Vormundschaft und Protektion : Eliten und Bürger in Bremen 1750–1880
معرفی کتاب «Vormundschaft und Protektion : Eliten und Bürger in Bremen 1750–1880» نوشتهٔ Schulz, Andreas، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Andreas Schulz Studie analysiert die Entwicklung der bürgerlichen Führungsschicht in der Handelsstadt Bremen zwischen Aufklärung und Kaiserreich. Unter dem Veränderungsdruck der entstehenden Industriegesellschaft entwickelte sie sich zum zentralen Ort sozialer Interessenkonflikte. Verschiedene Loyalitäten - gegenüber dem bürgerlichen Handelsstand, der Klasse, der Stadt und dem nationalen Staat - brachten Konfliktstoff, ließen sich aber immer wieder über das Kommunikationssystem Stadt praktisch in Einklang bringen. Vorwort Einleitung 1. Forschungsstand und eigene Perspektiven 2. Forschungsobjekt Hansestadt I. Die Generation der Hausväter (1750-1830). Ständisches Bürgertum und Reichsstädtisches Selbstbewußtsein 1. Die berufsständische Gliederung der städtischen Gesellschaft 1.1. Bevölkerungsentwicklung und soziale Topographie 1.2. Haushalts- und Familienstruktur 1.3. Die soziale Funktion des Bürgerrechts 2. Die politische Verfassung der Reichsstadt 2.1. Bürgeropposition contra Ratsabsolutismus? 2.2. Die „Freiheit“ des Reichsstadtbürgers 2.3. Die politische Elite Bremens am Ausgang des 18. Jahrhunderts: Senatorenaristokratie und Honoratiorenversammlung 3. Die einzelnen Stände und ihr Sozialleben 3.1. Gelehrtenstand und Bildungsbürgertum 3.1.1. Sozialisation durch Bildung 3.1.2. Soziale Mobilität 3.1.3. Der wirtschaftliche Status 3.1.4. Soziale Organisationsformen und politischer Standort 3.2. Kaufleute und Unternehmer 3.2.1. Typologie des Bremer Unternehmers 3.2.2. Wirtschaftliche Basis und Lebensführung 3.2.3. Politische Mitherrschaft durch machtvolle Opposition? 3.2.4. Soziales Ansehen und soziales Verhalten 3.3. Der Bremer „Mittelstand“ 3.3.1. Wirtschaftlicher Status 3.3.2. Mittelstand und städtische Selbstverwaltung 3.3.3. Der Kampf um den Erhalt der alten Gesellschaftsordnung 3.4. Der „vierte“ Stand: Unterschichten und Fremde 3.4.1. Lebenslagen 3.4.2. Die Unmündigkeit des vierten Standes 4. Elemente des Wandels 4.1. Bürgerliche Aufklärung in Bremen (1750-1790) 4.1.1. Kommunikation und Lektüre 4.1.2. Das Lavater-Phänomen 4.2. „Herrscht in den Hansestädten eine revolutionäre Gesinnung?“ - Reformen im Zeichen der Französischen Revolution 1789-1814 4.2.1. Der Kampf um Selbstbestimmung 4.2.2. Aufbruch aus der Unmündigkeit 4.3. Die soziale Formierung des Stadtbürgertums: Die Anfänge des bürgerlichen Vereinswesens 4.4. Elitenkontinuität in der Umbruchszeit 4.5. Zusammenfassung II. Die Generation der Patriarchen (1814-1848). Bürgerliche Eliten und ihre städtische Gefolgschaft 1. Von der französischen Munizipalität zur Freien Hansestadt im Deutschen Bund 1.1. Neutrale Welthandelsplätze im napoleonischen Europa? 1.2. Befreiung und „Wiedergeburt“ 1813/14 2. Politik und Herrschaft in der bürgerlichen Gesellschaft 2.1. Restauration oder Reform? 