwesen erleben und stärken 64 3.4.3 Die Potenziale des partizipativen Gemeinwesens 65 Exkurs 1 71 Die Transformation zur Nachhaltigkeit erfordert systemorientiertesVerantwortungsdenken 71 „Tiefgreifende Änderungen“ 71 Das neue Gesicht der Ökonomisierung 72 Die Strukturen der Zukunft: den Kreis schließen! 73 Die Zukunft des ökonomischen Handelns: Orientierung am „Systembilddes Lebens“30 76 Exkurs 2 80 Ethik der Ermutigung – ein Versuch- von Dr. Vera v. der Osten-Sacken 80 Das Dilemma der Verantwortbarkeit 80 Verzicht 81 Eine Ethik der Ermutigung der mündigen Person 81 4. Versuch einer Strategiefindung 86 4.1 Der globale Klimawandel schreitet voran und Deutschlandkann vorausgehen 86 4.2 Möglichkeiten für ein konsequentes praktisches Handeln 89 4.3 Eine „Öko-Soziale Marktwirtschaft“ mit „qualitativem“ Wachstumals Ziel 91 4.4 Wegweisungen zum „qualitativen“ Wachstum 95 4.5 „Grüne“ Effizienz kann das alte Wachstumssystem nicht retten,nur mildern 101 4.6 Die Restproduktivität jetzt nutzen 106 4.7 Think big! 107 4.8 Verbinden wir die ökonomisch-ökologische Zukunftssicherungmit der Altersvorsorge 108 Exkurs 3 115 Staat oder Privat? Wer soll es machen? 115 Zur Leistungsbilanz des Gemeinwesens 115 Wo das staatlich konstituierte Gemeinwesen dringend gebrauchtwird 116 Der Staat als Hüter des „Goldenen Kalbes Wachstum“ 117 Visionen als Orientierungshilfe für die zukünftige Rolle des Staates 120 Die Vision von Daniel Bell 121 Die Visionen von Matthias Horx 122 Die Visionen von Reiner Klingholz 123 5. Für eine Jahrhundert-Strategie 126 5.1 Eine Herausforderung für Generationen mit sofortigem Handlungsbedarf 126 5.1.1 Eine Herkulesaufgabe auch für Deutschland 126 5.1.2 Soll Deutschland auf den Rest der Welt warten? 128 5.2 Plädoyer für eine Jahrhundert-Strategie 129 5.2.1 Wovon wir ausgehen können 132 5.2.2 Eine verbindliche „Agenda 2100“ systemdynamisch und staatskritischeinlösen 136 5.2.3 Was wir grundlegend verändern müssen 137 5.2.4 Aufklären! Aufklären! Aufklären! 145 6. Wegweisungen zum Erfolg 153 6.1 Die Paradigmen der Nachhaltigkeit zivilisatorisch verankern –durch vielschichtig anregende Praxis 153 6.2 Die „Klimaschutz-Rente“ als Kraft nützlicher praktischer Veränderung 156 6.3 Einen konstruktiven Veränderungswillen im gesamten Gemeinwesenkultivieren 157 6.4 Für eine zivilcouragierte partizipationsorientierte Veränderung„by design“ 159 6.5 Eine Gesellschaft des „Maßhaltens“ als gemeinsames Lernziel 162 6.6 Praktische Wegbereitungen im Überblick 165 6.7 Mit großer Vielfalt und breiter Mitwirkung in die Nachhaltigkeitsgesellschaft:Merkmale der Transformations-Strategie 166 7. Schwerpunkte der Transformation 172 7.1 Die acht Strategien der Ressourceneffizienz 172 7.1.1 Strategie 1: „Energieeffizienz“ 173 7.1.2 Strategie 2: „Übergang zu klimaneutralen Treibstoffen“ 174 7.1.3 Strategie 3: „Rückgewinnung von Wärme und Strom“ 174 7.1.4 Strategie 4: „Erneuerbare Energien“ 175 7.1.5 Strategie 5: „Recycling“ 176 7.1.6 Strategie 6: „Produktverbesserungen“ 178 7.1.7 Strategie 7: „Materialeffizienz“ 179 7.1.8 Strategie 8: „Verminderung anderer Treibhausgase“ 181 7.2 Die „Cradle to Cradle“-Bewegung und die „Öko-Effektivität“ 182 7.2.1 Effizienz kann den Naturverbrauch nur verlangsamen 182 7.2.2 Von mehr Effizienz zu mehr Effektivität 185 7.2.3 Der Weg in die Praxis 188 7.3 Die „Generative Wissenschaft“ und die „Blue Economy“ 189 7.3.1 Auf dem Weg zu einer „Generativen Wissenschaft“ 190 7.3.2 Die „Blue Economy“ 192 7.3.3 Die „Klimaschutz-Rente“ im Dienste einer Blue Economy-Transformation 193 8. Der Finanzbedarf des Finanzierungsschwerpunktes„Energiewende in Deutschland“ 204 8.1 Die Energiewende: von der Substitution für die Kernenergiezum Einstieg in einen nachhaltigeren Klimaschutz 205 8.2 Kostenschätzungen als Ausdrucksform von Zielsetzungen 206 8.2.1 Kostenprognosen der Jahre 2011/12 206 8.2.2 Das Modell des Fraunhofer Instituts von 2014 208 8.3 Kosteneinsparungen aufgrund technischer Entwicklungen 214 Exkurs 4 216 Die Kosten von Forschung, Altlastenbeseitigung und „Nichtstun“ 216 9. Die „Klimaschutz-Rente“ als zentrales Instrument dergroßen Transformation: Von der Energiewende zurnachhaltigen Gesellschaft! 221 9.1 Der Klimawandel bedroht unsere Zukunft 221 9.2 Der Klimawandel wird sehr teuer 222 9.3 Die Kosten des Klimawandels nicht ausufern lassen 223 9.4 Das demographische Problem mit einer kreislauforientiertenKlimaschutz-Ökonomie lösen 224 9.5 Die Bürgerinnen und Bürger als Protagonisten des Klimaschutzesund des ökologisch-ökonomischen Strukturwandels 228 9.6 Von der Energiewende zur nachhaltigen Gesellschaft: die Aufgabeder „Klimaschutz-Rente“ ist eine Jahrhundertaufgabe 230 9.7 Die „Klimaschutz-Rente“ als Wegbereiter einer Subsidiaritätder Nachhaltigkeit 233 10. Die „Klimaschutz-Rente“: Grundlagen, Struktur undAbwicklung 244 10.1 Alternative Finanzierungswege 244 10.2 Die Ausgestaltung des Instrumentes KSR 245 10.3 Institutionelle Umsetzung 247 10.3.1 Kontoführung und Auszahlung 247 10.3.2 Die KfW als Transformationsmotor 248 10.4 Die Mitwirkungsmöglichkeiten der Versicherungsnehmer 249 Anhang: Auszüge aus dem Projektbericht „Klimaschutz-Rente“ im Rahmen der Klimaschutz-Initiative der deutschenBundesregierung 254 Einführung 254 [...] Bestehende Systeme privatfinanzierter Renten unddemografischer Wandel in Deutschland- von Christian Flämig 256 [...] Strategische Zielsetzung der KSR aus versicherungswirtschaftlicherSicht- von Frank Schwandt 263 [...] Entwicklung eines Systems der Klimaschutz-Renteals kapitalgedeckte Altersvorsorge mit staatlicher Förderung 271 [...] Umweltbewusstsein und Umweltverhalten inDeutschland 278 [...] Kritische Analyse vorliegender Untersuchungen zurSteigerung der Energieeffizienz und praktische Empfehlungen 287 [...] Praxisnahe CO2-Minderung durch den Einsatz ErneuerbarerEnergie bei Gebäuden, Prozesstechnologien,Kraftfahrzeugen 335 [...] 