معرفی کتاب «Weihnachtliches Theater : Zur Entstehung und Geschichte einer bürgerlichen Fest- und Theaterkultur» نوشتهٔ Laura Schmidt; Ludwig-Maximilians-Universität München; Transcript GbR، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Weihnachten etabliert sich erst im ausgehenden 18. Jahrhundert als Familienfest. Im Rahmen eines radikalen Paradigmenwechsels wandert ein ursprünglich kirchliches Fest in die Wohnzimmer - das moderne Verständnis der weihnachtlichen Festpraxis ist zugleich Ausdruck eines zur Leitkultur gewordenen Bürgertums. Zeitgleich entwickelt sich auch das Theater zu einem Leitmedium bürgerlicher Kultur. Laura Schmidt zeichnet die Beziehungsgeschichte von Fest und Theater seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert nach. Analysiert werden Texte und damit verbundene Aufführungsformen weihnachtlicher Theaterstücke. Das Panorama reicht von Kinderschauspielen über Laienspiele und Weihnachtsmärchen bis hin zu Initiativen der Arbeiterbewegung. Weihnachten,Fest,Theater,Laienspiel,Leitkultur,Bürgertum,Bürgerliche Familie,Kulturgeschichte,Theaterwissenschaft,Theatergeschichte,Christmas,Festivity,Theatre,Amateur Theatre,Middle Class,Bourgeois Family,Cultural History,Theatre Studies,History of Theatre Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung: Weihnachtstheater 2. Das Weihnachtsfest im späten 18. und 19. Jahrhundert 2.1 Heiligabend als cultural performance 2.2 Das Wohnzimmer als Bühne 2.3 Zeit 2.4 Dramaturgie 2.5 Eltern 2.6 Kinder 2.7 Geschlechterbilder 2.8 Gabenbringer 2.9 Musikalische Gestaltung 3. Weihnachtliches Theater im 18. und frühen 19. Jahrhundert 3.1 Weihnachtsspiele im 18. Jahrhundert 3.1.1 Preußen, Sachsen und Zellerfelde 3.1.2 Bayern 3.1.3 Österreich 3.1.4 Württemberg 3.2 Frühe Weihnachtsdramatik 3.2.1 Kennzeichen früher bürgerlicher Weihnachtsdramatik 3.2.2 Aufführungskontexte früher Weihnachtsdramatik 3.2.3 Wirkungsmechanismen früher Weihnachtsdramatik 3.3 Weihnachtliche Kinderschauspiele 3.3.1 Exkurs: Das Kinderschauspiel der Aufklärungszeit 3.3.2 Zwei Weihnachtsspiele Christian Felix Weißes 3.3.3 Das Weihnachtsgeschenk 3.3.4 Versprechen muss man halten 3.3.5 Die Darstellung Weihnachtens auf textlicher Ebene 3.3.6 Zur Aufführungspraxis 3.3.7 Kinderschauspiele als theatrales Regulativ 3.4 Gezielte Spielplangestaltung in Wien 3.5 Friedrich Hagemanns Weihnachtsabend 3.5.1 Weihnachten als bürgerliche kulturelle Praxis 3.5.2 Gestaltung der Feier 3.5.3 Kollektives Wissen 3.5.4 Ein konnektives Ritual 3.6 Weihnachtsausstellungen 3.6.1 Julius von Voß’ Die Weihnachtsausstellung 3.7 Musiktheater: Der Weihnachtsabend 3.7.1 Lortzings Darstellung des Bescherfests 3.7.2 Parodistische Verfahren auf textlicher Ebene 3.7.3 Parodistische Verfahren auf musikalischer Ebene 3.8 Volksweihnachten: Ein Traum in der Christnacht 3.9 Erfolgsschlager: Weihnachten 3.9.1 Phantastische Weihnachten 4. Weihnachtsmärchen 4.1 Professionalisiertes Kindertheater 4.2 Etablierung der Weihnachtsmärchen 4.3 Görners Weihnachtsstücke für Kinder 4.3.1 Musik 4.3.2 Dramaturgische Besonderheiten 4.3.3 Bilddramaturgie 4.3.4 Aufführungspraxis 4.4 Zur Erfolgsstrategie der Weihnachtsmärchen 4.5 Zur Kritik am Weihnachtsmärchen 5. Die Wiederentdeckung volkssprachlicher Weihnachtsspiele 5.1 Editionen alter Spiele 5.1.1 Weihnachtsspiele als Volkserbe: Konstruktion von Volkskultur 5.1.2 Die Spiele und Regionales 5.1.3 Die Spiele und