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والچن، رومانی و لاتینی: تنوع‌های یک نام گروهی پس از روم در بریتانیا و بالکان (تحقیقات در تاریخ قرون وسطی) (نسخهٔ آلمانی)

Walchen, Romani Und Latini: Variatinonen Einer Nachromischen Gruppenbezeichung Zwischen Britannien Und Dem Balkan (Forschungen Zur Geschichte Des Mittelalters) (German Edition)

جلد کتاب والچن، رومانی و لاتینی: تنوع‌های یک نام گروهی پس از روم در بریتانیا و بالکان (تحقیقات در تاریخ قرون وسطی) (نسخهٔ آلمانی)

معرفی کتاب «والچن، رومانی و لاتینی: تنوع‌های یک نام گروهی پس از روم در بریتانیا و بالکان (تحقیقات در تاریخ قرون وسطی) (نسخهٔ آلمانی)» (با عنوان لاتین Walchen, Romani Und Latini: Variatinonen Einer Nachromischen Gruppenbezeichung Zwischen Britannien Und Dem Balkan (Forschungen Zur Geschichte Des Mittelalters) (German Edition)) نوشتهٔ Ingrid Hartl (editor), Wolfgang Haubrichs (editor), Walter Pohl (editor)، منتشرشده توسط نشر Austrian Academy of Sciences Press در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Annotation Vlachen oder Waliser, Wallonen oder Wloski, Rumanen, Romantsch, Aromunier oder Ladiner - all das sind im heutigen Europa verwendete Volksnamen. Sie gehen auf mittelalterliche Bezeichnungen fur romanische Volksgruppen zuruck. Viele davon sind vom altgermanischen Wort *walhoz abgeleitet, das ursprunglich westliche (keltische), insbesondere aber sudliche (romische) Nachbarn der Germanen bezeichnete. In vielen (vor allem slawischen) Sprachen ist das Wort heute als Name fur die Italiener im Gebrauch. In manchen Fallen wurde es zur Selbstbezeichnung. Fur das Schicksal der Bewohner romischer Provinzen nach dem Zerfall des Romischen Reiches in teils quellenarmer Zeit bieten Uberlieferung und Gebrauch dieser Namen wesentliche Anhaltspunkte. Entwicklung und Bedeutung dieser Namen sind noch nie eingehend und vergleichend im europaischen Zusammenhang untersucht worden. Der vorliegende Band versammelt erstmals aus interdisziplinarer Sicht und in einem weiten Rahmen wesentliche philologische und historische Befunde von den Britischen Inseln uber die germanisch-romanische Kontaktzone am Rhein und im Alpenraum bis zum Balkan. Fuhrende Historiker und Vertreter der Namenforschung fassen den Forschungsstand zusammen und bringen teils neue Erkenntnisse. Eine Leitfrage dabei ist das Verhaltnis zwischen Fremdwahrnehmungen und Selbstzuordnung von 'Romanen' in verschiedenen Teilen Europas. Wo und fur wen wurde der Walchenname in seinen verschiedenen Auspragungen verwendet, und welche alternativen (Fremd-/Selbst-)Bezeichnungen gab es? Was sagen uns die jeweiligen Befunde uber die Entwicklung romischer Identitaten nach dem Zerfall Roms, und wie konnen sie in ein breiteres Panorama der Identitatsentwicklung in den betreffenden Raumen eingeordnet werden? Der Band ist ein Ergebnis des ERC Advanced Grants "Social Cohesion, Identity and Religion in Europe, 400-1200 (SCIRE)." Dass jedes Volk seine Sprache hat, scheint aus dem Blickwinkel unserer Kultur zunächst selbstverständlich. Seit der Antike gilt Sprache als ein, ja zuweilen als das Definitionsmerkmal des Volkes. Der moderne Nationalismus ging noch weiter und hat in der Sprache den Ausdruck der innersten "Seele" eines Volkes gesehen; oft wurde davon ein politischer Auftrag abgeleitet. Gerade die Geschichte des Frühmittelalters gibt gute Voraussetzungen, das Verhältnis zwischen Sprache und ethnischer Identität über lange Dauer hinweg zu verfolgen. In der Epoche zwischen etwa 400 und 1000 werden in Europa sowohl