Wahlen und Wähler: Analysen aus Anlass der Bundestagswahl 2005 (German Edition)
معرفی کتاب «Wahlen und Wähler: Analysen aus Anlass der Bundestagswahl 2005 (German Edition)» نوشتهٔ Everhard Holtmann (auth.), Oscar W. Gabriel, Bernhard Weßels, Jürgen W. Falter (eds.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die "Blaue Reihe" präsentiert seit ihrem Beginn 1980 umfassend und systematisch Analysen zu Bundestagswahlen und zu international relevanten Ergebnissen der Wahl- und Wählerforschung. Der neueste Band der Reihe widmet sich der Bundestagswahl 2005. Front Matter....Pages 1-12 Front Matter....Pages 13-13 Die politische Vorgeschichte der vorgezogenen Bundestagswahl....Pages 15-39 Sowohl-als-auch: Die Bundestagswahl vom 18. September 2005....Pages 40-77 Ein Schritt vorwärts und zwei zurück? Stabiles und wechselndes Wahlverhalten bei den Bundestagswahlen 1994 bis 2005....Pages 78-102 Vorwahlumfragen 2005 – ein Debakel? Ist der Ausgang von Wahlen noch vorhersagbar?....Pages 103-116 Bundestagswahlkampf 2005 – Strategische Rationalität versus personalisierte Emotionalität....Pages 117-145 Kampagnendynamik im Bundestagswahlkampf 2005....Pages 146-176 “Frau Merkel wird doch noch Kritik ertragen können...”: Inhalt, Struktur, Wahrnehmung und Wirkung des wirtschaftspolitischen Teils der Fernsehdebatte 2005....Pages 177-201 Angenähert oder ausdifferenziert? Das Wahlverhalten in Ost- und Westdeutschland bei der Bundestagswahl 2005....Pages 202-227 Wählerwanderung bei der Bundestagswahl 2005: Umfang, Struktur und Motive des Wechsels....Pages 228-250 Issuewählen bei der Bundestagswahl 2005: Eine empirische Schätzung der Verlustfunktion der deutschen Wählerschaft....Pages 251-266 Kandidatenorientierungen und Wahlentscheid bei der Bundestagswahl 2005....Pages 267-303 Front Matter....Pages 305-305 Die Entwicklung sozialer Konfliktlinien in den Wahlen von 1994 bis 2005....Pages 307-327 Zur Sozialisation von Neuparlamentariern im 15. Deutschen Bundestag....Pages 328-345 Sie, Sie, Sie oder Er? Die Kanzlerkandidatur Angela Merkels im Spiegel der Daten einer experimentellen Befragung....Pages 346-357 Parteien und Kanzlerkandidaten bei den Bundestagswahlen 2002 und 2005 – Was, wenn sie zueinander passen, was, wenn nicht?....Pages 358-379 Die verschwundene Popularitätsfunktion: Sind Arbeitslosigkeit und Inflation für das Wählerverhalten der Deutschen noch von Bedeutung?....Pages 380-398 Regionalisierung des Wahlverhaltens und des Parteiensystems seit 1949....Pages 399-420 Der Einfluss der Bundespolitik auf die Stimmabgabe der Bürger bei Landtagswahlen unter besonderer Berücksichtigung der Stärke der Parteibindung....Pages 421-456 Professionalisierte Kampagnenführung – eine systematische Messung....Pages 457-483 “Zittrige Wählerhand” oder invalides Messinstrument? Zur Plausibilität von Wahlprojektionen am Beispiel der Bundestagswahl 2005....Pages 484-509 Front Matter....Pages 305-305 Die “Amerikanisierung” der Medienberichterstattung über Bundestagswahlen....Pages 510-535 Kognitive Mobilisierung oder nicht-kognitive De-Mobilisierung? Eine längsschnittliche Analyse der deutschen Wählerschaft für die Jahre 1976 bis 2005....Pages 536-558 Front Matter....Pages 559-559 Erwartungsbildung über den Wahlausgang und ihr Einfluss auf die Wahlentscheidung....Pages 561-584 Motive individuellen Wahlverhaltens in Nebenwahlen: Eine theoretische Rekonstruktion und empirische Überprüfung....Pages 585-605 Einstellungen zu Werten, Ideologien und Sachfragen als Determinanten des Wahlverhaltens in Mittel- und Südosteuropa....Pages 606-627 Back Matter....Pages 629-632 Am 21. Juli 2005 löste Bundespräsident Horst Köhler den 15. Deutschen Bundestag auf und machte damit den Weg zu einer vorgezogenen Neuwahl frei. Anlass war die Niederlage der rot-grünen Koalition bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 22. Mai 2005, einem Bundesland, das sich seit 1966 zu einer Hochburg der SPD ent- ckelt hatte. Die Ursachen lagen freilich tiefer. Der amtierenden Bundesregierung war es nicht gelungen, die Wählerschaft von der Notwendigkeit der von ihr eingeleiteten Reform des Sozialstaates zu überzeugen. Der Streit über die Agenda 2010, mit der Bundeskanzler Schröder sein politisches Schicksal verknüpft hatte, spaltete nicht nur die deutsche Gesellschaft, sondern auch die Partei des Bundeskanzlers und fand mit der Abwahl der nordrhein-westfälischen Landesregierung einen Kulminationspunkt, der der SPD-Führung überdeutlich die Erosion der Wählerbasis signalisierte. Das vorzeitige Ende einer Regierung ist in einer Demokratie kein ungewöhnlicher Vorgang. Für Deutschland gilt diese Feststellung allerdings nicht, denn manche Be- achter der politischen Entwicklung interpretieren die für Deutschland typische zügige Bildung parlamentarischer Mehrheitsregierungen und deren Fortbestand während der gesamten Dauer der Legislaturperiode des Bundestages geradezu als ein Gütesiegel der deutschen Demokratie. So kam es in der Geschichte der Bundesrepublik nur viermal zu einer vorgezogenen Neuwahl des Bundestages, nämlich 1972, 1983, 1990 und 2005. Abgesehen von dem Sonderfall der vorzeitigen Neuwahl des Bundestages im Jahr 1990, die nicht aus einer innenpolitischen Krise resultierte, sondern durch die Wied- vereinigung bedingt war, weisen auch die anderen drei Auflösungsszenarien ihre S- zifika auf und ähneln nur bedingt den anderen. Die "Blaue Reihe" prasentiert seit ihrem Beginn 1980 umfassend und systematisch Analysen zu Bundestagswahlen und zu international relevanten Ergebnissen der Wahl- und Wahlerforschung. Der neueste Band der Reihe widmet sich der Bundestagswahl 2005.
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