Religion 5.1.4 Die Spiele und das Fest 5.1.5 Erhalt und Praxis 5.2 Praktische Umsetzungen 5.2.1 Richard von Kralik 5.2.2 Friedrich Vogt 5.3 Otto Falckenberg 5.3.1 Die Textebene 5.3.2 Musikalische Gestaltung 5.3.3 Figuren 5.3.4 Dramaturgische Veränderungen 5.3.5 Die Uraufführung von Ein deutsches Weihnachtsspiel 5.4 Georg Fuchs und Thomas Mann 5.4.1 Georg Fuchs 5.4.2 Thomas Mann 5.5 Ein deutsches Weihnachtsspiel auf den Bühnen 5.6 Das Wunder 5.7 Die Oberuferer Spiele 5.7.1 Die Oberuferer Spiele und Rudolf Steiner 5.7.2 Steiners Aufführungspraxis 5.7.3 Mögliche Funktionen der Spiele 5.7.4 Die Aufführungspraxis nach Steiner 5.8 Die Laienspielbewegung und Weihnachtsspiele 6. Weitere Entwicklungen des Weihnachtstheaters im Kaiserreich 6.1 Die deutsche Sozialdemokratie und Weihnachten 6.1.1 Weihnachtstheater der Arbeitervereine 6.1.2 Friede auf Erden 6.1.3 Exkurs: Proletarier-Weihnachten 6.2 Erster Weltkrieg: „Der Völker Weihnachtsvolk“ 6.2.1 Kriegstheater 6.2.2 Weihnachtliches Kriegstheater an den Theatern 6.2.3 Weihnachtliches Kriegstheater außerhalb der Theater 6.2.4 Funktionsmechanismen weihnachtlicher Kriegsdramatik 6.2.5 Deutscher Frauen Kriegs-Weihnacht 7. Weihnachtstheater in der Weimarer Republik 7.1 Weihnachtstheater in den Theatern 7.2 Weihnachtstheater außerhalb der Theater 7.2.1 Sonnenwend-Spiele 7.2.2 Soziale lebende Bilder 7.2.3 Spiele für Kinder 7.2.4 Neue soziale Weihnachts-Bühne 8. Weihnachtstheater im Dritten Reich 8.1 Das Südender Weihnachtsspiel 8.2 Weihnachtsfeier im Sportpalast 1933 9. Resümee Literaturverzeichnis Quellen, Literatur und Periodika bis 1945 Literatur nach 1945 "Weihnachten etabliert sich erst im ausgehenden 18. Jahrhundert als Familienfest. Im Rahmen eines radikalen Paradigmenwechsels wandert ein ursprünglich kirchliches Fest in die Wohnzimmer - das moderne Verständnis der weihnachtlichen Festpraxis ist zugleich Ausdruck eines zur Leitkultur gewordenen Bürgertums. Zeitgleich entwickelt sich auch das Theater zu einem Leitmedium bürgerlicher Kultur. Laura Schmidt zeichnet die Beziehungsgeschichte von Fest und Theater seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert nach. Analysiert werden Texte und damit verbundene Aufführungsformen weihnachtlicher Theaterstücke. Das Panorama reicht von Kinerschauspielen über Laienspiele und Weihnachtsmärchen bis hin zu Initiativen der Arbeiterbewegung"--Back cover
Weihnachten etabliert sich erst im ausgehenden 18. Jahrhundert als Familienfest. Im Rahmen eines radikalen Paradigmenwechsels wandert ein ursprünglich kirchliches Fest in die Wohnzimmer - das moderne Verständnis der weihnachtlichen Festpraxis ist zugleich Ausdruck eines zur Leitkultur gewordenen Bürgertums. Zeitgleich entwickelt sich auch das Theater zu einem Leitmedium bürgerlicher Kultur.Laura Schmidt zeichnet die Beziehungsgeschichte von Fest und Theater seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert nach. Analysiert werden Texte und damit verbundene Aufführungsformen weihnachtlicher Theaterstücke. Das Panorama reicht von Kinderschauspielen über Laienspiele und Weihnachtsmärchen bis hin zu Initiativen der Arbeiterbewegung.
From the church to the living room: The Christmas Tale and the nativity scene are an essential part of bourgeois culture. This volume tells a fascinating story of the relation between Christmas festivities and theatre from the end of the 18th Century to World War Two.