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WBG Deutsch-Französische Geschichte / Deutschland und Frankreich im Zeichen der habsburgischen Universalmonarchie 1500 bis 1648: Herausgegeben:Gersmann, Gudrun; Werner, Michael, Herausgegeben:Deutsches Historisches Institut, Paris; Paravicini, Werner; Wer

معرفی کتاب «WBG Deutsch-Französische Geschichte / Deutschland und Frankreich im Zeichen der habsburgischen Universalmonarchie 1500 bis 1648: Herausgegeben:Gersmann, Gudrun; Werner, Michael, Herausgegeben:Deutsches Historisches Institut, Paris; Paravicini, Werner; Wer» نوشتهٔ Rainer Babel; Institute Historique Allemand; Michael Werner، منتشرشده توسط نشر WBG Academic در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Während Frankreich und der Kaiser zwischen 1500 und 1650 in zahllosen Kriegen um eine Vormachtstellung im Herzen Europas rangen, gab es zahllose andere Verbindungen und Beeinflussungen zwischen den beiden Völkern. Handel und Warenaustausch blühten, bei Wissenschaft und Künsten herrschte ein breiter Kulturtransfer, der zur Ausformung des europäischen Barock mit beitrug. Klar und alle historischen Ausprägungen berücksichtigend zeigt Reiner Babel die unterschiedlichsten Aspekte des Zusammenlebens von Deutschen und Franzosen und die schwierige Rivalität der großen Politik. Front Cover Titel Impressum Inhalt Einleitung I. Überblick 1. Der französisch-habsburgische Antagonismus bis zum Ende der Herrschaft Kaiser Karls V. Die Voraussetzungen: Dynastische Entwicklungen und Königswahl Erste Konflikte zwischen Kaiser und König Frankreichs Allianzen mit italienischen Fürsten und England: Die Liga von Cognac Neue Bündnispartner Frankreichs: Reichsfürsten, Papsttum und Osmanen Auf dem Weg zu einer französisch-habsburgischen Entente? Neue Konflikte und ein Friedensvertrag: Das Ende der Herrschaft Franz' I. Die Verschärfung der Auseinandersetzung: Karl V. und Heinrich II. Die Neuausrichtung der französischen Politik vor 1552 Die deutsche Fürstenopposition und die „voyage d’Allemagne“ Heinrichs II. Die Konzeptionen der französischen Reichspolitik und der Vertrag von Chambord Das Reich und der französisch-habsburgische Krieg bis zum Frieden von Cateau-Cambrésis 2. Frankreich und das Reich vom Beginn der Religionskriege bis zum Tod Heinrichs IV. Konfessionelle Spaltung in Frankreich und Wandel der politischen Voraussetzungen Die Krone, die französischen Religionsparteien und die protestantischen Reichsfürsten Heinrich von Navarra und die deutschen Protestanten Heinrich IV. als Schiedsrichter der deutschen Angelegenheiten? 3. Wiederaufnahme und Entscheidung des habsburgisch-französischenKonflikts in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts Richelieu, Spanien und das Reich bis 1630 Die Friedensschlüsse von Regensburg und Cherasco Vom „verdeckten“ zum offenen Krieg Der lange Weg zum Westfälischen Frieden II. Fragen und Perspektiven 1. Kulturelle und soziale Berührungspunkte Sprachkenntnisse und Sprachunterricht Verkehrswege und Postwesen Universitäten und Auslandsstudium Deutsche Handwerker und Fachkräfte in Frankreich Deutsche Bevölkerung in französischen Städten 2. Die Wirtschaftsbeziehungen und ihr Rahmen Handelswege und Umschlagplätze: Die Achse Lyon–Frankfurt Die oberdeutschen Kaufleute in Lyon Die Handelswaren Straßburg und Metz und ihre Bedeutung für den deutsch-französischen Handel Der deutsch-französische Kapitalverkehr in Lyon 3. Frühformen nationalen Bewusstseins Skizze der französischen und der deutschen Entwicklung Selbst- und Fremdbilder im politischen Kontext 4. Kaiser und König Suprematie und Legitimation Frankreich und die römisch-deutschen Königswahlen 5. Die Grenze als politische Realität und ideelle Konzeption Das Konzept der Maasgrenze Grenze und "Domäne" in der Neuzeit Die Grenze zwischen „regnum“ und „imperium“ in den französischen Quellen Die „Protektion“ als Mittel französischer Grenzpolitik Ergebnisse und Ausblick 6. Grundlagen der politischen Interaktion Das Wissen vom „Anderen“ Träger der Beziehungen: Diplomaten und Gesandte 7. Religion und Konfession Die „réformes“ und die französische Luther-Rezeption „Konfessionalisierung“ und „Christianisierung“: Zwei Konzepte für einen Vorgang? 8. „Kulturtransfer“: Eine neue Forschungsperspektive III. Bibliographie 1. Quellen Editionen internationaler Verträge Akten und politische Korrespondenzen Memoiren Staatsrechtliche Schriften Zeitgenössische Historiographie Quellen zu Fragen von Reisen und Mobilität 2. Literatur Biographische Hilfsmittel und Nachschlagewerke Grundlagenliteratur zur Rechts- und Institutionengeschichte Kulturbeziehungen und „Kulturtransfer“ Werke vornehmlich zur Geschichte der politischen Beziehungen Die „pays d’entre deux“: Gegenstand der Auseinandersetzung, Regionen der Vermittlung Kontakte, Mobilität, Migration Nation und Identität Die Grenzen zwischen Frankreich und dem Reich: Konzepte und Realitäten Kaiser und König: Ideelle Konzepte und symbolische Formen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen Religion und Konfession Abkürzungen Zeittafel Karten Informationen zum Autor Register Back Cover Die Epoche vom Beginn der Neuzeit bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges stand europaweit ganz im Zeichen des Gegensatzes zwischen Frankreich und dem Habsburgerreich. Fünf Kriege hatten Kaiser Karl V. und sein Rivale Franz I. miteinander geführt, der auch für sich die Kaiserkrone reklamierte. Erst der Westfälische Frieden hatte zu einem gewissen Ausgleich dieses Spannungsverhältnisses geführt. Aber neben der großen Politik bestanden auch andere Beziehungen. So gab es intensive Kontakte durch Kaufleute, Handwerker und Studenten. Deutsche studierten an der Pariser Universität, deutsche Handwerker arbeiteten in Frankreich, deutsche Kaufleute siedelten in Lyon, wie französische in Frankfurt. So kam es zu einem breiten Kulturtransfer zwischen den Territorien des Reichs und Frankreich, die aber auch zu einem Bild des Anderen, des Fremden wie zu einem Selbstbild beitrugen und damit letztlich zu Frühformen eines nationalen Bewusstseins.
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