Vorübung zu einer Kunst des Sterbens: Was sich von Mahlers Knochenflöte über die Versöhnung von Musik und Sprache lernen lässt
معرفی کتاب «Vorübung zu einer Kunst des Sterbens: Was sich von Mahlers Knochenflöte über die Versöhnung von Musik und Sprache lernen lässt» نوشتهٔ Martin Dornis، منتشرشده توسط نشر Klampen در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Zeitlebens hat Gustav Mahler mit der Thematik des Todes gerungen. Immer wieder behandelte er sie musikalisch auf neue Weise. Martin Dornis untersucht Mahlers Symphonien in seiner Studie als Vorübungen zu einer Kunst des Sterbens. Philosophie und Musik lehren das Sterben auf gegensätzliche, aber je ungenügende Weise, sprachlich einerseits, musikalisch andererseits. In Mahlers Musik wird hingegen künstlerisch greifbar, wie eine wirkliche Kunst des Sterbens klingen könnte. Sie wäre eine, die die Menschen lehren könnte, mit der Todesgewissheit umzugehen. Zugleich zeigt sie jedoch, dass Musik letztlich nicht in der Lage ist, dem Tod Einhalt zu gebieten. Stattdessen verweist sie auf den ewigen Augenblick des Augustinus: Sie zeigt, was erfüllte Zeit wäre und worin ein singend-sprechendes und sprechend-singendes Leben trotz des Todes und in dessen Angesicht bestünde. Cover Titel Impressum Inhalt Brief aus der Not Zum Geleit Einleitung: Das Ungenügen der absoluten Musik 1. Das Problem einer Kunst des Sterbens 2. Absolute Musik 3. Das theoretische Konzept der absoluten Musik 4. Form und Inhalt in der absoluten Musik 1. Die Botschaft der Knochenflöte im »Klagenden Lied« 1.1 Zur Methodik 1.2 Mahlers »Lebensmelodie« 1.3 Text und Musik: Die Konzeption des »Klagenden Liedes« 1.4 Der singende Knochen als Gesamtkunstwerk 1.5 Die Emanzipation des Subjekts im »Klagenden Lied« Dialektik von Subjekt und Objekt Die dialektische Konzeption der Knochenflötenmelodie Die Dramatik des »Klagenden Liedes« Die Schicksals- und Befreiungskonzeption im »Klagenden Lied« 1.6 Die Musik als klagendes Lied – Das Geschichtskonzept des »Klagenden Liedes« Das implizite Geschichtskonzept im »Klagenden Lied« Der katastrophische Beginn der Menschheitsgeschichte Die Entstehung der Trauer, die Flöte als ihr Instrument Die Entstehung der Musik aus dem Opferschrei Einspruch des Todes gegen sich selbst 2. Mahlers Sinfonien als Variationen des »Klagenden Liedes« 2.1 Mahlers Erste: Der Durchbruch der Quarte Lyrik und Dramatik in den Sinfonien Mahlers Erster Satz: Langsam, schleppend – Im Anfang sehr gemächlich Zweiter Satz: Kräftig bewegt, doch nicht zu schnell Dritter Satz: In ruhig fließender Bewegung Das Finale: Stürmisch bewegt Durchbruch des Potentials der Quarte als Musikalisierung der Natur zwecks Eingedenken des Todes 2.2 Die Zweite Sinfonie: Zwischen Verdammnis und Auferstehung Der erste Satz – Die »Totenfeier«, Allegro maestoso. Mit durchaus ernstem und feierlichem Ausdruck Der naive Eingriff – Urlicht. Sehr feierlich, aber schlicht (Choralmäßig) Das Finale mit dem Auferstehungschoral – Im Tempo des Scherzo. Wild herausfahrend Affirmation oder Kritik? 2.3 Ein klagendes Abbild der Welt: Die Dritte Sinfonie Einheit in Vielfalt 1. Satz. Kräftig. Entschieden – Ein klagendes Lied des Felsgebirges 2. Satz: Tempo di Menuetto. Sehr mäßig – Ein klagendes Lied der Blumen 3. Satz: Comodo Scherzando. Ohne Hast – Ein klagendes Lied der Tiere 4. Satz: Sehr langsam. Misterioso. Durchaus ppp. – Ein klagendes Lied der Menschen 5. Satz: Lustig im Tempo und keck im Ausdruck – Ein klagendes Lied der Engel 6. Satz: Langsam. Ruhevoll. Empfunden – Ein klagendes Lied der Liebe Die Dritte Sinfonie als instrumentale Antwort auf die Zweite 2.4 Die Knochenflöte in der Latenz: Die mittleren Sinfonien 2.5 Der verhauchende Gesang im »Lied von der Erde« Die antagonistische Grundkonzeption Das Trinklied vom Jammer der Erde. Allegro pesante Der Einsame im Herbst. Etwas schleichend. Ermüdet Von der Jugend. Behaglich heiter Von der Schönheit. Comodo Dolcissimo Der Trunkene im Frühling. Allegro. Keck, aber nicht zu schnell Der Abschied. Schwer Das klagende Lied von der Erde 2.6 Dialektik des Zerfalls aus Stärke und aus Schwäche: Die Neunte Sinfonie Zyklische Organisation als Zerfall Der erste Satz: Andante comodo Zweiter Satz. Im Tempo eines gemächlichen Ländlers. Etwas täppisch und sehr derb Dritter Satz: Rondo-Burleske. Allegro assai. Sehr trotzig Das Finale. Adagio. Sehr langsam und noch zurückhaltend Die Neunte Sinfonie als klagendes Lied 2.7 Die gesellschaftliche Problematik des musikalischen Zerfalls 3. Der reale Humanismus der Musik Verwendete Literatur Mit bibliographischen Abkürzungen zitierte Literatur Über den Autor
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