eine Vielzahl neuer Völker und Staaten als auch zahlreiche neue Sprachen greifbar. Doch wie sollen, Völker" und "Sprachen" methodisch abgegrenzt werden? Was macht eine ethnische Gruppe zu einem eigenen Volk, und wodurch wird ein Dialekt innerhalb eines Sprachkontinuums zu einer distinkten Sprache? Wann wird etwa aus dem Lateinischen das Altfranzösische? Sind sprachliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede markant genug gewesen, um Distanz- wie Zusammengehörigkeitsbewusstsein zu begründen? Muss eine identitätswirksame Sprache zugleich die Umgangssprache sein? Welche Auswirkungen hatte Mehrsprachigkeit auf das Identitätsbewusstsein? Diesen und ähnlichen Fragestellungen gingen HistorikerInnen und PhilologInnen im Rahmen der internationalen Tagung, Sprache und Identität" 2009 in Wien nach. Für das Frühmittelalter wurden sie bisher noch nie in derart breitem Vergleich erörtert. Deshalb bietet der vorliegende Tagungsband, der im Rahmen des Wittgenstein-Preis-Projektes "Ethnische Identitäten im frühmittelalterlichen Europa" entstanden ist, einen einzigartigen Überblick; seine Ergebnisse sind weit über die behandelte Epoche hinaus von Interesse Vlachen oder Waliser, Wallonen oder W?oski, Rumänen, Romantsch, Aromunier oder Ladiner ? all das sind im heutigen Europa verwendete Volksnamen. Sie gehen auf mittelalterliche Bezeichnungen für romanische Volksgruppen zurück. Viele davon sind vom altgermanischen Wort *walhoz abgeleitet, das ursprünglich westliche (keltische), insbesondere aber südliche (römische) Nachbarn der Germanen bezeichnete. In vielen (vor allem slawischen) Sprachen ist das Wort heute als Name für die Italiener im Gebrauch. In manchen Fällen wurde es zur Selbstbezeichnung. Für das Schicksal der Bewohner römischer Provinzen nach dem Zerfall des Römischen Reiches in teils quellenarmer Zeit bieten Überlieferung und Gebrauch dieser Namen wesentliche Anhaltspunkte. 0Entwicklung und Bedeutung dieser Namen sind noch nie eingehend und vergleichend im europäischen Zusammenhang untersucht worden. Der vorliegende Band versammelt erstmals aus interdisziplinärer Sicht und in einem weiten Rahmen wesentliche philologische und historische Befunde von den Britischen Inseln über die germanisch-romanische Kontaktzone am Rhein und im Alpenraum bis zum Balkan. Führende Historiker und Vertreter der Namenforschung fassen den Forschungsstand zusammen und bringen teils neue Erkenntnisse. Eine Leitfrage dabei ist das Verhältnis zwischen Fremdwahrnehmungen und Selbstzuordnung von ?Romanen? in verschiedenen Teilen Europas Inhaltsverzeichnis Vorwort Walchen, Römer Und ‚Romanen‘ – Einleitung Die Frühmittelalterliche Romania Im Donau- Und Ostalpenraum Kontinuität Und Ansiedlung Von Romanen Am Ostrand Der Alten Gallia Die Romanen Im Frühmittelalterlichen Bayerisch-österreichischen Das Rottachgau-Fragment Im Licht Der Ortsnamenkunde Romanen Und Ihre (Fremd-)Bezeichnungen Im Mittelalter: Der Schweizer Raum Und Das Angrenzende Alemannische Gebiet1 Über Romanen, Räter Und Walchen Im Frühmittelalterlichen Benennungen Von Romanen Und Kelten (und Ihrer Sprache) Der Walchen-Name Im Frühmittelalterlichen Slavischen Vlachen In Der Historischen Landschaft Mazedonien Romanen, Rumänen Und Vlachen Aus Philologischer Sicht Rumänien: Das Werden Eines Staatsnamens1 Abbildungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Quellenverzeichnis Literaturverzeichnis Ortsnamenregister Personenregister
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