3. Eine Umsetzungsstrategie für den politischinstitutionellenBereich und den gesellschaftlichen Raum- von Gerhard Schneider 352 Widmung, Anliegen, Danksagung 357 Sachwortverzeichnis 359 Bibliographie 367 Die Energiewende ist erst der Anfang Das 21. Jahrhundert erfordert ein konsequentes Weiter-Denken, das weit über die Treibhausgasbedrohung hinausgeht: Wie beenden wir die fortlaufende Naturzerstörung? Was können wir gegen die fortgeschrittene Vergiftung unserer Lebensgrundlagen unternehmen? Wie entschärfen wir das Problem der Ressourcenverknappung? Des Ausuferns der Wertschöpfungsketten? Eines Wirtschaftswachstums ohne Rücksicht auf Mensch und Natur? Und nicht zuletzt: Welches Erbe wollen wir den nächsten Generationen hinterlassen? Diese Fragen sind nunmehr in der Gegenwart angekommen. Das vorliegende Buch gibt darauf Antworten im Sinne eines Fahrplans für eine machbare gesellschaftliche Transformation in Deutschland. Es gibt einen kritisch-konstruktiven Überblick über gangbare Wege in die Nachhaltigkeit und empfiehlt die "Klimaschutz-Rente" als ein Instrument, um die notwendige Versöhnung von Ökologie, Ökonomie und Sozialstaat bürger- und praxisnah zu finanzieren. Herausgeber Prof. Dr. rer. oec. Dieter Flämig geb. 1950, ist Mitgründer und seit 1994 Geschäftsführender stellvertretender Vorsitzender von INFRANEU, dem Hauptverband für den Ausbau der Infrastrukturen und Nachhaltigkeit. Der an der TU Berlin promovierte Diplom-Wirtschaftsingenieur und Honorarprofessor (Universität Sofia) war bis 1992 Staatssekretär beim Regierenden Bürgermeister von Berlin und in 1990 ehrenamtlicher Generalsekretär des Sachverständigenrates beim Ministerrat der DDR. In 2014/2015 gehörte er der Enquete-Kommission "Neue Energie für Berlin" an; er arbeitet u. a. im Expert Panel von APA NOVA Bucharest und im Beirat der Berliner Stadtwerke. 2015 erhielt er einen World Green Design Award für den Projektentwurf "Green Health City". Dr. h. c. mult. Lothar de Maizière geb. 1940, ist Mitgründer und seit 2005 Vorsitzender von INFRANEU. Er arbeitete als Musiker in verschiedenen Orchestern, seit 1976 Rechtsanwalt mit Schwerpunkt in Steuer- und Wirt Front Matter....Pages I-5 Einleitung: Auf dem Weg zur nachhaltigen Gesellschaft....Pages 7-17 Strategische Grundlegung....Pages 18-47 Die philosophisch-ethische Dimension....Pages 48-76 Versuch einer Strategiefindung....Pages 77-116 Für eine Jahrhundert-Strategie....Pages 117-143 Wegweisungen zum Erfolg....Pages 144-162 Schwerpunkte der Transformation....Pages 163-194 Der Finanzbedarf des Finanzierungsschwerpunktes „Energiewende in Deutschland“....Pages 195-211 Die „Klimaschutz-Rente“ als zentrales Instrument der großen Transformation: Von der Energiewende zur nachhaltigen Gesellschaft!....Pages 212-234 Die „Klimaschutz-Rente“: Grundlagen, Struktur und Abwicklung....Pages 235-244 Back Matter....Pages 245-375 Es gibt einen kritisch-konstruktiven UEberblick uber gangbare Wege in die Nachhaltigkeit und empfiehlt die "Klimaschutz-Rente" als ein Instrument, um die notwendige Versoehnung von OEkologie, OEkonomie und Sozialstaat burger- und praxisnah zu finanzieren.
دانلود کتاب Weiter Denken: von der Energiewende zur Nachhaltigkeitsgesellschaft : Plädoyer für eine "Klimaschutz-Rente" als Instrument einer bürgernahen Versöhnung von Ökologie, Ökonomie und Sozialstaat