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Wahrnehmung Und Wahrnehmungsurteil: Zur Kritik Eines Philosophiegeschichtlichen Dogmas (Phenomenology & Mind) (German Edition) (Phenomenology & Mind, 16)

معرفی کتاب «Wahrnehmung Und Wahrnehmungsurteil: Zur Kritik Eines Philosophiegeschichtlichen Dogmas (Phenomenology & Mind) (German Edition) (Phenomenology & Mind, 16)» نوشتهٔ Nolte, Katrin، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

What is the relationship between perception and perceptual judgment? Does it involve sensual content that cannot be expressed verbally, or is it verbal structures that first allow us to recognize something? Both positions engender discomfort. In this systematically conceived examination grounded in the history of philosophy, Nolte uncovers the dogma underlying each of these positions and proposes alternatives. I EINLEITUNG I.1 Zwei Extrempositionen I.2 Die Urteilstheorien I.3 Der Gang der Problemanalyse I.4 Lösungsvorschlag II ARISTOTELES UND DER EMPIRISMUS II.1 Aristoteles zur Wahrnehmung. Die Begründung eines Dogmas II.1.1 Wahrnehmung als Unterscheidungsfähigkeit II.1.2 Der Status der Einzelheit II.1.3 Zusammenfassung II.2 Lockes Konzeption von Wahrnehmung und Erfahrung II.2.1 Unbeurteilte Wahrnehmung und deutendes Urteil II.2.2 Die Einfachheit und Unaussprechlichkeit des sinnlich Gegebenen II.3 Hume zu sinnlicher Wahrnehmung II.3.1 Dreifache Unterscheidung von Perzeptionen II.3.2 Die Atomisierung der Bewusstseinsgegenstände II.3.3 Die Verknüpfung der Vorstellungen II.3.4 Fazit zu Hume und Vergleich mit Locke II.4 Berkeleys sensibilia II.4.1 Vorbemerkung II.4.2 Der Sensualismus Berkeleys II.4.3 Die Konzeption der minima sensibilia II.4.4 Berkeleys Kritik an abstrakten Ideen II.5 Zusammenfassung der Untersuchung des klassisch-empiristischen Ansatzes III KANT UND HEGEL III.1 Hegel zur sinnlichen Gewissheit III.1.1 Vorbemerkung III.1.2 Die sinnliche Gewissheit III.2 Kant zu Anschauungen und Begriffen III.2.1 Vorbemerkung III.2.2 Kants Wahrnehmungsbegriff III.2.2.1 Die konstitutionsanalytische Unterscheidung von Anschauung und Begrifflichkeit III.2.2.2 Die konstitutive Funktion des Verstandes III.2.2.3 Die Einzelheit der Anschauung als konstitutionsanalytisches Element III.2.2.4 Diskussion von möglichen Einwänden III.2.2.5 Zusammenfassung des kantischen Wahrnehmungsbegriffs III.2.3 Kants Urteilstheorie III.2.4 Fazit IV DIE URTEILSTHEORIEN IV.1 Systematische Vorbemerkung IV.2 Die Synthesistheorie des Urteils IV.3 Die Gebrauchstheorie der Bedeutung V DIE NOMINALISTISCHE EXTREMPOSITION V.1 Einleitung und Begriffsklärung V.2 Mittelstraß und die Wiederkehr des Gleichen V.2.1 Überleitung zu Davidson V.3 Die Rolle der Wahrnehmung bei Davidson V.3.1 Fazit V.4 Abschließende Charakterisierung und Kritik der nominalistischen Extremposition VI PROBLEMANALYSE UND KRITIK VI.1 Die Problematik zweier Extrempositionen VI.2 Das Dogma: Die Charakterisierung der Wahrnehmungsgegenstände als einzelne VI.3 Problemanalyse und Kritik der dogmatischen Festlegung VI.4 Fazit VII HERMENEUTIK ALS VERMITTLUNGSPOSITION VII.1 Heideggers Kritik an der Ontologie der Vorhandenheit VII.1.1 Vorbemerkung VII.1.2 Die vorprädikative Erschlossenheit VII.1.3 Formen der Wahrnehmung VII.1.4 Reine Wahrnehmung VII.1.5 Instrumentalistisches oder konstitutives Sprachverständnis Heideggers VII.1.6 Wahrnehmung von Einzelnem VII.2 Gadamers Position der Vermittlung VII.2.1 Vorbemerkung VII.2.2 Systematische Voraussetzungen von Gadamers Wahrnehmungsbegriff VII.2.3 Vorgriff des Verstehens: Vorurteil, Anwendung und Wirkungsgeschichte VII.2.4 Die sprachliche Vermitteltheit der Erfahrung VII.2.5 Lebendiger Vollzug und Konventionalität der Sprache VII.3 Fazit: Der Wahrnehmungsbegriff Heideggers und Gadamers VIII LÖSUNGSANSATZ: MCDOWELL VIII.1 Wahrnehmung und empirischer Gehalt VIII.1.1 Einleitung VIII.1.2 Zwei logische Räume VIII.1.3 Die Begrifflichkeit der Erfahrung VIII.1.4 Präzisierung und Verteidigung von McDowells Wahrnehmungsbegriff VIII.1.5 Was leistet der Lösungsansatz McDowells? VIII.2 Zusammenfassung des Lösungsvorschlages IX SCHLUSSBEMERKUNG LITERATURVERZEICHNIS

Welches Verhältnis besteht zwischen Wahrnehmung und Wahrnehmungsurteil? Handelt es sich auf der einen Seite um rein sinnliche Gehalte, welche sprachlich gar nicht ausgedrückt werden können? Oder sind es umgekehrt sprachliche Strukturen, die uns überhaupt erst etwas als etwas erkennen lassen? Beide Positionen verursachen ein Unbehagen.
Katrin Nolte ist in dieser historisch weit ausgreifenden und zugleich klar systematisch konzipierten Untersuchung einem althergebrachten philosophischen Dogma auf der Spur, welches beiden Extrempositionen zugrunde liegt. Sie eröffnet mit der Aufgabe dieses Dogmas eine Perspektive, in der sinnliche und sprachliche Gehalte als vermittelbare gedacht werden können, ohne dass ihre gegenseitige Souveränität in Frage gestellt werden muss.

Welches Verhältnis besteht zwischen Wahrnehmung und Wahrnehmungsurteil? Handelt es sich um sinnliche Gehalte, die nicht sprachlich ausgedrückt werden können, oder um sprachliche Strukturen, die uns erst etwas als etwas erkennen lassen? Beide Positionen verursachen ein Unbehagen. Nolte zeigt in dieser philosophiehistorisch und systematisch konzipierten Untersuchung das hinter beiden Positionen liegende Dogma auf und entwickelt Alternativen
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