معرفی کتاب «Was ist Krieg? : Zur Grundlegung einer Kulturgeschichte des Kriegs» نوشتهٔ Bernd Hüppauf، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Carl von Clausewitz defines war as a fight. Bernd Hüppauf's foundation of a cultural history of war objects: There is no war without discourse. Looking at war discourse from its beginnings in Mesopotamia to the intelligent weapons of cyber and drone warfare shows that war consists of military fighting __and__ cultural discourse. Military history fetishizes facts, while a cultural history of war integrates them into a web of meanings. Only this brings enthusiasm, fear, cruelty, and horror into view as elements of war. And only this makes it possible to describe the web of symbols, actions, and meanings from which every memory construes the reality of war. Looking at experience, ethics, subjectivity, and identity is what reveals the continuity of war through 3000 years of war history to the present day. This results in nothing less than the necessity of a yet-to-be-written morality of feelings for the question: Are soldiers even allowed to kill? Inhalt Vorwort I. Einleitung 1. Krieg und Kultur – das Dilemma aus Vernunft und Anti-Vernunft 2. Ein greller Gegensatz: Sigmund Freud und Folgen 3. Drei Ebenen: Ereignisse, Diskurse, Kulturgeschichte 3.1 Ereignisse 3.2 Diskurs 3.3 Kulturgeschichte 4. Probleme: Ethik, Erkenntnisfragen, Medien 4.1 Ethik 4.2 Der Gegenstand: Krieg als Vorstellung 4.3 Medien 4.4 Fort von der Reduktion – Emergenz 5. Grundfragen 6. Angelpunkt Erster Weltkrieg: Ende und Anfang 7. Neue Kriege 8. Die Kapitel des Buches 8.1 Theorie 8.2 Methode 8.3 Praxis 8.4 Ausblick II. Theorie 1. Reduktionismus und Kriegsdiskurs 2. Der Kriegsdiskurs in der Geschichte 3. Grundfragen 3.1 Erlebnis und Erfahrung 3.2 Kontinuität und Unterbrechung 3.3 Perspektivik 3.4 Kohärenz 3.5 Authentizität und Darstellbarkeit 3.6 Krieg und Emotionen 3.7 Krieg und Gedächtnis 3.8 Dissoziation III. Methode 1. Öffnung 2. Kultur in der Kulturgeschichte des Kriegs 2.1 Was kann und was will die Kulturgeschichte des Kriegs? 3. Reduktion und Reduktionismus 3.1 Hermeneutik: das Subjekt des Erlebnisses 4. Diskursanalyse 4.1 Gespräch und Macht 4.2 Emergenz 5. Ereignis und Erwartung im Widerspruch – Ernst Jüngers Pirsch: Töten wie am Anfang 6. Plastizität –Negative Plastizität und Verwüstung des Subjekts 7. Dissoziation 8. Krieg und Medien 8.1 Kriegsmalerei 8.2 Fotografie als Zäsur 9. Was heißt den Krieg erinnern? 9.1 Ethik des Erinnerns – Ethik des Vergessens? 9.2 Erinnerung und die Dinge 9.3 Eine europäische Kriegserinnerung? IV. Praxis 1. Krieg und vorgestellter Krieg – Forschungspraxis: sein, sollen, können 2. Kriegstypen 2.1 Archaische Kriege? 2.2 Der Krieg entsteht in und mit der Stadt 2.3 Die frühe Neuzeit und der Krieg des Verderbens 2.4 Die Erfindung der Türkenfrage und das Entstehen des Kriegsdiskurses der Moderne 2.5 Der Übergang zum Krieg der Industrialisierung und Bertolt Brechts Krieg 2.6 In den Krieg der Moderne: die Revolutionskriege 2.7 Der Medienkrieg kommt 2.8 Kriege der Postmoderne 3. Objektivität, partielle Objektivität und Perspektivik 3.1 Perspektiven der Nationen 3.2 Kulturelle Gruppenperspektiven 1: Geschlechterfragen 3.3 Kulturelle Gruppenperspektiven 2: Kinder 4. Krieg und Moral 4.1 Gesinnungsethik – Verantwortungsethik 4.2 Theorietypen 4.3 Ein Beispiel aus dem Ersten Weltkrieg: Otto Baumgarten 4.4 In den Zweiten Weltkrieg 5. Grausamkeit 5.1 Angst und Grausamkeit 5.2 Systemische Grausamkeit 5.3 Verdun und Folgen 6. Der Krieg in Bildern – vom Relief zum Handy 6.1 Fotografie, Amateurfotografie und das neue Schlachtfeld 6.2 Krise der Dokumentation als Krise