Wahrheit und Nützlichkeit : Selbstbeschreibungen der Wissenschaft zwischen Autonomie und gesellschaftlicher Relevanz
معرفی کتاب «Wahrheit und Nützlichkeit : Selbstbeschreibungen der Wissenschaft zwischen Autonomie und gesellschaftlicher Relevanz» نوشتهٔ David Kaldewey، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die moderne Wissenschaft definiert sich einerseits als selbstzweckhaftes Streben nach Wahrheit, andererseits hat sie zugleich den praktischen Nutzen des neuen Wissens im Blick. Die Genese und Bedeutung dieser doppelten Referenz rekonstruiert David Kaldewey mittels historisch-soziologischer Semantikanalysen. Er zeigt, wie die beiden Zielsetzungen in vielfältigen Autonomiediskursen und Praxisdiskursen kondensieren. Die Spannung zwischen diesen Diskursen erweist sich aus einer differenzierungstheoretischen Perspektive als konstitutiv für die Dynamik der modernen Wissenschaft. Einleitung : Konfuzianismus und Humanismus -- Das Motiv der dreijährigen Trauerzeit in Lunyu 17.21 als ethisches Problem -- Die Debatte über die dreijährige Trauerzeit : einige Interpretationen des Textes -- Auseinandersetzung mit diesen Interpretationen -- Die Bedeutung des Textes -- Die neopragmatistische Interpretation der konfuzianischen Ethik -- Schlussbemerkung -- Die Autonomie des Herzens : eine philosophische Deutung der ersten Hälfte von Mengzi 2A2 -- Übersetzung des Textes -- Kants Philosophie im modernen China -- Die erste Phase der chinesischen Kant-Rezeption -- Cai Yuangpei, Zhang Junmai und Kants Philosophie -- Mou Zongsan und Kants Philosophie -- Chinesischer Marxismus und Kants Philosophie -- Chinesischer Liberalismus und Kants Philosophie -- Schlussbemerkung -- Schöpferische Transformation der deutschen Philosophie : das Beispiel der Interpretation des Begriffes "Ding an sich" bei Mou Zongsan -- Mou Zongsans Auseinandersetzung mit Kant -- Kants Begriff des "Dinges an sich" -- Mou Zongsans Rekonstruktion des Begriffes "Ding an sich" -- Eine schöpferische Transformation der kantischen Philosophie -- Die doppelte Bedeutung des "Dinges an sich" -- Zur Religiosität des Konfuzianismus : Überlegungen im Anschluss an Kants Begriff der moralischen Religion -- Noch einmal : Handelt es sich beim Konfuzianismus um eine Religion? -- Kants Begriff der "moralischen Religion" -- Die "Verinnerlichung" des konfuzianischen Denkens im antiken China -- Zur Religiosität des Konfuzianismus im Anschluss an eine Kritik des kantischen Religionsbegriffs ---- Anhang : das "Konfuzianismus-Fieber" im heutigen China-- Literatur-- Personenregister-- Begriffsregister. Ist der Konfuzianismus ein Humanismus? Seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts ist er, sowohl im Westen als auch in China, vielfach in diesem Licht betrachtet worden. Ming-huei Lees Studie unternimmt den Versuch, die Vielfalt und Lebendigkeit der konfuzianischen Tradition in Vergangenheit und Gegenwart aus transkultureller Perspektive zu verdeutlichen. Schwerpunkte bilden dabei die philosophische Interpretation klassischer konfuzianischer Texte und das für den modernen Konfuzianismus höchst folgenreiche Zusammentreffen mit der Philosophie Kants. Neben einem Vergleich des konfuzianischen und des abendländischen Humanismus und einer Analyse des Schicksals des Konfuzianismus im heutigen China werden mit »Lunyü« und »Mengzi« klassische konfuzianische Texte ebenso diskutiert wie die Kant-Rezeption in China. Ist der Konfuzianismus eine Religion? Ming-huei Lee zeigt, dass der Konfuzianismus eine moralische Religion im Kantischen Sinne ist und dass er - im Unterschied zum neuzeitlichen europäischen Humanismus - als Humanismus mit religiöser Dimension verstanden werden kann. Die moderne Wissenschaft definiert sich einerseits als selbstzweckhaftes Streben nach Wahrheit, andererseits hat sie zugleich den praktischen Nutzen des neuen Wissens im Blick. Die Genese und Bedeutung dieser doppelten Referenz rekonstruiert David Kaldewey mittels historisch-soziologischer Semantikanalysen. Er zeigt, wie die beiden Zielsetzungen in vielfältigen Autonomiediskursen und Praxisdiskursen kondensieren. Die Spannung zwischen diesen Diskursen erweist sich aus einer differenzierungstheoretischen Perspektive als konstitutiv für die Dynamik der modernen Wissenschaft. Modern science is Modern science is defined on one hand as an autotelic pursuit of truth. On the other hand, it also keeps the practical benefit of new knowledge in its sights. David Kaldewey reconstructs the origin and significance of this dual goal by means of historical-sociological semantic analysis. He shows how both objectives condense among a variety of autonomy and practice discourses. The tension between these discourses reveals itself from a differentiation theoretical perspective as constitutive of the dynamics of modern science.
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