2.1.1. Das Personal des Neuanfangs 2.1.2. Verfassungsverhandlungen 1814-1820 2.2. Die Politisierung des Bürgers 2.2.1. Der neue Bürgerkonvent 2.2.2. Die Erziehung zum Bürger. Schulreformen 1817-1825 2.2.3. Politischer Protestantismus 2.2.4. Die Macht des Wortes: Presse und Öffentlichkeit 2.3. Die Entstehung einer liberalen „Partei“ um 1830 2.4. Bürgerliche Eliten und Stadtbürgertum 2.4.1. Sozialmoral, Bürgerehre und Legitimität 2.4.2. Der Bruch eines Vormundschaftsverhältnisses 2.5. Die politische Formierung der stadtbürgerlichen Gesellschaft. Vereinswesen und Parteien im Vormärz 3. Bürgerkultur im Vormärz 4. Herbst der Patriarchen? Bürgertum und Revolution 1848/49 4.1. Märzrevolution: Rebellion der „Kleinbürger“ 4.2. Die Radikalisierung der Gegensätze im Bürgertum 4.3. „Restauration oder Untergang“ - die bürgerliche Liquidation der Revolution III. Die Generation der Potentaten (1848-1880). Weltbürgertum und Nationalstaat 1. Welthandel statt Industrialisierung: Die wirtschaftliche Entwicklung Bremens im 19. Jahrhundert 1.1. Die „goldene Periode“ des Bremer Handels 1783-1806 und die Anpassungskrise 1806-1827 1.2. Die Gründung Bremerhavens, Handelsexpansion nach Übersee und das Auswanderergeschäft 1827-1850 1.3. Vom Kaufmannskapitalismus zum bürgerlichen Kapitalismus (1850-1870) 2. Stadt, Bürgertum und sozialer Wandel 2.1. Die städtische Sozialtopographie um 1870 2.2. Bürgertum und Arbeiterschaft: Vereinnahmung durch Verbürgerlichung? 2.2.1. Einkommens- und Lebensverhältnisse 2.2.2. „Arbeit, Bildung, Vereinigung“ - ein bürgerliches Kulturkonzept 3. Bürgertum, Liberalismus und Nationalbewegung 3.1. Die Bewältigung der Erinnerung. Politik im Schatten von 1848/49 3.2. Stadtbürgertum, Reaktion und Liberalismus 3.3. Über Volkserziehung zur Bürgergesellschaft: Liberale Schulreform im christlichen Staat 3.4. Bürgermission contra Kulturprotestantismus 3.5. Wissen ist Macht: Die Neuformierung der bürgerlichen Gesellschaft 3.6. Freie Stadt und Nationalstaat: Die Neubegründung der bürgerlichen Identität 4. Eliten und Bürger - ein Fazit Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen Quellen- und Literaturverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Verzeichnis der Bürgertums-Dateien Personenregister Sachregister Länder- und Ortsregister
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Andreas Schulz Studie analysiert die Entwicklung der bürgerlichen Führungsschicht in der Handelsstadt Bremen zwischen Aufklärung und Kaiserreich. Unter dem Veränderungsdruck der entstehenden Industriegesellschaft entwickelte sie sich zum zentralen Ort sozialer Interessenkonflikte. Verschiedene Loyalitäten - gegenüber dem bürgerlichen Handelsstand, der Klasse, der Stadt und dem nationalen Staat - brachten Konfliktstoff, ließen sich aber immer wieder über das Kommunikationssystem Stadt praktisch in Einklang bringen.
Andreas Schulz Studie analysiert die Entwicklung der b�urgerlichen F�uhrungsschicht in der Handelsstadt Bremen zwischen Aufkl�arung und Kaiserreich. Unter dem Ver�anderungsdruck der entstehenden Industriegesellschaft entwickelte sie sich zum zentralen Ort sozialer Interessenkonflikte. Verschiedene Loyalit�aten - gegen�uber dem b�urgerlichen Handelsstand, der Klasse, der Stadt und dem nationalen Staat - brachten Konfliktstoff, lie�en sich aber immer wieder �uber das Kommunikationssystem Stadt praktisch in Einklang bringen