der Fotografie 6.3 Programmatische Unprofessionalität 7. Raum 7.1 Die Auflösung des Kriegsraums in der Postmoderne – zwischen Schlachtfeld und Smartphone V. Ausblick 1. Der Krieg des gläubigen Tötens kommt wieder und der High Tech War entsteht 1.1 Die Neuen Kriege und neue Kriege 1.2 Ökonomisierung und Eigennutz 1.3 Krieg ohne Tote? 1.4 Lawfare 1.5 Unblutiger Krieg im Cyberspace 2. Drohnenkrieg – ein Krieg mit Toten 3. Gefühlsmoral Literatur 1. Theorie und Methode 2. Allgemeines zu Krieg und Kriegstheorie 3. Einzelne Kriege Abbildungsverzeichnis Personenverzeichnis
Carl von Clausewitz bestimmt den Krieg als Zweikampf. Bernd Hüppaufs Grundlegung einer Kulturgeschichte des Kriegs widerspricht: Es gibt keinen Krieg ohne Diskurs. Der Blick auf den Kriegsdiskurs von seinen Anfängen in Mesopotamien bis zu den intelligenten Waffen in Cyberwar und Drohnenkrieg zeigt, dass Krieg aus militärischem Kampf und kulturellem Diskurs besteht.Militärgeschichte fetischisiert die Fakten, die Kulturgeschichte des Kriegs dagegen baut sie in ein Netz aus Bedeutungen ein. Erst so geraten Begeisterung, Angst, Grausamkeit und Grauen als Elemente des Kriegs in den Blick. Und erst so wird das Netz aus Symbolen, Handlungen und Bedeutungen beschreibbar, aus denen jede Erinnerung die Wirklichkeit des Kriegs konstruiert. Es ist der Blick auf Erlebnis, Ethik, Subjektivität und Identität, der die Kontinuität von Krieg über 3000 Jahre Kriegsgeschichte bis in die Gegenwart erweist. Daraus ergibt sich nicht weniger als das Erfordernis einer zu schreibenden Gefühlsmoral um die Frage: Dürfen Soldaten überhaupt töten?
Carl von Clausewitz bestimmt den Krieg als Zweikampf. Bernd Hüppaufs Grundlegung einer Kulturgeschichte des Kriegs widerspricht: Es gibt keinen Krieg ohne Diskurs. Der Blick auf den Kriegsdiskurs von seinen Anfängen in Mesopotamien bis zu den intelligenten Waffen in Cyberwar und Drohnenkrieg zeigt, dass Krieg aus militärischem Kampf und kulturellem Diskurs besteht. Militärgeschichte fetischisiert die Fakten, die Kulturgeschichte des Kriegs dagegen baut sie in ein Netz aus Bedeutungen ein. Erst so geraten Begeisterung, Angst, Grausamkeit und Grauen als Elemente des Kriegs in den Blick. Und erst so wird das Netz aus Symbolen, Handlungen und Bedeutungen beschreibbar, aus denen jede Erinnerung die Wirklichkeit des Kriegs konstruiert. Es ist der Blick auf Erlebnis, Ethik, Subjektivität und Identität, der die Kontinuität von Krieg über 3000 Jahre Kriegsgeschichte bis in die Gegenwart erweist. Daraus ergibt sich nicht weniger als das Erfordernis einer zu schreibenden Gefühlsmoral um die Frage: Dürfen Soldaten überhaupt töten? Carl von Clausewitz bestimmt den Krieg als Zweikampf. Bernd Hüppaufs Grundlegung einer Kulturgeschichte des Kriegs widerspricht: Es gibt keinen Krieg ohne Diskurs. Der Blick auf den Kriegsdiskurs von seinen Anfängen in Mesopotamien bis zu den intelligenten Waffen in Cyberwar und Drohnenkrieg zeigt, dass Krieg aus militärischem Kampf und kulturellem Diskurs besteht. Militärgeschichte fetischisiert die Fakten, die Kulturgeschichte des Kriegs dagegen baut sie in ein Netz aus Bedeutungen ein. Erst so geraten Begeisterung, Angst, Grausamkeit und Grauen als Elemente des Kriegs in den Blick. Und erst so wird das Netz aus Symbolen, Handlungen und Bedeutungen beschreibbar, aus denen jede Erinnerung die Wirklichkeit des Kriegs konstruiert. Krieg,Diskurs,Militärgeschichte,Hermeneutik,Krieg und Technik,Kulturgeschichte,Gewalt,Geschichte des 20. Jahrhunderts,Konfliktforschung,Kulturtheorie,Geschichtswissenschaft,Hermeneutics,Cultural History,Violence,History of the 20th Century,Conflict Studies,Cultural Theory,History